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UNO-Appell an Guatamala: Stoppt den Kinderverkauf

Die Vereinten Nationen haben den dringenden Appell an Guatemala gerichtet, sofort alle Kinderadoptionen zu stoppen. Das mittelamerikanische Land gilt als größter Kinderexporteur der Welt. Bis zu 40.000 Dollar kostet derzeit ein Baby.

Das Gros des Geldes kassiert dabei die sogenannte Adoptionsindustrie, die meisten Kinder gehen in die USA. Guatemala hat zwar ein internationales Abkommen gegen Kinderhandel unterzeichnet, das tritt allerdings erst Ende des Jahres in Kraft.

Der UNO-Ausschuss für Kinderrechte forderte die Regierung in Guatemala-Stadt deshalb auf, erst einmal alle Adoptionen zu stoppen, bis das Parlament entsprechende Gesetzesanpassungen verabschiedet hat.


WebReporter: pirata
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, UNO, Stopp, Appell
Quelle: www.vienna.at

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14.06.2007 09:55 Uhr von pirata
 
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Es ist kein Geheimnis: Wer ein Adoptivkind will, kauft es sich in Guatemala. Nach offiziellen Angaben der Nationalbank ist der Kinderverkauf die größte Deviseneinnahmequelle des Landes bei sogenannten nichttraditionellen Produkten. Die EU oder Kanada haben seit Jahren ein Adoptionsverbot für guatemaltekische Kinder erlassen. Nun gehen 80 Prozent der Babyexportware in die USA. Und von dort mit „sauberen“ Papieren auch in die EU. Viele der jährlich 5000 Kinder wurden zuvor entführt.
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14.06.2007 11:16 Uhr von nickmck
 
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"gros": nicht "gro", bitte ändern.

ansonsten gut geschriebene news.

gruß

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