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Google droht Deutschland, seinen E-Mail-Dienst einzustellen

Sollte die Regierung in Deutschland an dem Gesetz zur Überwachung des Telekommunikations- und Internetverkehrs weiterhin festhalten, wird Google seinen E-Mail-Dienst einstellen.

Das Gesetz sieht vor, dass Anbieter von E-Mail-Diensten Nutzerdaten speichern sollen. Diese Nutzerdaten sollen einen Kunden zweifelsfrei identifizieren können. Dies stelle laut Google aber eine Verletzung der Privatsphäre dar.

Davon abgesehen sei eine Überwachung deutscher E-Mail-Konten sowieso sinnlos, da sich die Kunden dann eben Konten im Ausland zulegen würden.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Google, E-Mail, Dienst, Mail
Quelle: www.pcgameshardware.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2007 16:18 Uhr von 240878
 
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lachaft: mr. datenspeicher persönlich will jemanden was über privatsphäre erzählen.

google ist ein krebsgeschwür im internet.
am tage der zerschlagung köpfe ich eine flasche sekt.

ps. erstmal einen ausländischen emailanbieter finden mit deutscher oberfläche. und, wer tut sich das an?!
in einem gebe ich google recht, wer was zu verbergen hat wird schon seine speziellen adressen haben.
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23.06.2007 16:32 Uhr von Pinok
 
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@240878: kluge leute nutzen nicht das webseiteninterface sondern email programme alla outlook express oder thunderbird, letzteres kann sogar überall auf einen USB Stick mitgenommen werden
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23.06.2007 16:42 Uhr von swald
 
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Reisende soll man nicht aufhalten: ciao
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23.06.2007 16:44 Uhr von thomas.g
 
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LOL: Google als Hüter der Privatsphäre. Zu köstlich.

@Pinok
Und wo holt outlook express oder ein MUA deiner Wahl die Emails her? Genau dort wo in Zukunft nicht nur Google und Co. schnüffeln, sondern auch noch der Staat, auf den Mailservern der Serviceprovider.
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23.06.2007 16:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
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... ich finde das von Google nicht lächerlich Wenn ich als Mail-Anbieter von vorneherein weiss, dass die Daten gespeichert werden, stimme ich stillschweigend einem Verstoss des Postgeheimnisses zu, dass die Regierung nur verletzten darf wenn das Land und die Demokratie in Gefahr sind.
Auch wenn in anderen Staaten die Mails inoffiziel gelesen werden, sowieso alle Mails durch zig Länder und Relaystationen wandern - hier gibt es wenigstens (nach meinem Wissen) keine offizielle Ansage, dass die Daten gespeichert werden.

Google wird das nicht ohne Absprache mit zig Anwälten gesagt haben ...
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23.06.2007 17:34 Uhr von thomas.g
 
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@ThomasHambrecht: "Postgeheimnisses zu, dass die Regierung nur verletzten darf wenn das Land und die Demokratie in Gefahr sind. "

Verstehe nicht was du damit sagen willst. Es geht doch der Bundesregierung um die Speicherung von Daten. Es sollen zwar nach jetzigen Stand nicht die Inhalte der Emails gespeichert werden, aber sowohl Absender als auch Empfängerdaten. Und wenn diese Regelungen in Gesetze gepackt sind, ist das Deutsches Recht, an das sich Google halten muss. Ich befürchte das die Klage Irlands vor dem Europäischen Gerichtshof daran auch nichts ändern wird.

Gesetzentwurf (PDF)
http://www.bundesrat.de/...
Hintergrundinfo:
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/...
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23.06.2007 17:49 Uhr von Köpy
 
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Google: ist eh nen Haufen.. der in 5 Jahren schlimmer sein wird als Microsoft.
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23.06.2007 18:31 Uhr von waterproofed
 
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Wie kleine Kinder Ich finde es entgegen der geläufigen Meinung trotzdem nicht schlecht, dass sich Google einfach mal quer stellt, sei es nun auf eigennützigen Motiven oder aus Gerechtigkeitssinn. Denn generell scheint die Regierung sich nur von Konzernen lenken zu lassen.
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23.06.2007 18:40 Uhr von Gezuppel
 
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...wer nutzt denn "Google Mail" Kennt ihr jemanden, der sich bei ´nem Anbieter wie Google ein Mail-Konto angelegt hat???

Ich nicht!!!
Das wird wohl schon seine Gründe haben...
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23.06.2007 19:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@thomas.g - Das Fernmeldegeheimnis verbietet auch das reine Aufzeichnung, wer wann welche Mail erhält, bzw. wer wann einen Anruf führt:
im Wortlaut: "... wer beteiligt ist ..."

