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40. Todestag von Che Guevara: Bolivien rüstet sich für Touristenbesuch

Am 28. Juni beginnen in Bolivien die ersten Feierlichkeiten im Gedenken an Che Guevara, die im Oktober ihren Höhepunkt erreichen sollen. Bis dahin müssen noch Straßen geteert und Touristenbetten in dem Tropen-Dorf Vallegrande geschaffen werden.

Zudem ist vorgesehen, für Touristen die Che-Route auszubauen, auf der sich der Widerstandskämpfer bewegt hatte.

Zu den Gedenkveranstaltungen werden zahlreiche Regierungsvertreter aus Lateinamerika und Europa sowie Friedensnobelpreisträger und Gewerkschafter aus aller Welt erwartet.


WebReporter: pirata
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Tourist, Bolivien, Todestag
Quelle: derstandard.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2007 20:37 Uhr von pirata
 
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Der Mythos Che lebt auch 40 Jahre nach seinem Tod weiter. Auch ich habe mal in einer runtergekommenen, schimmligen Pension in Guatemala-Stadt übernachtet, weil dort auch Che mehrmals nächtigte. Und trank in ner ekligen Spelunke mein Bier, weil der spätere Revolutionär dort im Jahre 1956 gerne mit Freunden schwofte. Nun weiss ich: Die Reisetipps von damals sind nicht unbedingt heute noch zu empfehlen.
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18.06.2007 21:34 Uhr von jsbach
 
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Da so nebenbei: @Autor, das Bier wirst du aber aus der Flasche getrunken haben oder? In so `ner Spelunke aus dem Glas...
Aber der Name Che Cuavara hat halt in der Welt heite immer noch einen Namen. Von mir aus sollen sie ihn anbeten. :-)
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18.06.2007 21:45 Uhr von kleiner erdbär
 
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@ jsbach: genau, deshalb heisst mein sohn auch mit 2. namen che...
:o)

aber leider wird mein geld wohl auch dieses jahr nich für ne bolivien-reise reichen - schade...
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18.06.2007 21:57 Uhr von pirata
 
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@kleiner erdbär: den che hat man ja eh ausgebuddelt und seine knochen nach kuba verfrachtet. reise doch dorthin, zumindest der flug ist billiger.
Das mit Deinem 2. Sohnemann finde ich übrigens Klasse. Wie heisst denn Dein erster?
Du kannst mich uebrigens auch gerne mich mit Deiner Familie hier in Guatemala besuchen kommen. Habe vor zwei Wochen nen 88jaehrigen Alt-Revolutionär hier kennengelrnt, der auch Che persönlich kannte.
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19.06.2007 10:36 Uhr von bopper
 
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Mörder: Che hat nicht nur die kubanische Wirtschaft in den Ruin getrieben, er war persönlich an Massenhinrichtungen beteiligt. Schwule ließ er in "Umerziehungsanstalten" stecken.

Aber er war ja ein Linker. Ein roter Mörder und kein brauner. Da kann man über solche Lappalien ja hinwegsehen und weiter dem Che-Kult fröhnen.
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19.06.2007 10:47 Uhr von JCR
 
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@ bopper: Sonderbar, dass du dich immer nur aufregst, wenn es um Linke geht (und dabei nicht einmal imstande bist, die einzelnen Linken zu unterscheiden).

"Umerziehungslager" sind auch auf amerikanischen Stützpunkten der letzte Schrei. Schon gemerkt?
Aber wenn die "good people of America" nach herzenslust foltern, scheint das Leuten wie dir völlig zu entgehen....

Und jetzt geh´ wieder in die rechte Ecke, wo deine voreingenommenen Parolen hingehören.
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19.06.2007 12:43 Uhr von bopper
 
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@jcr: Ich habe aus meiner proamerikanischen, proisraelischen etc. Haltung noch nie einen Hehl gemacht. Das "in-die-rechte-Ecke-gesteckt-zu-werden" ist mir mittlerweile auch sowas von sch**egal. Dieses Totschlagargument wenden die Diskussionsgegner immer dann an, wenn sie sachlich nichts mehr zu bieten haben.

