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Ostdeutsche verdienen bis zu 41 % weniger als westdeutsche Kollegen

Über alle Branchen erhalten Bewohner Ostdeutschlands für die gleiche Arbeit im Schnitt 21 % weniger Lohn als Westdeutsche. Ost-Webdesigner verdienen 41 % weniger als ihre westdeutschen Kollegen. Das hat eine Studie mit 70.000 Teilnehmern offengelegt.

Nach einer Lohnaufholjagd innerhalb des ersten Jahrzehnts nach der Wiedervereinigung stagnieren die Ost-Gehälter derzeit bei 80 % der West-Gehälter. Experten sehen als Grund für die Stagnation hohe Arbeitslosigkeit und geringe Tarifbindung im Osten.

Nun fordert der Tarif-Experte der Hans-Böckler-Stiftung Bispinck eine völlig "neue Wirtschafts- und Strukturpolitik "für Ostdeutschland. Nur durch den Aufbau von mehr wertschöpfenden Unternehmen im Osten könne die Lohnasymmetrie beseitigt werden.


WebReporter: moercology
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Kollege, Ostdeutsch, Ostdeutsche
Quelle: www.welt.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2007 11:31 Uhr von bopper
 
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Langsam sollten die Ost-Arbeitgeber im eigenen Interesse mal anfangen, die Löhne anzuheben.

In nicht mehr ferner Zukunft werden viele Branchen im Osten massive Probleme bei der Besetzung dann frei werdender Stellen haben.

Geburtenstarke Jahrgänge gehen in Rente, viele gut qualifizierte Menschen sind in die alten Bundesländer abgewandert und die Betriebe haben viel zu wenig ausgebildet bzw. bilden immer noch zu wenig aus.

Das wird noch vielen kleinen Ausbeutern mächtig auf die Füße fallen. Dann wird sich das qualifizierte Personal den Arbeitgeber aussuchen können und nicht mehr der (Personal-)Chef hat die Qual der Wahl.

In Sachsen wird der demografischen Entwicklung mit Kreisreform, Schulschließungen etc. begegnet und die Weichen entsprechend gestellt, bei vielen Hungerlohn-Arbeitgebern ist diese Entwicklung wohl noch nicht angekommen.

Durch die niedrigen Mieten im Osten muss man aber auch dazusagen, dass sich unterm Strich die Unterschiede nicht ganz so krass auswirken. Der Ost-Eigenheimbesitzer hat natürlich die Arschkarte gezogen, er hat annähernd die gleichen Kosten wie im Westen.
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13.06.2007 11:41 Uhr von matze319
 
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@bopper: zita: Durch die niedrigen Mieten im Osten...

träum mal weiter...in irgendner news war so ein thema schon mal. im großen und ganzen sind da keine unterschiede. ich wohen in berlin. mein exschwager in hannover. von den mieten was der da hat träumen wir.

es gibt im osten billige wohnungen und im westen. aber genauso ist es auch umgedreht.

tja das mit den löhnen ist aber so eine sache... löhne hoch waren teurer keiner kauft was...aber die mitarbeiter verdienen viel und könnten sich mehr leisten...löhne runter waren billig aber die mitarbeite haben wieder kein geld um sich was zu kaufen...ist eben alles nicht so einfach :D
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13.06.2007 13:48 Uhr von Bartman
 
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Arbeitszeit: Was weiterhin auffällt - die 40 Stundenwoche ist im Osten immer noch quasi Standard (Beamte u. andere Tarifgebundene Branchen z.B. Autoindustrie mal außen vor).

Und die jenigen, die für weniger Stunden auch noch besser bezahlt werden, jammern am meisten rum. Jammern auf höchstem Niveau!
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13.06.2007 13:59 Uhr von Bartman
 
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Mieten: Zum Thema Mieten muss ich auch sagen, wohnt man nicht grad auf dem Dorf, sind die Mieten im Osten auch nicht grad preiswert. Grad wenn man gewisse Anspüche an eine Wohnung stellt.