Das Fernmeldegeheimnis (in neuerer Terminologie auch Telekommunikationsgeheimnis) ist ein Verbot des unbefugten Abhörens, Unterdrückens, Verwertens oder Entstellens, von Fernmelde- (Fernschreib-, Fernsprech-, Funk- und Telegrafen-)Botschaften. Die Legaldefinition findet sich in § 88 Absatz 1 des Telekommunikationsgesetzes sowie in § 206 Absatz 5 des Strafgesetzbuches. Demnach unterliegen dem Fernmeldegeheimnis „der Inhalt der Telekommunikation und ihre näheren Umstände, insbesondere die Tatsache, ob jemand an einem Telekommunikationsvorgang BETEILIGT IST oder war“ sowie „die näheren Umstände erfolgloser Verbindungsversuche“.
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23.06.2007 19:31 Uhr von thomas.g
 
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@ThomasHambrecht: Warum erzählst du mir das? Was hat das mit den geplanten Gesetzesänderungen zu tun?
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23.06.2007 21:51 Uhr von questchen999
 
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google der grosse datenschützer: wer findet den fehler :D ?
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23.06.2007 22:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@thomas.g wenn Du für den Überwachungsstaat bist und Du es harmlos findest, dass Grundlagen unserer Demokratie aufgeweicht werden, brauchen wir uns nicht zu unterhalten.
Du bist sowieso schlauer als unsere deutsche Verfassung und die Firma Google zusammen.
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23.06.2007 22:54 Uhr von MasterMirgent
 
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G00gle und Datenschutz... naja wer´s glaubt. Ich selber betreibe seit geraumer Zeit meinen eigenen Mailserver weil´s mich einfach ankotzt mit welchen AGB und Nutzungsbestimmungen ich mich rumschlagen muss wenn ich nen Freemailaccount nutzen will. Hier auf meinem Server bin ich der Chef und es lagern ausschliesslich Mails von mir auf dem System und diese werden beim erreichen eines bestimmten Alters (7 Tage nach öffnen) automatisch gekillt. Und mit Killen meine ich nicht das löschen unter Windows. Sollte jemand von mir wollen das mein Server irgendwelche Emaildaten über Monate hinweg speichert dann sollte derjenigewelche mir auch gleich die entsprechenden Updates an Kapazitäten bezahlen. Danach sehen wir dann weiter.

Greetz
MasterM
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23.06.2007 23:06 Uhr von Beta-Tester
 
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Überwachung Pfui! Das Gesetz zur "Vorratsdatenspeicherung" ist 187 Seiten lang, das liest sich niemand durch. Schon allein dafür haben die Verantwortlichen Big Brothers die Todesstrafe verdient. Noch mehr Bürokratie; kann man ein Gesetz nicht auch auf einer DIN-A4-Seite zusammenfassen?

Ich bin allergisch gegen Überwachung und finde es pfui, was sich der Staat erlaubt. Man sollte Beckstein (der Spiele-Verbieter) und Rollstuhlmielke (der Spion) in eine geschlossene Anstalt sperren.

Ach übrigens: Joseph-Ignace Guillotin hat etwas erfunden, dass sich hervorragend für Politiker eignet.
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23.06.2007 23:24 Uhr von Nehalem
 
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Google ftw -.-: 1. Loggen die genug Daten, keine Angst, da kann Terrorschäuble sich noch ne Scheibe abschneiden.

2. Bringts nix, dann geh ich halt ned auf .de sondern auf .com wenn ich ne Mail-Adresse bei Google will

3. Interessiert das keinen, der sich ein wenig mit der Materie auskennt. Es gibt so unglaublich viele Mail-Services, da juckt das keinen ob Google wegfällt.
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23.06.2007 23:30 Uhr von FreewareFire
 
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*lol*: lustig hier!
schön das ihr alle nur google kritiesiert - wer glaubt, auch nur ein einziger anbieter würde nicht das gleiche wie google machen, der tut mir leid. selbst der kleinste fisch im ozean will überleben und sammelt was das zeug hält. google war nur letztlich der erste, der sich durchgesetzt hat und mutiert ist. der ist eben bekannt. so einfach. nur, was speichert google und was die regierung - ich denke mal, die interessen gehen hier weit auseinander. und deshalb sollte man google da insofern schon recht geben. man sollte alles von zwei seiten betrachten.

was denkt ihr?
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23.06.2007 23:58 Uhr von Hochseekuh
 
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Google vs. Staat: Ich gebe lieber Google meine Daten, als dem Staat.
Immerhin habe ich in irgendeiner AGB zugestimmt, dass Google das machen darf, dem Telekommunikations-Gesetz habe ich jedoch nie zugestimmt. Auch weiß ich, dass ich für "meine Daten" von Google auch was wiederbekomme, nämliche gute Dienste usw. Kann man vom Staat nicht behaupten, der schiebt mich eher in irgendeine sinnfreie Terrorakte. Durch Google werde ich auch nicht zum Hauptverdächtigen bei irgendeinem Mord um die Ecke, weil ich die und die Zahnbürste bei dem und dem Online-Shop kaufe.

