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Linksextremistische Autonomenszene unter verschärfter Beobachtung

Bei Durchsuchungen in Hamburg und Schleswig-Holstein wurden insgesamt elf Räume und Objekte der radikalen Autonomenszene inspiziert. Dabei wollte man den Verdacht überprüfen, ob Mitglieder der Szene eine terroristische Vereinigung bilden.

Die Sprecherin der Bundesanwaltschaft dementierte Zusammenhänge der Durchsuchungen mit Randalen vor und während des G8-Gipfels und der bundesweiten Razzia in der autonomen Szene am 9. Mai. Im Fokus der Ermittlungen stünden drei Anschläge.

Diese waren 2006, 2004 und 2002 verübt worden und konnten eindeutig der linksextremistischen Autonomenszene zugeordnet werden. Zentrum zweier Anschläge war Bad Oldesloe. Ermittlungen zu den Vorfällen seien aus taktischen Gründen erst jetzt erfolgt.


WebReporter: moercology
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Remis, Beobachtung, Autonom, Linksextremist
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2007 19:26 Uhr von ArrowTiger
 
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Und was ist mit der Polizei selbst? Mag angehen, daß die angekündigte Maßnahme gegenüber der linksextremistischen Szene gerechtfertigt ist. Aber stellt man dann auch die Polizei selbst unter Beobachtung?

Wenn man das hier liest, scheint dies bitter nötig:

http://www.jungewelt.de/... oder
http://www.jungewelt.de/...

Man muss sich echt fragen, was aus unserem Land geworden ist...

P.S.: Bitte verzichtet darauf, auf der Quelle herumzuhacken. In der BILD oder generell der Mainstream-Presse wird man solche Artikel kaum in dieser Ausführlichkeit zu lesen bekommen.
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13.06.2007 19:38 Uhr von LinkeKlebe
 
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Echt erbärmlich die jungs: Bitte, jetzt wird die Polizei auch noch kritisiert? Weil die Polizisten nach 30 Stunden schichten mal einen dieser Gewaltverbrecher nicht "richtig" behandelt. Ach Leute, hört doch auf, die Story mit den bösen Polizisten glaubt euch keiner mehr. Die Penner haben sich unmenschlich verhalten und machen dann auch noch ihr Maul auf, wenn sie schlecht behandelt werden. Feiges Pack, erst mit Steinen werfen und dann noch wecklaufen, weil sie kein Mumm in den Knochen haben, schämen würd ich mich.
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13.06.2007 19:48 Uhr von ArrowTiger
 
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@LinkeKlebe: -- "Ach Leute, hört doch auf, die Story mit den bösen Polizisten glaubt euch keiner mehr. "

Das sieht die Staatsanwaltschaft offenbar anders. Zudem solltest Du vor dem Kommentieren die verlinkten Artikel besser durchlesen, damit deine Kritik nicht am Thema vorbeigeht... :-)
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13.06.2007 20:16 Uhr von gee-man
 
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"Was ist bloss aus unserem Land geworden?" ArrowT. In unserer Demokratie haben die meisten Menschen glücklicherweise eingesehen, dass es eine gute Idee ist seine Meinung mit Worten zu vertreten. Und eben nicht mit Fäusten und Steinen.

Leider gibt es immer noch ein paar Volldeppen, die tatsächlich glauben ihre Meinung wäre richtiger und mehr wert wie die der anderen. Und zwar so viel mehr wert, dass sie dafür auch Gewalt einsetzen dürfen.

Diese Leute sind glücklicherweise wenige. Wären es mehr wären diese Leute eine Bedrohung für die Demokratie. Was für A...löcher!! "A...loch" ist übrigens auch nur ein Wort und kein Steinwurf.

Diese Leute sind es im übrigen die den Polizei-Einsatz notwendig machen. Würden diese Schwachmaten sich friedlich verhalten gäbe es auch keinen Grund solche Unmengen von Polizisten nach G8 zu schicken. Für mich stehen die auf derselben Stufe wie die Fussball-Hooligans - bestenfalls.
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13.06.2007 20:41 Uhr von opppa
 
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Die Bundesanwaltschaft: soll dann aber zuallererst mal prüfen, inwieweit die Schützer unserer Verfassung die autonome Szene schon unterwandert haben.