Was mir auch aufgefallen ist, als ich noch zur Miete wohnen mußte, ist dass sehr viele Wohnungen Häuser Eigentümer aus dem Westen der Republik haben, die sich zur Wendezeit hier preiswert eingekauft haben. Dazu möchte ich mich allerdings nicht weiter äußern, weil mich das teilweise schon ganz schön ärgert.
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13.06.2007 14:04 Uhr von eros007
 
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@ bopper: Volle Zustimmung. Durch den enormen Geburtenrückgang nach der Wende wird man in Ostdeutschland schon in ein paar Jahren enorme Probleme bekommen, qualifiziertes Personal zu finden. Immerhin ist der Jahrgang 1989 in Sachsen mehr als doppelt so stark besetzt wie der Jahrgang 1992. Das wird den Unternehmen dort in zwei, drei Jahren ganz schön weh tun. Noch sind es ja überwiegend westdeutsche Unternehmen, die über Fachkräftemangel klagen (ist doch der Jahrgang 1980 um ein Drittel kleiner als der Jahrgang 1965).

Andererseits finde ich die Lohnunterschiede nicht so überraschend. Klar, dass es in ärmeren Regionen auch niedrigere Löhne gibt als in reicheren. Mich nervt allerdings, dass immer noch der Ost-West-Vergleich als nahezu alleiniger Vergleich in Deutschland rangezogen wird. Ich bin recht sicher, dass zwischen Industriearbeitern in Niedersachsen durchaus auch Unterschiede um die 20 oder 25%, vielleicht in einzelnen Branchen sogar 40% bestehen. Und, was soll man da machen? Alle Löhne rauf auf das Niveau von Baden-Württemberg? Oder alle runter auf das Niveau von Niedersachsen?

Diese Gleichmacherei geht mir langsam so was von auf den Wecker. Die Produktivität ist in verschiedenen Teilen Deutschlands unterschiedlich, und damit sind auch die Löhne unterschiedlich. Wer das Lohngefälle bekämpfen will, soll doch bitte erst mal das Produktivitätsgefälle bekämpfen...


N.B.: Man sollte zu dieser Studie dazu sagen, dass sie methodisch sehr schlecht ist. Sie ist nicht repräsentativ, da sie nur auf einer freiwilligen Umfrage im Internet basiert. Mithin bildet das nicht die wahre Situation ab.
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13.06.2007 14:34 Uhr von fanatiker
 
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@eros007: >>>Die Produktivität ist in verschiedenen Teilen Deutschlands unterschiedlich, und damit sind auch die Löhne unterschiedlich. Wer das Lohngefälle ...<<<

Manman, wenn ich so einen SCH**** schon wieder höre.
Das hat rein GAR NICHTS mit der Produktivität zu tun.
Ich könnte kotzen wie ein Grosser wenn ich sowas lesen muss.
Arbeite selbst in ner eher kleinen Firma, Arbeitszeiten von bis zu 60 Stunden pro Woche(!!!) inkl. WE-Arbeit sind keine Seltenheit, weder für mich noch für meine Kollegen.
Und glaub mal nicht das davon auch nur eine Überstunde bezahlt wird oder abgebummelt werden kann.
Von nem 40% GehaltsAbstand kann ich nur träumen, kriege wenns hochkommt (mit meinen Kollegen) 1/3 des branchenüblichen Mindestlohnes!!!
Leider ist hier in MV die IT-Branche hoffnungslos unterentwickelt, so das man schon weit wegziehen muss um wirklich besser zu verdienen.
Bin aber so hoffnungslos blöd heimatgebunden zu sein, und das mir die Arbeit trotz des niedrigen Lohnes in der Firma Spass macht.
Das betrifft aber nicht nur meine Branche hier, ich sehe es auch bei Freunden/Verwandten etc.
Die, die ihr das Glück habt, weiter westlich zu existieren - wir bilden hier ne Art Pufferzone zum Ostblock mit unseren niedrigen Gehältern.
Die in den dortigen Gefilden noch um einiges(!!) niedriger sind.
Und den Blödsinn mit den Mieten kann ich auch nicht mehr hören, die sind genauso hoch wie bei euch.
Manchmal denke ich schon, wenn ich mal an den hiesigen Miethai WIRO denk, ich wohn hier nicht in HRO im Plattenbau sondern in Beverly Hills.
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13.06.2007 16:12 Uhr von Mathimon
 
