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Ist die Qualität des Essens in Krankenhäusern mangelhaft?

Der Träger des Bundesverdienstkreuzes und ehemaliger Medizin-Professor Franz Daschner aus Freiburg sagte gegenüber der Zeitung "Guter Rat", dass Krankenhäuser für die Mahlzeiten der Patienten täglich nur zwischen drei bis sieben Euro investieren.

Daschner hält dies für völlig unzureichend und bemängelte, dass oftmals Fertiggerichte serviert würden. Dies soll in 95 Prozent der Fälle sein. Er bezeichnete das meiste Essen als "Fraß".

Der Medizin-Professor war 25 Jahre im Universitäts-Klinikum in Freiburg tätig und war für die Krankenhaus-Hygiene und Umweltmedizin verantwortlich.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Essen, Krank, Qualifikation, Qualität
Quelle: www.gesundheit.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2007 21:14 Uhr von Streetlegend
 
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Mmh. Da ich das aufgrund mangelnder Krankenhausaufenthalte (zum Glück) gar nicht beurteilen kann wäre es schön, wenn hier mal jemand aus eigener Erfahrung postet.
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18.06.2007 21:32 Uhr von pl4yer
 
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also da fertiggerichte sich nicht schlecht verkaufen (sonst gäbs wohl nich so viele ) schmeckt es wohl auch den meisten patienten ... und solang diabetiker diabetiker essen etc bekommen seh ich darin kein problem ...
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18.06.2007 21:37 Uhr von kleiner erdbär
 
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kann ich nich bestätigen ich lag vor vier jahren mal 2 wochen in nürnberg im südklinikum, das kann ich nur empfehlen!!!
... jeden tag mittags und abends auswahl zwischen 3 menüs - und eigentlich immer was leckeres dabei...
und auch immer so viel, dass man locker satt geworden ist...

in fürth war die auswahl zwar nich so groß, aber auch keine fertiggerichte und schon gar kein "fraß"...

von den beiden kann man natürlich nicht auf alle schließen, aber ich kann die meldung (zum glück!!) so nicht bestätigen...

...und 3 - 7 euro am tag - naja, alle motzen (zu recht...), dass die krankenkassenbeiträge und zuzahlungen und so immer höher werden - da kann man halt kein 3-sterne-luxusmenü erwarten
und für meinen sohn zahl ich im kiga 2 euro pro tag für mittagessen - da kommt durchschnittlich 5 euro im krankenhaus doch aufs selbe raus, oder?!?
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18.06.2007 22:01 Uhr von Muta
 
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@erdbär: "und für meinen sohn zahl ich im kiga 2 euro pro tag für mittagessen - da kommt durchschnittlich 5 euro im krankenhaus doch aufs selbe raus, oder?!?"
Wobei ja ein Kind nun auch weniger ißt als ein Erwachsener und dort wo nur drei Euro am Tag investiert werden es wohl doch ohne Zweifel recht übel wird.

Allgemein ist die Essen-Qualität in den Kliniken sehr unterschiedlich (sprich: kann durchaus sein, dass es bei dir ordentlich war, aber es gibt auch ne Menge anderer Fälle). Kommt halt auf die finanzielle Lage da und ob das Klinikum gewinnorientiert ist (wo dann bei sowas "Nebensächlichem" wie Essen gerne gespart wird). Siehe auch: http://www.stern.de/...
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18.06.2007 22:04 Uhr von ciaoextra
 
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Habe: 2x 4 Wochen im Klinikum Aachen verbringen müssen. Frühstück und Abendbrot war okee (wenn auch zu wenig), aber mein Mittagessen musste ich mir jeden Tag von daheim bringen lassen, weil das Klinikessen ungenießbar war. Habe sogar den Koch ins Zimmer kommen lassen und ihm den Fraß persönlich zurückgegeben. Meine Bettnachbarin tat es mir gleich und hat seitdem auch ihr Essen mitbringen lassen.
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18.06.2007 23:15 Uhr von Kampfpudel
 
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Ich denke mal, das hängt auch von der Bettenanzahl ab. Je mehr Betten, desto mehr verwandelt sich eine Patientenküche in Systemgastronomie.
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19.06.2007 00:49 Uhr von borgir
 
