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Telekom-Tarifkonflikt: Ver.di will verhandeln und weiterstreiken

Der Telekom-Streik wird weitergeführt. Zwar konnte sich die große Tarifkommission aus Telekom-Betriebsräten und Ver.di-Vertretern auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen einigen, ein Ende des Streiks sei jedoch technisch nicht möglich.

Der seit knapp einem Monat andauernde Streik könne erst beendet werden, wenn 25 % der 50.000 von Lohnsenkung und Arbeitszeitverlängerung betroffenen Telekom-Service-Mitarbeiter einer Tarifeinigung zustimmten. Dies sei jedoch momentan nicht der Fall.

Indes zeigten sich Beeinträchtigungen für Telekom-Kunden durch den Streik darin, dass z. B. Callcenter schlechter erreichbar waren. Telekom-Vorstand Obermann zeigte sich optimistisch, dass man mit Ver.di bald zu einer Einigung gelangen würde.


WebReporter: moercology
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Tarif, ver.di, Tarifkonflikt
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2007 10:29 Uhr von moercology
 
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René Obermann ist nach eigenen Aussagen offen für Kompromisse und konstruktive Gespräche. Von seiner Grundlinie wolle er allerdings nicht abrücken. Das heißt: Die Service-Mitarbeiter werden ausgegliedert werden, die einzige Frage ist noch, unter welchen Konditionen dies geschieht. Ein fortwährender Streik dient in jedem Fall weder dem ohnehin schon geplagten Telekom-Kunden noch den Mitarbeitern des rosa Riesen.
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13.06.2007 10:53 Uhr von HyperSurf
 
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Beeinträchtigungen für Telekom-Kunden: Seit über einem Monat warte ich da drauf das die Telekomiker meinen Anschluss endlich ans Laufen bringen.
Ich habe teilweise schon 2 Stunden in der scheiss Hotlinewarteschlange gehangen.

Das die Mitarbeiter der Telekom mit den geplanten Änderungen Ihres Arbeitsverhältnisses nicht einverstanden sind kann ich absolut verstehen.

Dafür dass der Streik aber so extrem zu Lasten der Privatkunden geht habe ich überhaupt kein Verständnis. Außerdem finde ich es absolut erbärmlich, das die komplette Störungsbehebung der Telekom streikt und diese nur noch aus unterbesetzten Subunternehmern besteht. Hier zeigen die streikenden Techniker der Telekom dass sie nicht einen Funken Verantwortungsgefühl gegenüber den Kunden besitzen.
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13.06.2007 11:17 Uhr von pottburter
 
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@Hypersurf: Ich glaube, wenn es Dir so an den Geldbeutel ginge, würdest du das selbe Verantwortungsgefühl entwickeln.

Die T-Com tritt ihre Mitarbeiter mit Füßen, da kann man echt nicht erwarten das diese sich noch groß für die Firma engagieren.

Für Dich als leittragender Privatkunde ist das natürlich ärgerlich, aber wie gibt sich die Situation für die betroffenen T-Com Mitarbeiter ?
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13.06.2007 12:33 Uhr von HyperSurf
 
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@pottburter: Tjo, ich bin halt der Meinung das eine gewisse Anzahl von Mitarbeitern vom "Entstörungsdienst" halt nicht streiken sollten. Immerhin schaden sie ja damit den Kunden die nach dem Streik weiterhin ihre Gehälter finanzieren sollen.

Hätte ich in meinem Ort die Möglichkeit nen anderen Provider zu bekommen, wäre ich schon längst kein Kunde der Telekom mehr...
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13.06.2007 12:51 Uhr von lucky strike
 
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Is eigentlich ganz einfach: 1. Man zahlt nicht den kompletten Gewinn als Dividende aus
2. Man kürzt etwas die Gehälter von Obermann und Co sagen wir so um 75%, dann hat der immernoch mehr als andere in nem Jahr verdienen

die Ersparnisse an die Mitarbeiter ausbezahlen und gut ist.
Achja an alle Telekom geplagten.
Wenn euer Telefon nicht funktioniert oder ihr nichts ins Internet kommt, dann dürft ihr einen Teil des Geldes wegen nicht erbrachter bzw nicht vollständig erbrachten Leistungen einbehalten.
Was ihr nicht nutzen könnt müsst ihr auch nicht bezahlen.

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