Mir geht aber dieses mit zweierlei Maß messen der Linken tieriesch auf die Eier.

Guck dir mal die ersten Beiträge in diesem Thread an, denen geht ja bei den Sympathiebekundungen für den heiligen Che fast einer ab. Wie würden die schreien, wenn z. B. ein Pinochet so glorifiziert werden würde. Der war keinen Dreck besser.
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19.06.2007 12:58 Uhr von JCR
 
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@ bopper: Mit einem "Totschlagargument": hat das wenig zu tun.

Aber als was soll ich deiner Meinung nach deine beharrliche Hetze gegen Linke Personen/Gruppen etc. auffassen, wenn nicht als rechte, faschistoide Gesinnung?

Wenn du nicht als Rechter beurteilt werden möchtest, dannm unterlasse schlicht und einfach die permanente Hetze (ob diese beabsichtigt ist oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen, jedoch ist sie eindeutig vorhanden).
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19.06.2007 13:41 Uhr von bopper
 
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@jcr: "Aber als was soll ich deiner Meinung nach deine beharrliche Hetze gegen Linke Personen/Gruppen etc. auffassen, wenn nicht als rechte, faschistoide Gesinnung?"

Mit einem Totschlagargument hat es natürlich auch nichts zu tun, mir eine faschistoide, rechte Gesinnung zu unterstellen. Na toll...

Wie wärs, wenn du das einfach als das auffasst, was es ist: Meine persönliche Meinung. Auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst, aber es gibt Leute, die auf Rechte und Linke gleichermaßen allergisch sind. Für mich ist das das gleiche Pack und die Linken sind keinen Deut besser.
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19.06.2007 13:49 Uhr von JCR
 
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@ Bopper: Deine eigenen Texte müssten dir demnach zuwider sein (?)

"Aber er war ja ein Linker. Ein roter Mörder und kein brauner. Da kann man über solche Lappalien ja hinwegsehen und weiter dem Che-Kult fröhnen."

Das ist eine voreingenommene Beurteilung der Linken und gleichermaßen eine Relativierung der "Braunen". Denn Vernichtungslager haben die linken Kräfte in Deutschland noch nicht gebaut, oder? Insofern ist es eine Relativierung.

Wie du siehst, man kann deine Aussagen durchaus als faschistoid einstufen.
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19.06.2007 15:27 Uhr von bopper
 
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@jcr: Meine Antipathie für links- wie rechtsradikale Ideologien sind nicht an geografische Grenzen gebunden. Ich verachte beide, nicht nur das, was allgemein als "rechts" tituliert wird.

Die Naziverbrechen in Deutschland und der Holocaust sind kein Freibrief für linke Verbrecher, anderen Orts politische Gegner zu ermorden.

Unter der roten Fahne wurde vielleicht kein industrieller Genozid wie durch Nazideutschland verübt, in der Gesamtsumme hat der Kommunismus/Sozialismus aber mindestens genau so viele unschuldige Menschen das Leben gekostet, wie der Faschismus.

Ich würde auch gerne gegen das ehrende Gedenken an Nazihelden meinen Senf dazu geben, aber solche "Würdigungen" finden zum Glück nicht statt, zumindest nicht hier auf shortnews.

Allerdings ist es immer schwerer zu erkennen, ob man es mit Neonazis oder Linken zu tun hat, ihre Feindbilder sind fast identisch.
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19.06.2007 17:42 Uhr von JCR
 
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bopper: sorry, aber wenn du den Stalinismus als links bezeichnest, hast du, gelinde gesagt, keine Ahnung.

Stalin war noch faschistischer als die Nazis und hat rund 20 Millionen politischen Gegnern den Tod gebracht. Das hat weder mit Sozialismus, noch mit Marxismus oder Kommunismus etwas gemeinsam. Stalin war kein politischer Idealist, sondern schlichtweg wahnsinnig.
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19.06.2007 18:01 Uhr von bopper
 
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@jcr: Schön, wie du differenzierst.

Mich bezeichnest du gleich als faschistoid, aber Linke und Stalin haben natürlich nichts gemeinsam.

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