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Oklahoma: Verurteilter soll trotz tödlicher Krebserkrankung hingerichtet werden

Jimmy Dale Bland (49) leidet an Lungenkrebs - der Krebs ist soweit fortgeschritten, dass mittlerweile auch sein Hirn befallen ist. Mediziner sagen aus, er habe höchstens noch ein halbes Jahr zu leben. Bland soll trotzdem hingerichtet werden.

Der Hinrichtungstermin ist am 26. Juni. Die Behörden wollen an diesen Termin festhalten. Mit fünf zu null Stimmen entschied sich am Dienstag ein Bewährungsausschuss einstimmig gegen Bland. Er wurde wegen des Mordes an einem 62-Jährigen verurteilt.

Der zuständige Staatsanwalt Seth Branham begründete diese Entscheidung mit der Aussage, dass Bland sein Recht auf natürliche Art und Weise zu sterben durch seine Tat selbst verspielt habe.


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Krebs
Quelle: www.msnbc.msn.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2007 13:52 Uhr von freigeist thekla
 
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was? sowas geht doch nicht. der arme mann wird so oder so sterben und dann sowas...er hat zwar was schlimmes gemacht aber sowas geht dann doch zu weit!
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15.06.2007 13:54 Uhr von schwippi
 
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hmh naja, je nachdem wie der krebstod aussehen würde ist die Giftspritze oder whatever die benutzen eventuell sogar besser für ihn weil weniger qualvoll...
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15.06.2007 14:49 Uhr von theorder84
 
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Richtig so. Es ist egal wie krank er ist und es spielt auch überhaupt keine Rolle wie lange oder kurz er noch zu leben hat. Er hat sich selbst in den Knast gebracht und muss sich seiner gerechten Strafe stellen. Ich finde das dies keine News wert ist, langweilig!!!!
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15.06.2007 15:05 Uhr von kleiner erdbär
 
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is doch ok so ich bin zwar grundsätzlich gegen die todesstrafe, aber da sie dort ja nun mal geltendes recht ist finde ich die entscheidung in ordnung...
und wie schwippi schon richtig sagte:
vermutlich erspart ihm die hinrichtung sogar ein wochenlanges qualvolles dahinvegetieren - also hat er doch eigentlich "glück gehabt"...
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15.06.2007 15:18 Uhr von Jimyp
 
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Nunja das wird für ihn auf jeden Fall sogar noch ne Erleichterung sein.
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15.06.2007 16:14 Uhr von The_Nothing
 
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Blasphemie! "Der zuständige Staatsanwalt Seth Branham begründete diese Entscheidung mit der Aussage, dass Bland sein Recht auf natürliche Art und Weise zu sterben durch seine Tat selbst verspielt habe."

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen... Mörder hin oder her, was der Herr Staatsanwalt sich da rausnimmt, ist eine Verachtung all dessen, wofür Ethik und Moral stehen.
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18.06.2007 19:48 Uhr von ciaoextra
 
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sieht man doch, daß es denen dort drüben NICHT darum geht, die Gesellschaft zu schützen, wenn man die Todesstrafe anwendet, sondern um einen Racheakt. Darum muß man auch einem natürlichen Tod oder Selbstmord zuvorkommen und darum müssen die Delinquenten auch im Vollbesitz iher geistigen Kräfte sein. Sie sollen spüren, was man ihnen antut. Darum geht es - Rache.
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18.06.2007 20:54 Uhr von DevilsLittleSister
 
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@ciaoextra: Mit dieser Aussage hast du sicherlich Recht.

Allerdings kann ich auch denjenigen zustimmen, die in diesem Fall eine weniger qualvolle Art zu sterben sehen.
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28.02.2010 19:01 Uhr von ThinkingMan
 
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Todesstrafe: ist ein reiner Racheakt und hat mit tatgerechter Bestrafung nichts zu tun. Sie ist nachweislich teurer als eine vergleichbare Haftstrafe, besitzt,ebenfalls nachweislich, keine Abschreckungswirkung, stellt den Staat auf eine Stufe mit gemeinen Mördern und es müssen immer wieder auch Unschuldige "dran glauben."
Allein 2003 mussten 10 Menschen aus der Todeszelle entlassen werden, weil die Todesstrafe fälschlich ausgesprochen wurde. Was macht man, wenn es zu spät ist?
Wahrscheinlich einen Kranz mit der Aufschrift "Sorry! Pech gehabt!" niederlegen.
Ein modernes, ethisch-moralisches Rechtssystem und die Todesstrafe schließen sich gegenseitig aus.

"Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Hinrichtungen zwecklos sind. Sie sind lediglich ein antiquiertes Relikt eines primitiven Verlangens nach Rache, das es sich einfach macht und die Verantwortung für die Rache auf andere überträgt." - Albert Pierrepoint, ehem. britischer Henker

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