Klingt leicht wie eine Lobeshymne auf Google, sollte es allerdings nicht unbedingt werden...



MFG,
ein googlemailnutzender Bürger der BRD
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24.06.2007 00:36 Uhr von questchen999
 
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@freefire: seh ich auch so.

bei meinem friseur werden sogar die daten gespeichert. unglaublich aber wahr... name adresse und was man bei denen gekauft hat (z.b. nen haarschnitt + waschen + irgend n´produkt... wird alles gespeichert -> fragt mich nicht warum ^^)

ich habe micht 1 woche lang mit der yahoo suche rumgeschlagen, weil ich eine alternative zur google wollte. aber es hat dann irgendwie trotzdem nicht funktioniert... bei manchen sachen ist es besser google zu benutzen also suchmaschine... z.b. für bekannte suchanfragen(paris hilton usw.) für andere sachen z.b. forensuche benutze ich yahoo... da gibts mehr und bessere antworten..

letzhin wollte ich nen blog aufmachen... blogger war perfekt, nur leider war es von google und ich habs dann doch nicht gemacht. mir ist es egal wenn 100 kleine firmen 100 mal sachen über mich wissen... aber so lange sie aus diesem puzzle kein ganzes machen können fühle ich mich sicherer als wenn google alle dienstleistungen anbietet.
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24.06.2007 01:18 Uhr von evilboy
 
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Willkommen in der DDR! Auch wenn Google eine Datenkrake ist, habe ich seltsamerweise immer noch mehr Vertrauen in Google als in unsere Regierung. Schon weil Google sich an Versprechungen hält, was man von der Regierung nicht sagen kann ("alles nur für den Kampf gegen die Terror... vielleicht die organisierte Kriminalität... die Raubkopierer... oder doch die Schwarzfahrer und Falschparker??")
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24.06.2007 03:27 Uhr von EmAge
 
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lol: Google möchte die Privatsphäre seiner kunden nicht verletzten? Da kann ich nur lachen.
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24.06.2007 04:04 Uhr von @-robin-@
 
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Privatsphäre? Wenn ich das mal umspinne auf meinen Telefonanschluss, sind wohl meine Daten auch bei dem dazugehörigen Unternehmen gespeichert. Dieses Unternehmen wird wohl auch bestimmte Daten rausrücken, wenn ein Verbrechen mit meinem Anschluss in Verbindung gebracht wird.

Google befürchtet eine Verletzung der Privatsphäre der Kunden? In dem Zweiten Absatz des verlinkten Artikels soll es wohl auch mit voller Absicht anonyme Kunden geben...

http://n-tv.de/...

...die von Menschen Weltweit, unter anderem wegen staatlicher Repression, genutzt werden.
Soll es wohl geben, dass jemand wegen seiner Religion, Gesinnung, oder was auch immer in bestimmten Ländern dieser Erde zu unrecht gesucht werden, um sie zu unterdrücken, oder gar auszurotten.

Aber, was ist denn mit der Kriminalität? Denn wenn ich anonym ein solches Konto einrichte, gebe ich bestimmt nicht an, weswegen ich dies anonym mache.
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24.06.2007 08:59 Uhr von esseff
 
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im endeffekt: ist es doch so, dass das innenministerium nun dazu übergeht, dinge gesetzlich zu legimitieren, die sie schon seit jahrzehnten im rahmen ihrer möglichkeiten illegal machen. sonst gäbe es ja in der brd gar keinen geheimdienst... also - was soll die aufregung.
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24.06.2007 16:29 Uhr von Universum22
 
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@ Pinok: Und wovor soll outlook express oder Thunderbird dich dann schützen ?!
Die EMails müssen trotzdem erst bei Google und Co. auf dem Server und werden Abgespeichert, noch bevor Du Sie lesen kannst.
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24.06.2007 18:10 Uhr von pingcheater
 
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kein Problem! Ich hab ne Adresse @gmail.com - somit hab ich bereits eine "ausländische adresse" und um von einem .com Server die Daten zu verlangen, da müssen sich Herr Schäuble und Herr Beckstein schon auf dem Kopf stellen! Von daher sehe ich da kein Proble, stellt Google seine Server eben nicht in Deutschland auf, wir brauchen ja eh keine Einnamen, sind ja reich genug... Ich glaube kaum, dass es Google so schwer ist, die Deutschen Datenschnüffelgesetze zu unterwandern.
Und was die Datenspeicherung durch Google angeht, so ists deren Firmeninterne Angelegenheit und das geht die undesregierung nichts an- wems nciht passt, kann ja was anderes nutzen, noch ist das Internet bei uns frei verfügbar...

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