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Lohnangleichung kommt!!! Habt ihr es noch nicht gemerkt? Die Löhne werden in Deutschland bald angeglichen sein. Jedoch werden wohl leider die West an die Ostlöhne angeglichen.
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13.06.2007 17:10 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Mathimon, richtig & gut: Nur müssen auch die Preise für Miete, Strom, Lebensmittel, Versicherungen, Banken, Telefon, Gaststätten, pipapo auch um 41 % fallen. Tja, dann würde hier keiner meckern und wir würden boomen und uns würden die Nachbarn die "Bude" einrennen. Was pöbelich Aufschwung ohne Ende sein würde, also auf jeden Fall mehr als jetzt.
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13.06.2007 19:45 Uhr von eros007
 
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@ fanatiker: >> "[Produktivität in manchen Regionen niedriger -> Löhne niedriger]
Manman, wenn ich so einen SCH**** schon wieder höre.
Das hat rein GAR NICHTS mit der Produktivität zu tun."

Und womit hat es dann zu tun, dass es Lohnunterschiede gibt? Zufall? Diskriminierung?

Oder, anders gefragt, warum hat Deutschland so hohe Löhne und dennoch sind noch Arbeiten in Deutschland übrig geblieben? Warum ist gerade in den reichen Bundesländern mit besonders hohen Löhnen (Bayern, BaWü, Hessen) die Arbeitslosigkeit niedriger? Warum hat Dänemark mit den höchsten Stundenlöhnen in der Industrie dennoch eine der niedrigsten Arbeitslosenzahlen?

Fragen über Fragen. Wenn die Produktivität nicht entscheidet, was dann? Etwas muss es ja sein. Ich bitte um Aufklärung...
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13.06.2007 20:12 Uhr von Skymaster100
 
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@Bartman: ... Beamte müssen mehr als 40 Stunden die Woche arbeiten ...
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13.06.2007 21:20 Uhr von fanatiker
 
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@eros007: >>>Und womit hat es dann zu tun, dass es Lohnunterschiede gibt? Zufall? Diskriminierung?<<<

Sag mal, ich weiss nicht was es ist, aber irgendetwas sagt mir dass Du offensichtlich noch keinerlei Erfahrungen mit dem menschlichen Faktor gemacht hast.
Wenn Du der Meinung bist, die Wirtschaft kann man sich im geistigen Bilde als eine gütige alte freundliche Omi vorstellen, dann lass Dir mal gesagt sein, WARUM wir hier im Osten WENIGER Geld verdienen für DIESELBE Arbeit.
Weil es die Arbeitgeber hier machen können.
Weil es in der Wirtschaft nur um eines geht: Ums Ausbeuten und Geldverdienen.
Einzelschicksale sind hier vollkommen ohne Belang.
Die Perspektivlosigkeit ganzer Bevölkerungen, wird als Druckmittel genutzt, um möglichst billige Arbeitskräfte zu bekommen.
Fast jeder "Ossi", inkl. meiner Wenigkeit, hat die Formulierung: "Du willst Arbeit? Dann ERLEDIGE sie. Wenn Du sie für das Geld nicht machst, es warten hinter dir noch tausende andere darauf, diesen Job für die Hälfte zu machen." schon in der einen oder anderen Form gehört oder kennt jemanden der das schon zu hören bekam.

Und dann kommen solche elenden Schlaumeier daher und labern was herablassend von "Produktivität" und "Arbeitsqualität".
Als wenn der ganze Osten nur mit Trotteln und faulen Schwachköpfen bevölkert wäre.