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also: die krankenhäuser in denen ich bisher gearbeitet habe hatten wirklich kein schlechtes essen. klar, zu hause ist immer besser, aber so schlimm wie immer dargestellt ist es lange nicht.
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19.06.2007 07:48 Uhr von _BigFun_
 
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@ciao hätte mich auch schwer gewundert, wenn du da nix zu mösern gehabt hättest *gg :)
Naja Krankenhausfutter ist vergleichbar mit Bundeswehrfraß - da geb ich dir schon recht, dass es besser ist das Essen von zuhause zu bekommen.
Eigentlich ist es traurig, dass es neben der schlechten Versorgung in Deutschland ( übermüdete Ärtzte, zuwenig Krankenpfleger usw..) - auch noch schlechtes Essen gibt - andererseits, muss man auch sagen - so überlegen es sich manche wenigstens, wie lange sie faul im Bett liegen bleiben, und an geschmacklich schlechten Essen - ist ja noch keiner gestorben :)
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19.06.2007 10:53 Uhr von cav3man
 
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Bundeswehrfraß: Ich bin mir nicht mehr sicher(ist schon was her ^^) aber wars nicht so das dort alle drei Mahlzeiten zusammen 3€ und nen paar zerquetschte gekostet haben. Da sind Krankenhäuser die 7€ ausgeben ja Luxus =D.

Aber wie schon gesagt wurde ich denke viele Vergleichen einfach das Essen aus Krankenhäusern mit dem Essen von Zuhause... klar das da das Krankenhaus nicht gut abschneidet... nirgendwo schmeckt es so gut wie Zuhause ;).

Ich meine beim Bund war das Essen nicht wirklich gut(Ausnahmen bestätigen die Regel)... aber ich bin eigentlich immer satt geworden und ich musste mich auch nicht zwingen das Zeug runterzuwürgen.
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19.06.2007 11:38 Uhr von Tichondrius
 
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Hatte auch schon das Vergnügen und das war auch durchaus positiver Natur. Hab dementsprechend auch öfter bei meinem Zimmergenossen mitgefuttert :D
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19.06.2007 20:59 Uhr von CyG_Warrior
 
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Wer Zweifel haben sollte kann sich ja gerne mal in das KKH Stadthagen begeben....die Küche da ist berüchtigt!
Meine Ex-Frau lag da mal längere Zeit und dadurch hatte ich ausreichend Gelegenheit, die "Essensqualität" dort kennen zu lernen...da würde ich doch lieber auf den schon angesprochenen "Bundeswehr-Frass" zurückgreifen. Wobei man sich z.Z. über die Qualität des "EPA" echt nicht beschweren kann, nur sind die Portionsgrößen der Feldverpflegung doch etwas winzig. ;-) Aber schmecken tut´s!
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19.06.2007 21:03 Uhr von ciaoextra
 
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_BigFun_: Ach, ich kann auch Positives berichten: Marienhospital Düren-Birkesdorf. Da war ich 2 Wochen. Ist ein kleines katholisches Krankenhaus, wo die Ordensschwestern noch das Kommando über die Küche führen. Dort habe nie über das Essen klagen können. Man merkte aber auch, dass die täglich nur für 800 und nicht - wie in Klinikum Aachen - für 5.000 Leute kochen. Da wird noch mit Liebe gekocht.
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20.06.2007 01:09 Uhr von sathopper69
 
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Nacht im Schlaflabor: War kürzlich für eine Nacht im KKH im Schlaflabor.
Einchecken 20.00 Uhr nach dem Abendessen, entlassen 8.00 vor dem Frühstck.
So kam ich gar nicht in den "Genuss" der KKH-Verpflegung, musste aber sofort 20 € für die "2 Tage" abdrücken!
In meinen Augen eine ziemliche Sauerei, aber von der Gesundheitsreform so gewollt.
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20.06.2007 09:31 Uhr von Maverick Zero
 
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Nachdem ich in meinem Leben insgesamt etwas über einem Jahr in ~10 verschiedenen Krankenhäusern verbacht habe, habe ich auch so meine Erfahrungen machen können.
Insgesamt ist die Essensqualität wirklich schlecht. In ein paar Fällen sogar ungeniessbar. Es gibt aber auch einige (wenn auch wenige) Ausnahmen, in denen das Essen in Ordnung ist. Das kommt, soweit ich das zusammenfassen kann, auf die Patientenzahl und die generelle wirtschaftliche Lage des Krankenhauses an.

