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Günter Schabowski (Ex-SED-Mitglied) warnt vor der Linkspartei

Das Ex-Politbüro-Mitglied der SED Günter Schabowski warnt in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung scharf vor der umbenannten SED, die sich heute Linkspartei nennt. Das Sagen hätten weiterhin die alten SED-Funktionäre.

Die Linkspartei fordere mit dem Satz "Freiheit durch Sozialismus" nichts anderes, als die alte Diktatur des Proletariats wie zu ihrer DDR-Zeit. Schabowski sagte außerdem, dass die Linkspartei ideologisch verblendet sei.

Die Linkspartei fordere weiterhin eine Diktatur, wie man am Vereinigungsparteitag sehen könne. Schabowski zeigte sich im Interview erzürnt darüber, dass die alten Kader sich als "Sprecher der Ostdeutschen" sehen würden.


WebReporter: Dr.Schniedelwutz
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Mitglied, Linkspartei, SED
Quelle: www.bild.t-online.de

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94 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2007 20:54 Uhr von Dr.Schniedelwutz
 
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Ein sehr interessantes Interview, welches ggf. aufzeigt, was wirklich hinter der sogenannten "Linken" steckt. Günter Schabowski ist Zeitzeuge und ein Experte als ehemalige Führungsperson im SED-Politbüro. Auch für viele SED-Opfer ist die Verklärung der Linkspartei unerträglich ... Eine Partei, die zu DDR-Zeiten für Bespitzelung, Folter und Mord stand.
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19.06.2007 21:04 Uhr von terrordave
 
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tja leute: vielen scheint das nicht klar zu sein, aber in der linkspartei sitzen wirklich die selben spinner. kann mir keiner erzählen dass "jetzt alles anders ist" oder so nur weil der verein ein paarmal seinen namen gewechselt hat und auf nem parteitag irgendwelche sachen beschlossen hat. das sind dieselben die im osten den karren in den dreck gefahren haben und die mehrere tausend tote zu verantworten haben.
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19.06.2007 21:08 Uhr von Dr.Schniedelwutz
 
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@terrordave RICHTIG! So ist es.
Es sind die alten Kader und es sibd nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik nur die Hardliner und teils unbelehrbaren Täter in der SED geblieben. "Die Linke" ist eine Partei der Ewig Gestrigen mit einer grauenhaften Vergangenheit.
Leider hat man den Fehler gemacht und sie nicht wie die NSDAP verboten.
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19.06.2007 21:29 Uhr von evil_weed
 
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wenn die bild zeitung das schreibt, dann muss es ja stimmen. da braucht man gar nicht erst namen zu nennen und belege zu liefern. das kann man ohne nachzudenken glaub.. ääh wissen.
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19.06.2007 21:30 Uhr von Curse
 
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@ evil_weed: Er spricht aus, was alle gebildeten denken.

Natürlich sehen das asoziale und arbeitslose anders, wer möchte nicht gerne mehr vom Kuchen ohne was dafür tun zu müssen.
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19.06.2007 21:32 Uhr von jay___
 
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Ja genau! Ausgerechnet de Bildzeitung gräbt einen "Experten" aus, der zufällig das sagt, was einige als richtig verstehen, und schon finden den alle super. Aber alle anderen aus eben dieser Partei sind die ewig Gestrigen. Bestimmt wissen die Vorredner auch, das Gysi zu DDR-Zeiten Bürgerrechtler gegen die SED verteidigt hat. Vielleicht sollte man mal die Statistiken über Alter und Austritten aus der SED ansehen, bevor man bloß seine Meinung dumm in die Welt schrei(b)t. Zum Vergleich mit der NSDAP: Ja, das Volk hat da auch mitgemacht. Ja - hohe Funktionäre der Nazis waren in der Nachkriegs-BRD auch in höheren Ämtern. Aber macht man weiter die linke Bewegung zur Schnecke, immer glatt an ca. 25% der Wähler vorbei, und an einem Europa, wo die Sozialisten ganz normale Parteien sind.
Das rechnet sich bestimmt!
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19.06.2007 21:35 Uhr von evil_weed
 
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@curse: geh kacken
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19.06.2007 21:49 Uhr von Asalin
 
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@Curse "grunz": Sage mal du gebildeter Arbeiter wer gitb dir das Recht solche äusserungen zu machen?