Soetwas verbittert Menschen, lieber eros, und genau darum sollte man ein wenig seinen Kopf gebrauchen bevor man sich über andere so ein herablassendes Urteil erlaubt.
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13.06.2007 22:52 Uhr von eros007
 
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@ fanatiker: Zunächst einmal habe ich gar nicht herablassend über Arbeitsproduktivität oder -qualität geschrieben, sondern habe Luft darüber abgelassen, dass man immer ganz Deutschland über einen Kamm scheren will, und wenn man trennt, dann nur zwischen Ost und West. Diese einseitigen Vergleiche bringen uns nämlich nicht weiter. Ich habe gemutmaßt, dass es auch in Westdeutschland höher und niedriger bezahlte Gegenden gibt (bin ich mir relativ sicher).

Ein volkswirtschaftliches Modell erklärt die Unterschiede in den Löhnen damit, dass halt an mancher Stelle mehr Output pro Mitarbeiter herausschaut. Sprich, er ist produktiver. Das Wort ist weder böse noch an sich menschenverachtend. Es ist technisch (http://de.wikipedia.org/...). Einfach Bruttoinlandsprodukt geteilt durch die Arbeitsstunden. Insofern war mein Beitrag gewiss etwas oberflächlich. Eben weil die Löhne in Ostdeutschland niedriger sind als in manchen Gebieten des Westens, ist schließlich auch das BIP niedriger und damit die Produktivität. Dass man - durch die Lohndrückerei - dieselbe Arbeit macht, fällt in dem Begriff nicht auf. Das war aber auch nicht meine Absicht, etwa Deine Arbeit als "minderwertig" abzutun. Das tut übrigens auch der Begriff "Produktivität" nicht.

Warum man dennoch so oft über Produktivität diskutiert, ist Folgendes: Es sind die Unternehmen, die letztendlich höhere Preise für ihre Produkte erreichen können, wenn sie was Tolles herstellen, das die Konsumenten kaufen. Diese Preise werden, mit einigem Abstand (bis die ganzen Aktionäre und Rentenfonds ihren Teil abgepresst haben), an die Arbeitnehmer weitergereicht. Leider ist es so, dass bei einem Überangebot an Arbeit (so in großen Teilen Ostdeutschlands) die Unternehmen keine "fairen" Preise zahlen müssen, sprich sie können die gleiche Arbeit zu niedrigerem Preis haben. Das ist nicht fair, und da bin ich bei Dir.

Andererseits gibt es in manchen Regionen Deutschlands (NRW leidet darunter) Bereiche, wo auch ohne Lohndumping wenig läuft. Die Unternehmen stellen schlicht keine so guten Sachen her, mit denen sie wachsen könnten. Viele Unternehmen schrumpfen, vernachlässigen Investitionen in neue Maschinen oder Weiterbildung der Mitarbeiter (da ist auch der Staat schuld daran), die den Output erhöhen könnten. In gewisser Weise ist das sogar löblich, da man sonst nur "Entlassungsproduktivität" gewonnen hätte - einfach durch Rausschmeißen von Leuten steigt der Output pro verbliebenem Arbeitnehmer. Andererseits sind fehlende Investitionen ein Grundproblem, weil man damit dem fehlenden Wachstum auch nicht entgegnet - sprich, es ist ein Teufelskreis.

Übrigens steigt die Produktivität in Ostdeutschland stärker als in vielen westdeuschen Flächenländern: Das BIP steigt aktuell stärker als im Westen, die Beschäftigung nimmt aber nicht stärker zu bzw. stärker ab.


