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Nürnberg: Wegen einer betrunkenen Reisegruppe bricht Pilot den Start ab

Wie die Polizei am heutigen Freitag mitteilte, musste der Abflug nach Mallorca wegen einer randalierenden hessischen Urlaubergruppe, abgebrochen werden. Der Pilot verweigerte den Start bis 13 Mitglieder der Gruppe das Flugzeug verlassen hatten.

Die angetrunkenen Urlauber wurden vorläufig festgenommen und später zur Heimreise in einen Zug nach Frankfurt gesetzt.

Für die Männer dürfte dies ein teuerer Urlaub gewesen sein, denn es ist mit Schadensersatzklagen der Fluggesellschaft zu rechnen, da sich der Abflug um zwei Stunden verzögerte. Ein Bußgeld bis zu 25.000 Euro könnte noch hinzukommen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Reise, Start, Nürnberg, Pilot, Trunkenheit, Reisegruppe
Quelle: www.frankenpost.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2007 12:26 Uhr von jsbach
 
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Wie die Männer schon angetrunken an Bord kamen bleibt mir ein Rätsel.
Die „Getränkeschubse“ kommt doch erst später nach dem Start durch den Gang und Flüssigkeiten im Handgepäck sind doch verboten.
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15.06.2007 13:31 Uhr von 240878
 
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@autor: liegt wohl an den unterschiedlichen aufgaben vom personal. das bodenpersonal will einfach nur schnell die menschen an bord bekommen, zeit ist geld. die bordcrew achtet aber drauf das es mit auffälligen passagieren keinen streß beim flug gibt.

bei einer möglichen anklage würde ich aber auch versuchen eine teilschuld auf das bodenpersonal der fluggesellschaft zu schieben.
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15.06.2007 13:34 Uhr von barryW
 
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teilschuld für das bodenpersonal? mit welchen argumenten will man da denn kommen ??

weil die fluggäste unzurechnungsfähig sind/waren ??

nein denke dass das bodenpersonal da keine teilschuld zugewiesen bekommen kann...
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15.06.2007 13:43 Uhr von psycoman
 
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@ jsbach: Wieso ist dir ein Rätsel wie die Männer betrunken an Boad kamen? Sie müssen nicht auf die Saftschubse warten, die Getränke wären doch eh zu teuer.

Man darf Flüssigkeiten bis 100ml mitnehmen in solch chicen durchsichtigen Plastikbeuteln.

Und wo ist das Problem sich vor dem Check-in schon so die Kante zu geben, dass man betrunken ins Flugzeug kommt?

Eigentlich solle das Bodenpersonal schon solche Leute rausfiltern, aber da die Entscheidung beim Piloten liegt, ist es wohl besser wenn er die dann herauswirft.

Warum er das erst nach fast zwei Stunden getan hat, erschliesst sich mir allerdings nicht. Spätestens nach einer halben Stunde Ärger müsste er die schon hinauswerfen, damit der Flug nicht unnötig lange verzögert wird.
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15.06.2007 14:01 Uhr von Schafschen
 
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Vieleicht haben die Leute nach dem Check-In im steuerbefreiten Teil des Flughafens Alk gekauft? ;) Oder an Bord. Da gibts das Zeug ja dann auch Steuerfrei.
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15.06.2007 14:21 Uhr von galgo espagnol
 
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vorsischt, de hesse komme :-))))))): wahrscheinlich mussten sie alle ihre flugangst
mit alkohol bekämpfen :-s
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15.06.2007 15:10 Uhr von carry-
 
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@psycoman: er hat sie bestimmt nicht erst nach 2 stunden rausgeworfen. es dauert aber seine zeit bis man die leute aus dem flugzeug geholt und deren gepäck ausgeladen hat. dann musste man bestimmt auch noch darauf warten, dass der flieger irgendwie in den normalen flugablauf gequetscht wurde.
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15.06.2007 16:40 Uhr von Enny
 
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wegen einer randalierenden hessischen Urlaubergrup: Klasse gemacht.
Wir besaufen uns und dann fühlen wir uns alle mal ganz stark. Immerhin gehts nach Mallorca. Da darf man das schon.
Diesen Spinnern hat man eine schöne Lektion für´s Leben erteilt. Das nächste mal wird man sich brav und anständig benehmen.
Auch das Bußgeld dürfte mächtig weh getan haben.
Toller Urlaub. Nicht wahr.
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15.06.2007 17:18 Uhr von Bergwinkel
 
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@ galgo espagnol: Als Beute-Hesse muss ich sie ja mal verteidigen. Stöffche wird in rauhen Mengen konsumiert und meist können sie sich dabei auch benehmen. Aber anscheinend nicht, wenns nach Malle geht. Schande über euch, Stammesbrüder!

Zum Wohl

wünscht Bw
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20.06.2007 21:22 Uhr von Ramperer
 
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Nicht ganz richtig kommentiert! Hallo,

als betroffener Headloader dieser Maschine muß ich hier einiges berichtigen.
Nach Angaben des Check-In Personals waren die Männer beim Aufgeben ihres Gepäcks noch nicht betrunken. Da aber im Wartebereich der Gates auch einige Bars vorhanden sind und die Gruppe sehr früh eincheckte, ist anzunehmen das sie sich dort "die Kante gab".
Es trifft also weder das Check-In Personal noch die Flugbegleiterinnen irgendeine Schuld. Ich nehme bewußt den Begriff Saftschubse nicht weil er in meinen Augen eine Frechheit gegenüber den Bordpersonal ist.
Zu den 2 Stunden Verspätung ist folgendes zu sagen. Als bekannt war das die 13 "Helden" alkoholisiert waren wurde der Cpt. verständigt der sie dann am Ende des Einsteigens begutachten wollte. Derweil begann die Bodencrew schon mal vorsichtshalber mit dem Entladen und der Suche nach dem Gepäck. Nachdem der Cpt. sich mit den Leuten unterhalten hatte und diese einen einsichtigen Eindruck machten wurde die Entladung gestoppt und das Gepäck wieder eingeladen. Als dieses beendet war fing der erste an zu pöbeln worauf der Cpt. entschied ihn des Fliegers mit Hilfe der Polizei zu entfernen. Das Gepäck wurde wieder entladen bis der Koffer gefunden war. Dann wieder einladen und Maschine abdocken.
Auf dem Weg zur Taxiway fing dann der nächste an zu pöbeln und der Cpt. entschied sich die Gruppe zu entfernen, also zurück zur Abstellposition und erneute Ausladung und dann natürlich wieder Einladung des Restgepäcks.
Das dieses zu 2 Stunden Delay führte verwundert mich nicht.
Insgesamt bewegte das Ladepersonal wegen den 13 "Helden" ca. 450 Koffer (3x Ausladen, 3x Einladen ohne reguläre Beladung!)
Da auch im Bereich der Ferienfliegerei das Motto "Geiz ist geil!" gilt, wird es immer wieder mal vorkommen, dass Leute in den Urlaub fliegen, die lieber daheim bleiben sollten.
Also bitte den Gedanken der Teilschuld gleich vergessen, @autor!

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