Asozial und Arbeitslose, aha Verallgemeinerung zeugt eher nicht von einem hohen Bildungsstand. Ich nenn dich hier mal Denunziant, da du Leute die ein weniger sozialer eingestelltsind alles Arbeitsunwillige und Gemeinschaftsschädigende Subjekte titulierst.

Solch infarme Behauptungen sind ein Beispiel für den Untergang unseres Staates, da es immer mehr Leute wie dich Curse gibt die meinen sie könnten mit einem knappen 2 Zeiler ganze Bevölkerungsgruppen beleidigen.

Der grösste Hund im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant.

Aber hast recht Sozial ist nicht mehr Salonfähig im guten alten Deutschland, da jeder jedem das Auge versucht auszuhacken. Viel Spaß in deinem Wunderland wo C(D)U und (S)PD über den Willen des einfachen Volkes hinweg regiert und das Land dem Moloch der Habgier preisgibt.
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19.06.2007 22:07 Uhr von Dr.Schniedelwutz
 
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@ jay___ Unsinn: Gysi hat wohl eher als ehemaliger IM Bürgerrechtler an die Stasi verraten, als ihnen zu helfen.

IM Notar ... das hat der Bundestagsausschuss schon gut feststellen können. Peinlich, dass sie jetzt Gysi als Retter aufspielt!
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19.06.2007 22:10 Uhr von Jimyp
 
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@jay___: Dieses Interview hätte auch die FAZ oder jeden andere Zeitung führen können. Das im Kern der SED immer noch die alte SED Riege (damit ist jetzt nicht Gysi gemeint). steckt, ist kein Geheimnis! Auf das "Cover" der "Linkspartei" werden jüngere Leute gesetzt, die mit der alten SED zwar nichts zu tun haben, aber von den alten Bonzen für deren Ziele gesteuert werden!
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19.06.2007 22:12 Uhr von Hartz IV
 
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Curse: ich würde es sogar so formulieren: schabowski spricht das aus, was die gebildeten und die nicht ideologisch verblendeten menschen dieser republik denken.

ich finde, dass die sed-ideologie, die hinter den populistischen äußerungen der linken fraktion steckt, für eine deutsche volkswirtschft nicht nur schädlich, sondern auch gefährlich sind.
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19.06.2007 22:23 Uhr von jay___
 
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@ Dr.Schniedelwutz: Unsinn ist, wenn was falsch ist. Wahr ist, dass die IMschaft nie bewiesen wurde. Sie ist lediglich eine Feststellung eines - durchaus kompetenten - Gremiums. Andere Gremien (z.B. Gerichte) haben die Beweisbarkeit in Frage gestellt. Der Bericht konnte nicht angefochten werden. (Vgl Wikipedia.)
Das ein Strafverteidiger von Oppositionellen in der DDR an der Stasi nicht vorbeikonnte, sollte ja wohl klar sein. Es nützt dem Klienten ja nix, wenn sein Anwalt auch einfährt. Aber selbst das ist ja eigentlich nicht Thema des Beitrages, oder? Es geht um die LINKE. Also auch WASG, Lafontaine und andere. Aber das sind ja bestimmt bloß Spinner, oder?
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19.06.2007 22:28 Uhr von jay___
 
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@Jimyp: Hast Du mal die Quelle gelesen? Von den Mitgliedern der SED sind 3 Prozent nach der Wende übriggeblieben! Und die halten - ganz klar! - die PDS seit fast 20 Jahren auf Trab. Die dumme Jugend und die große Überzahl von nachträglichen Mitgliedern laufen den 3 Prozent natürlich hinterher! Ach ja, und die leben ja auch alle noch, die 3 Prozent! Also, wenn schon nicht denken, dann wenigstens rechnen!
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19.06.2007 22:35 Uhr von zocs
 
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Bild ist KEINE Quelle, sondern nur BLÖD !! Schon so eine "Quelle" zu verwendet, zeigt eine gewisse Unverschämtheit oder auch Dummheit auf ...

