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Schweiz: Doch kein Geld für türkisches Staudammprojekt

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat ihr Kreditangebot für den Bau des Ilisu-Staudamms in der Türkei nach heftiger Kritik zurückgezogen. Zu den genauen Gründen für den Rückzug wollte sich die Bank bisher aber noch nicht äußern.

Die Bank geriet in die Kritik, weil der Bau des Staudamms von Ilisu äußerst umstritten ist. Über 50.000 Menschen wären direkt von den Folgen betroffen, eine historische Stadt ginge in den Fluten unter und ein Konflikt mit Syrien und dem Irak würde drohen.

Mit dem Ausstieg der ZKB sieht sich das Baukonsortium in Finanzschwierigkeiten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass weitere europäische Kreditgeber in Kürze eine Rückzahlung der Kredite einfordern können, falls bestimmte Auflagen nicht erfüllt werden.


WebReporter: a_i_r_o_w
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweiz, Geld
Quelle: www.tagi.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2007 02:11 Uhr von a_i_r_o_w
 
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Gute Entscheidung. Ich hab schon einiges über dieses Projekt gelesen und der Sinn eines solchen Staudammes ist meiner Meinung nach mehr als fraglich.
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16.06.2007 19:03 Uhr von logisch
 
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klar@autor: so ein teures projekt wird aus lauter freude und laune heraus gemacht. Bei so einem reichen Land wie die Türkei, weis man ja nicht wo hin mit dem Geld, und so eine historische Stadt bringt ja nur Touris die Geld bringen, und die Menschen müssen ja auch untergrbracht werden bei der umsiedlung.
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16.06.2007 22:17 Uhr von The_Nothing
 
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Affenpunsch: Es reicht und nervt!
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16.06.2007 22:31 Uhr von Nobunaga
 
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@"logisch": ????

Nix logisch.
Schon die oben angeführten Gründe reichen durchaus, um zu erkennen, dass der Staudamm überwiegend Nachteile bringen würde. Schon der Assuan-Staudamm in Ägypten oder der Dreischluchtendamm in China (als vergleichbare Projekte) sind alles andere als optimal. Wozu also die Fehler Anderer wiederholen?
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17.08.2007 18:43 Uhr von Monty Cantsin
 
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Doch Geld da: Das Projekt ist jetzt leider doch Vertragsreif. Danke Deutschland für Finanzierungshilfen durch die DeKa-Bank und für Bürgschaften der Bundesregierung in Höhe von 200 Millionen Euro.
Jetzt können endlich 60.000 Menschen umgesiedelt werden (die Entschädigungen sollen gering sein, Klagen werden ignoriert). Die Stadt Hasankeyf, die von der Türkei selbst als wichtiges Kulturerbe deklariert wurde, kann geflutet werden.
Und die Wasserversorgung des Tigres kann durch die Türkei reguliert werden. Die nächsten Krisen in der Region kommen bestimmt.
Aber was soll es, die Türkei füllt sich ja auch nicht an den Wasserkonventionen der UN gebunden, noch haben sie das Kyoto-Protokoll unterzeichnet.

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