Noch mal abschließend, lieber Fanatiker: Es lag nicht in meiner Absicht, irgend jemanden zu diskriminieren, insbesondere nicht Dich. Insbesondere mein Abschnitt zur "Produktivität" im ersten Beitrag, der offensichtlich Deinen Anstoß erregt hat, war keineswegs auf Ostdeutschland allein bezogen, sondern auf manche niedrig bezahlte Gebiete (v.a. im Westen, und vor allem wegen der Unternehmen, nicht der Menschen an sich), um den "Teufelskreis" zu beschreiben, warum die Löhne nicht steigen können. In Ostdeutschland hingegen steigen die Löhne weiterhin, das Land ist im Aufholen, auch wenn es jetzt in der Krise langsamer ging als noch vor 10 Jahren.

P.S.: Die Mieten unterscheiden sich schon, aber von Stadt zu Stadt (München hat höhere Mieten als Hildesheim). Nicht einfach von West zu Ost. Aber sie unterscheiden sich schon. Wobei man der Fairness immer dazu sagen muss, dass die Lohnnebenkosten in Ostdeutschland tendenziell höher sind als im Westen. Abwasser kostet z.T. deutlich mehr (u.a. wegen überdimensionierter Anlagen und zu wenigen Leuten), auch der Strom von Vattenfall ist i.d.R. teurer als von EnBW, E.on oder RWE...
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14.06.2007 02:05 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Ist doch eine ganz einfache erklärung: Warum die Länder wo der gemeine Pöbel mehr Geld hat und die Arbeitslosenquote niedriger ist, warum das so ist.

Weil DIE die an den Arbeitern verdienen,

nur einmal ins Kino gehen können,
die DVD nur einmal ausleihen,
den download nur einmal LEGAL tätigen,
nur einmal im Restaurant essen gehen,
nur 10 Bier in der Kneipe trinken,
ein Auto fahren,
nur einmal tanken,
nur einmal einkaufen gehen,
und so weiter.

Aber im Gegenzug, der gemeinere Pöbel sich dies nicht noch einmal für sich, geschweige denn für seine Familie mehr leisten kann bzw. weniger Konsum genießen darf - kann.

Tja, aber der eingesparte Lohn landet dann, da er ja nicht ausgeben werden kann, auf Konten. Wo er dann in Fonds investiert wird die unsere Arbeitsplätze in günstigere Länder Teleportieren und Teleportieren müssen um weiter "Attraktiv" zu bleiben - höhere Renditen erzielen.

Und das wird auch so bleiben und weitergehen, da DIE die das sagen haben ja unsere Industriellenvertreter als Sprachrohre und Gesetzes durchsetzter haben und die am Medienhebel sitzen.

Tja, das kann man alles auf der Deutschland-Wette rauslesen - ersehen, wer Auge - Hirn hat.

http://www.deutschland-wette.ch.vu/

Die Finanzwirtschaft muss rulen, um jeden Preis.

Habt noch weiter so einen "guten" Konsum (Eure Kinder auch)
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14.06.2007 07:58 Uhr von Technomicky
 
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Och, mal was ganz Neues! Ich könnte schon wieder kotzen, wenn ich so manchen Bullshit hier schon wieder lesen muss! Für alle eine Info: Mieten- und Lebenserhaltungskosten sind im Osten wie im Westen gleich, dass ist bei manchen nur noch nicht angekommen!

Zum eigentlich Thema:
Es ist eine Sauerei, dass ein Wessi mehr Geld für die selbe Arbeit kriegt!
Ein Beispiel:
Mein Mann arbeitet in einer Küchenproduktionsfirma, diese hat 2 Standorte! Einmal im Westen, einmal im Osten!
Der Wessi geht nach 7h nach Hause, natürlich nachdem er eine Extraprämie + eine dicke Einmalzahlung für das erste Quartal des Jahres bekommen hat (2000€)! Mein Mann ackert 50h in der Woche + Samstagsschicht! Er sieht weder eine Prämie noch sonst irgendwelchen Bonus! Und natürlich verdient der Wessi regulär schon 3x soviel wie der Ossi!
Versteht ihr was ich sagen will? Es müsste normalerweise genau umgekehrt sein, denn der ostdeutsche Standort hält den Wessistandort, weil der zu teuer ist und ohne den Ossi schon untergegangen wäre!
Mein Mann musste auch schon mal für eine Woche zum Weststandort zur Aushilfe! Er erlebte was sich die Ostdeutschen schon immer dachten bezüglich des Standorts! Faule, fette Kerle die nicht aus Arsch kommen! Komme ich heute nicht komme ich morgen, so nach dem Dreh! Warum kriegen die soviel Geld in den Arsch geschoben, für schlechtere Leistung?