Irgendwo wird immer nen Laberhannes rausgeholt.
Bitte niemals BlÖd als Quelle nehmen ... danke.
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19.06.2007 22:46 Uhr von gwfan
 
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Wieviel: CDU Leute waren damals ehemalige NSADP Mitglieder.
Meines wissens nach recht viele.
Nein eigentlich sau viele.
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19.06.2007 22:49 Uhr von Jimyp
 
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@jay: "Schwer zu sagen. Wichtig ist aber auch nicht die Zahl, sondern Qualität und Position. Nach der Wiedervereinigung ist die Mitgliedszahl der SED von 2,3 Millionen auf 60 000 geschrumpft. Das heißt: Übriggeblieben sind nur die Hartnäckigsten. Hinzugekommen sind junge, politisch unerfahrene Leute, die von geschulten kommunistischen Kadern Marke Gysi leicht beeinflussbar sind."

Übrigens: Im 3. Reich sind Millionen Menschen einem Mann hinterher gelaufen! Also glaub mal nicht, dass wenige Menschen nicht viele beeinflussen können.
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19.06.2007 22:56 Uhr von jay___
 
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@Jimyp: Ja, das ist die Crux der Politik in einer freiheitlich-pluralistischen Demokratie. Da laufen haufenweise mündiger Leute einem oder - wie in einem Mehrparteienstaat - mehreren Leuten hinterher, die in einer Partei sind, wählen die und manche machen sogar mit. Also das finde ich auch unerhört! Wenn Du Dich von den Parteien nicht angesprochen fühlst, gründe doch ´ne eigene. Musst nur verfassungskonform sein und die 5 Prozent erreichen. Du schaffst das!
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19.06.2007 23:04 Uhr von Jimyp
 
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@jay___: Es geht darum, das im Kern dieser Partei verfassungsfeindliches Gedankengut steckt!
Genauso wie es auch in der NPD steckt, zugelassen sind sie trotzdem.
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19.06.2007 23:10 Uhr von gwfan
 
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@Jimyp: Hier ist das Problem:
Die Ziele der Linken sind ja nicht Verfassungsfeindlich und die Linken haben sich davon losgesagt diese mit nicht verfassungskonformen Mitteln zu erreichen.
Also ist sie allem Anschein nach nicht verfassungsfeindlich.
Während die NPD z.B. mit beiden Sachen massive Probleme hat: Den Zielen und den Mitteln die sie bereit sind einzusetzen.
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19.06.2007 23:12 Uhr von Dr.Schniedelwutz
 
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@ jay___ Unsinn: Gysi hat wohl eher als ehemaliger IM Bürgerrechtler an die Stasi verraten, als ihnen zu helfen.

IM Notar ... das hat der Bundestagsausschuss schon gut feststellen können. Peinlich, dass sie jetzt Gysi als Retter aufspielt!
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19.06.2007 23:15 Uhr von Dr.Schniedelwutz
 
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@gwfan: Und sauviele SED-Mitglieder waren früher in der NSDAP
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19.06.2007 23:16 Uhr von jay___
 