Sonst gibt das wieder so eine Lachnummer, wie der letzte Versuch die NPD zu verbieten!
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13.06.2007 22:57 Uhr von LinkeKlebe
 
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Ja genau: "Das sieht die Staatsanwaltschaft offenbar anders. Zudem solltest Du vor dem Kommentieren die verlinkten Artikel besser durchlesen, damit deine Kritik nicht am Thema vorbeigeht... :-) "

Meinst du das ehrlich? Genau deswegen hab ich den Kommentar doch geschrieben, weil ich mir vorher diese Quellen durchgelesen habe. Also, siehe oben.
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14.06.2007 10:40 Uhr von ArrowTiger
 
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@gee-man: Es geht mir ja nicht darum, linke, rechte oder sonstige Kravall-Chaoten zu relativieren - das ist genauso wenig zielführend wie gewalttätige Polizisten -, sondern darauf hinzuweisen, daß die Polizei auf dem G8-Gipfel eben auch rechtsbrüchig gehandelt hat. Gerade von Polizisten sollte man aber noch ein Extramaß an Rechtssicherheit erwarten können, und nicht das schiere Gegenteil. So etwas mag man aus Polizeiregimen kennen, aber aus dem heutigen Deutschland? Die ausländische Presse jedenfalls war teils richtiggehend entsetzt über die Vorgänge hier.

Zudem ist es auch und gerade in Polizeikreisen schon lange bekannt, welche Maßnahmen deeskalierend, und welche eskalierend wirken. Wenn man dann dennoch eskalierend wirkt, darf man sich nicht wundern, wenn dann einigen Hitzköpfen der Kragen platzt. Wie man in den Wald hineinruft...

Die überwiegende Mehrheit der Demonstranten war friedlich, und wurde dennoch teils ohne Angabe übelst behandelt. Und wer Rechtsanwälte schwer beleidigt, an ihrer Aufgabe hindert und mit rechtswidrigen Repressalien bedroht (Nötigung!), oder Journalisten zwangskaserniert, der überschreitet seine Kompetenz und Aufgabe bei weitem. _Das_ ist wirklich verfassungs- und demokratiegefährdend, nicht die paar Steinewerfer, die zudem ja teils selbst aus polizeilichen oder geheimdienstlichen Reihen stammen und zur Randale aufrufen. (Nicht das agents provocateurs was Neues wären...)

Wenn Du mich fragst, war das ganze Theater un den G8-Gipfel eine reine Machtdemonstration (vielleicht ein Testlauf für künftige Maßnahmen?), die uns alle sehr teuer kommt - nicht nur in finanzieller Hinsicht...
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14.06.2007 15:27 Uhr von opppa
 
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LinkeKlebe: Könnte das daran liegen, daß alle Demonstranten, die die manchmal recht krummen Ansichten der Regierung unterstützen, die reinen Demokraten, während alle, die mal darauf hinweisen wollen, daß hier ein Fisch am Kopf schon recht kräftig stinkt, entweder die verfassungsfeindlichen Rechtsradikalen oder oder die gewalttätigen Autonomen sind?

Und die Polizei weiß ziemlich genau, wessen Brot sie isst!
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14.06.2007 17:50 Uhr von *Flip*
 
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LOL "Junge Welt" --->: "Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes pflegt die Zeitung „eine traditionskommunistische Ausrichtung und propagiert die Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft“; zudem wird ihr vorgeworfen, sich nicht von terroristischen Aktionen zu distanzieren[4]. Der Verfassungsschutz vertritt weiterhin die Ansicht, dass ein Großteil der Redaktion dem „linksextremistischen Spektrum“ zugeordnet werden kann. Wiederholt sei festzustellen, dass in Beiträgen der jW Gewalt als Mittel im Kampf gegen Kapitalismus und Imperialismus anerkannt werde."

Weitere Infos gibt es beim Verfassungsschutz :-)

Adios
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14.06.2007 18:47 Uhr von ArrowTiger
 
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@*Flip*: Da schreibt man´s extra, aber bei der heutigen Jugend geht so was ja zum einen Ohr rein, und ohne weiteren Kontakt, zum anderen wieder raus.