Ich will jetzt natürlich nicht jeden unter einen Hut stecken und sagen das die Wessis faule Säcke sind, aber das ist wirklich passiert!

Ausgleichende Löhen müssen endlich her, dann kommt auch die Wirtschaft in Schwung! Denn hier im Osten merk ich rein garnichts vom ach so tollen Aufschwung ...

In diesem Sinne ...
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14.06.2007 16:54 Uhr von eros007
 
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Korrektur: Ich merke gerade, dass ich Mist geschrieben habe.
Ich schrieb davon, dass sich die Mieten von Stadt zu Stadt unterschieden, ja im Grunde unterscheiden sie sich von Ortsteil zu Ortsteil. Es gibt vergleichsweise günstige Städte in Westdeutschland, es gibt vergleichsweise günstige Städte in Ostdeutschland, und andersrum gibt es vergleichsweise teure Städte in West und Ost. Tendenziell sind die Mietpreise für Kaltmiete in Ostdeutschland eher niedriger, aber die Ost-West-Unterschiede sind wohl niedriger als Stadt-zu-Stadt-Unterschiede.

Was ich noch sagte (und hier hab ich einen falschen Begriff gebracht): Die _NEBENKOSTEN_ (ich schrieb "Lohnnebenkosten") der Wohnungen sind im Osten eher höher, da das Abwasser tendenziell teurer ist und so weiter...

P.S. Technomicky, die Mieten sind nicht in ganz Deutschland gleich. Nein, nein, nein. Die unterscheiden sich von Stadt zu Stadt, von Stadtteil zu Stadtteil. Sag mir bitte einfach die Kaltmiete einer Wohnung in Deiner Stadt, mit Fläche und Baujahr, und dann suche eine ähnliche Wohnung in Frankfurt. Ich würde fast wetten, dass die Wohnung in Frankfurt teurer ist, bei gleicher Qualität. Wenn nicht, dann zieh ich dort ein! :-)
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14.06.2007 20:43 Uhr von Technomicky
 
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@eros: Na ich habs so gemeint wie du *gg ... Sie unterscheiden sich natürlich auch vom Ortsteil ;)
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18.06.2007 01:15 Uhr von Wurzelbrmpft
 
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Volkswirtschaftsvorträge sind echt geil: Sind die Betriebe im Osten nicht saniert und wenn sie unrentabel gewesen sind, geschlossen worden.
Haben sie sich in Sachen Produktivität nicht angeglichen. Ich denke schon. Und schließlich hatte man Zeit seit 1989. Also sind das nicht nur Leute an der Spitze, die auf Kosten der BRD insgesamt, und der Volkswirtschaft, weil sie die Kaufkraft der eigenen Bevölkerung nie herangezogen haben, sich als Firmenleiter selbst in die Tasche arbeiten. Und der ganze komplexe Scheiß soll auf die kleinen Leute wirken nach dem Motto: "Sieh lieber den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr."
Volksverdummung ist wohl der schönste Ausdruck für Betriebswirstschaftslehre!
Und so müsste der kleine Mann mal auf diesen Mist reagieren!
Dann wäre ganz schnell Schluss!!!
Und diese Vorträge und Thesen würden enttarnt als das was sie sind. Es steht schon in der Bibel. Und die Reichen werden immer reicher, und die Armen immer ärmer werden. Und dafür liefern diese bescheuerten Wichser die Anleitung! Oder nicht!
Nix für ungut

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