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@jimyp: Ja, deswegen ist der Verfassungsschutz auch noch nicht allein drauf gekommen, sondern muss erst von den Politikern darauf aufmerksam gemacht werden. Werd´ erwachsen! Eine der Aussagen ist in der Tat das Fernzeil einer anderen (besseren) Gesellschaft, begründet mit den Problemen, die die aktuelle aufwirft. Und zwar nicht etwa national, sondern global (Vgl. NPD)! Dazu kann man stehen, wie man will, aber man sollte doch nach Besserem streben können. Derweil ist im aktuellen Staatengebilde eine Opposition von links nicht verkehrt, wenn man die Wählerinteressen bedenkt. Wenn die Wähler eines Staates durch mehrheitliche Bekundung (Wahl, Entscheide...) ein neues Staatengebilde wollen, welches Recht hat denn das abgewählte Deiner Ansicht nach noch, außer Machterhalt!
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19.06.2007 23:17 Uhr von Ziegenpeter667
 
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Sozial ist nur noch eine leeres Wort in Deutschland. Wie Asalin schon richtig sagt ist jeder nur noch darauf bedacht dem anderen ein Auge auszuhacken. Hauptsache man sitzt selber im Trockenen. Aber genau das ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Warum sollen Reiche, die Millionen im Jahr verdienen, nicht ein Teil ihres Geldes abgeben, um Armen aus der Scheiße zu helfen. Ich möchte selber studieren und später eine gesichterte Zukunft haben, doch muss ich dafür Manager sein und ein soviel Geld haben, dass ich nicht mehr weiß wohin damit?? Ich denke die Antwort ist: Nein. Ich möchte soviel haben, dass ich gut leben kann. Wenn ich das habe ist doch nichts dagegen einzuwenden, wenn ich einen Teil meines Geldes anderen zugute kommen lasse.

Um den Kritikern dieser Ansicht schonmal den Wind aus den Segeln zu nehmen werde ich auch gleich die Kehrseite der Medaille beleuchten. Die Gefahr des Mißbrauchs solcher "Wohltätigkeit" ist hierbei nicht zu bezweifeln. Wo kämen wir auch hin, wenn sich jeder nur noch auf diese Gelder verlassen würde. Es muss ein Weg gefunden werden, dass Kinder nicht hungern müssen und alle Menschen unseres Staates genug zum Leben haben, die Arbeit aber auch gleichsam lohnenswert erscheint. Das zu verwirklichen ist die größte Schwierigkeit bei dem, was die Linke vorhat.

Grade das Maß der Zuwendung vom Staat ist hierbei entscheidend, so wie es jetzt ist, ist es aber definitiv unzureichend. Es gibt genügend Kinder, die unter Armut leiden und auch die Regelungen von Hartz IV sind teils halbsabschneiderisch, so dass selbst Familien getrennt leben müssen, um genügend Geld aufbringen zu können.

Um aber auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Es ist meiner Meinung nach falsch die Linke zu verteufeln, denn genau diese Einflüsse braucht unsere Politik, damit wir wieder etwas sozialer werden. Uneingeschränkt lassen sich diese Vorschläge natürlich nicht übernehmen, doch wenn die "Volksparteien", oder jene, die sich als solche bezeichnen, sich auf eine Zusammenarbeit mit der Linken einlassen würde, könnte in einer vernünftigen Debatte durchaus etwas positives für das Land herauskommen.

Die Voraussetzung für eine stärkere Zuwendung zu den sozial Schwachen ist die Änderung der Anschauung vieler Menschen, die trotz eines sehr guten Lebensstandards nichts für den Sozialstaat tun wollen. Aber auch andere Faktoren spielen hierbei sicherlich eine Rolle.
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19.06.2007 23:22 Uhr von jay___
 
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@Schniedelwutz: 1. Eine Aussage wird nicht diskutabler, in dem man sie einfach wiederholt. (Vgl Posting 8 & 19)

2. Auf Deine Statistik zur NSdAP-SED-Vergangenheit bin ich gespannt, Du kannst da bestimmt was liefern. Hast doch Quellen, oder?
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19.06.2007 23:24 Uhr von jay___
 
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@Ziegenpeter667: Ja, mit solchem Denken würde es funktionieren. Danke für Deinen Beitrag.

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