Mensch, dann lese das eben in einer anderen Quelle nach; die TAZ (zumindest Grün) schreibt auch ähnliches, inzwischen sogar ein paar konservative Blätter. So viel Selbsständigkeit kann man ja wohl erwarten, oder? War halt gestern als erster Link per Google verfügbar. Die Staatsanwaltschaft u.a. Stellen werden sich schon nicht nur aufgrund eines Artikels in der JW mit den polizeilichen Vorkommnissen befassen.

Dieses dauernde unreflektierte (!) Quellenbashing ist nun wahrhaft nicht zielführend...
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15.06.2007 07:42 Uhr von maki
 
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Alles aufnotieren, das steigert die Höhe: der späteren Entschädigungszahlungen für die Opfer des dann ehemaligen BRD-Unrechtsregimes. :-)
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15.06.2007 11:35 Uhr von ArrowTiger
 
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@maki: *ggg*

Na, Leidensgenosse. Du trägst wohl auch schwer am Kassandra-Fluch? ;-)
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15.06.2007 16:04 Uhr von *Flip*
 
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@ArrowTiger - Da lachen ja die Hühner: "Artikel kaum in dieser Ausführlichkeit zu lesen bekommen."

Ja ausführlich und unobjektiv zu lesen bekommt mit linksextremen Anstrich.Wer zu solchen Quellen verlinkt, muss sich dem Vorwurf gefallen lassen, dass er selber diesen Spektrum angehört.

Quellen-Qualität zu prüfen ist die Aufgabe des Veröffentlichers und nicht des Lesers also pass das nächste mal auf, zum wem du verlinkst bzw. wer dahintersteht. Und wenn du keine Quellen hast außer die von linksextremen Propagandablättern, dann ist eher besser keine zu posten.

Mir ist es auch schleierhaft, dass sowas von shortnews nicht editiert wird.

"Dieses dauernde unreflektierte (!) Quellenbashing ist nun wahrhaft nicht zielführend..."

Ja, zielführender ist es wahrscheinlich deiner Meinung nach zu linksextremen Blättern zu verlinken, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen.

Adios
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15.06.2007 16:22 Uhr von ArrowTiger
 
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@*Flip*: Der Hinz und der Kunz
sind rechte Toren:
Lauschen offenen Munds,
statt mit offenen Ohren!
(E. Kästner)

-- "Ja, zielführender ist es wahrscheinlich deiner Meinung nach zu linksextremen Blättern zu verlinken, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen."

Unter Beobachtung des VS steht so mancher und manches. Dies ist nicht zwingend ein Grund, daß die veröffentlichten Nachrichten dort nicht den Tatsachen entsprechen. Was sie im übrigen in diesem Fall auch tun.

Aus diesem Grund hatte ich im Eingangsposting nochmals extra auf die Quelle aufmerksam gemacht. Es ist auch Aufgabe eines erwachsenen Lesers, im Zweifel andere Quellen parallel zu lesen, um sich ein Bild zu machen. Und wenn Du nicht völlig blind durch die Medienlandschaft gelaufen bist, wirst Du auch bemerkt haben, daß die Aussagen aus der jW zwar sicher gefärbt sind, aber eben nicht an den Haaren herbeigezogen.

Statt reflexthaft zu bashen, befass Dich lieber mit dem Thema. Das ist viel zu ernst, als daß man es durch ödes Rummeckern an Quellen vernebeln sollte. Oder hast Du Bock auf einen Polizeistaat?
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16.06.2007 15:31 Uhr von Wurzelbrmpft
 
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Vorsicht Satire: Nehmt doch die V-Leute und setzt ein Gerücht in die Welt und erlaubt dann irgendwo im Osten beiden Lagern, Nazi und Pazi, rein aus Versehen mal zu gleichen Zeit eine Großdemo. Und dann umstellt die Polizei nur und greift nicht mehr ein. Nur noch zum Aufsammeln!!!
Dann können sich die mal so richtig austoben.

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