Mein Tip: Wenn man nach der ersten Mahlzeit merkt, dass das nichts gescheites ist, sich einfach von draußen etwas bringen lassen. Entweder Verwandte / Bekannte anrufen oder einfach mal den Pizzaservice anklingeln.
(Gute Suppe oder Eintopf lässt sich an hartnäckigen Stationsschwestern prima in einer Thermoskanne vorbeischmuggeln. Teller und Besteckt passen i.d.R. in eine handelsübliche Damenhandtasche)
Damit bin ich bisher recht gut gefahren. Wer nüchtern bleiben muss, der hat natürlich leider Pech gehabt...
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20.06.2007 17:56 Uhr von opppa
 
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ciaoextra: Das liegt nicht am Koch!

Wenn der Koch zu wenig Geld kriegt, kann auch nicht rauskommen!

Die einzig mögliche Lösung wäre, das Gremium, das die Gelder Genehmigt (oder zusammenstreicht) muß jeden Tag mitessen!
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21.06.2007 14:34 Uhr von linkman4
 
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3 Euro sollten reichen: Mein letzter Krankenhausaufenthalt liegt inzwischen über 20 Jahre zurück, ichkann kaum mitreden.

Aber mal was anderes: Hat schon mal jemand von Euch selbst gekocht? Also was ich sagen will: Rennt mir die Bude ein, gebt mir jeder 5 Euro und ich bekoche Euch königlich^^ Für das Geld kann man gutes und gesundes Essen kochen, und das reicht dann auch für eine Tag. Ok, dann kommt das Schnitzel eben nicht vom Bio-Bauern, aber Sonderwünsche sind wohl wieder was anderes.
Schon für 3 Euro bekommt man eine Person gut satt, auch den ganzen Tag, und wer das nicht schafft, kalkuliert falsch.

Ein gutes Beispiel ist dafür übrigens die Mensa in Rostock: Für 3 Euro hat man Mittag plus Getränk, Salat und Dessert. In den Ranglisten um das besten Essen für Studis steht sie recht weit oben ;) Also gutes Essen muss nicht teuer sein.

Ansonsten stimmt es wahrscheinlich, dass es oft auch von der Bettenanzahl abhängt, wie gut das Essen eines Krankenhauses ist. Allerdings sollten gerade große Kliniken darauf achten, ihren Patienten gutes Essen zu bieten - die sind ja nicht da, weils ihnen blendend geht.

mfg link
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21.06.2007 17:38 Uhr von KING07
 
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naja also ich finde man kann das nicht pauschal sagen.....war bisher in 2 krankenhäusern: einmal sehr sehr gut (bratwurst etc....) und ein anderes mal naja so lala ( fades fertigzeugs)

ist denke je nach Krankenhaus verschieden
oder wie der Koch gerade laune hat xD

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21.06.2007 19:31 Uhr von jsbach
 
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In meiner ortsansässigen: Klinik gibt es noch die gute alte Kost ohne den Schnell- und Fertiggerichten. Und wer die "gutbürgerliche" Kost nicht mag, soll halt in die Kantine/Shop gehen.
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22.06.2007 19:22 Uhr von dreid
 
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fertigprodukte sind manchmal besser Die Fertigprodukte die in Krankenhäusern verwendet werden sind oft gar nicht so wie wir sie kennen. Meist wird das Essen in einer Großküche aus frischen Zutaten vorbereitet und gekocht und nur zum haltbar machen gefroren. In den Krankenhäusern wird´s meist in Heißluftöfen schnell und schonend heiß gemacht.
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22.06.2007 20:39 Uhr von ron11
 
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als dauergast in krankenhaeuser........kann ich dies nur bestaetigen......das essen ist schlecht

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