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Dresden: 21-Jährige muss wegen Tötung ihres Babys ins Gefängnis

Weil sie ihr Baby nach der Geburt erstickt hat, ist eine 21 Jahre alte Frau vom Landgericht Dresden zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt worden.

Laut Anklage erstickte die Angeklagte ihren Jungen nach der Entbindung im April vergangenen Jahres in ihrer Wohnung. Das tote Baby wurde in einem Schuhkarton vor der Dresdner Babyklappe gefunden (SN berichtete).

Die Öffentlichkeit wurde während des gesamten Verfahrens ausgeschlossen, daher sind auch keine Einzelheiten zur Urteilsbegründung bekannt.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Baby, Dresden, Tötung
Quelle: www.sz-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2007 15:11 Uhr von Tira2
 
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Ich finde das Urteil gut: die Frau muss in den Knast, nicht zu lange, aber immerhin. Offenbar fand sie bei der von ihr sicher hervorgebrachten „psychischen Notlage“ beim Gericht (übrigens dem gleichen, wie im „Stephanie-Prozess“) kein Gehör.
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13.06.2007 16:36 Uhr von kleiner erdbär
 
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krank sowas... *kopfschüttel*: ich finds ja schon total unverständlich, wie jemand sein baby überhaupt töten kann - aber das tote baby dann noch vor einer babyklappe abzustellen - das ist doch schon zynismus!!!
warum konnte die dumme kuh das kind nich dorthinbringen, ohne es vorher zu töten?????

ich finde die strafe zu niedrig!!!!!!
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13.06.2007 17:01 Uhr von jimmyboy
 
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dieser meinung kann ich mich nur anschließen denn es warten so viele eltern, die keine eigenen kinder bekommen können auf ein baby.

die strafe finde ich auch zu niedrig. es sollte kein unterschied zwischen einem mord an erwachsenen und einem babymorg geben.
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13.06.2007 18:03 Uhr von Garviel
 
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@jimmyboy: Wo siehst Du hier einen Unterschied? Hätte die junge Frau einen Erwachsenen umgebracht, wäre die Strafe vermutlich auch nicht höher ausgefallen. Ich gehe davon aus, dass sie nach Jugendstrafrecht verurteilt wurde und auch nicht wegen Mordes, sondern wegen Totschlags. Die psychische Verfassung mag sich strafmildernd ausgewirkt haben, aber das wäre bei einem Totschlag an einem Erwachsenen auch möglich. Nein, da sehe ich wirklich keinen Unterschied.
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13.06.2007 18:25 Uhr von borgir
 
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ein witz: drei jahre und zwei monate für das vorsätzliche töten eines schutzbefohlenen.....psychische notlage, wenn ich sowas hör..lebenslang und fertig....
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13.06.2007 22:08 Uhr von jsbach
 
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Das Geschehen ist schon: äußerst bedenklich. V o r einer Baby-Klappe lebend ablegen wenn schon nicht reingeschoben...
An Zynismus nicht mehr zu überbieten. Sterilisieren damit die sowas nie mehr machen kann. Die Strafe..... sag ich mal nichts dazu.

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