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Vor Alaskas Küste wurde ein mindestens 115 Jahre alter Wal getötet

John Bockstoce, der in Massachusetts Kurator des New Bedford Whaling Museums ist, hat bekannt gemacht, dass Jäger im Mai einen 115- bis 130-jährigen Grönlandwal vor Alaska erlegt haben.

In der Haut des Wals steckte eine Harpunenspitze, die aus dem 19. Jahrhundert stammt. Dadurch konnte das Alter des Wals auch relativ genau bestimmt werden. Der 15 Meter lange Wal brachte 45 Tonnen auf die Waage.

Die Jäger, die im Mai den Wal getötet haben, sind Bewohner eines der zehn Dörfer Alaskas, die in fünf Jahren 255 Wale erlegen dürfen. Genehmigt hat das die Internationale Walfangkommission. An die 200 Jahre alt kann ein Wal werden.


WebReporter: Extr3m3r
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tod, Jahr, Küste, Wal, Alaska
Quelle: www.solms-braunfelser.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2007 07:06 Uhr von Extr3m3r
 
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Vor Jahrzehnten knapp dem Tod entkommen, hatte der Grönlandwal nun kein Glück mehr. Ob viele Wale noch so ein Alter erreichen?
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13.06.2007 09:17 Uhr von The_Nothing
 
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@Autor, nein, weil sie von gewissenlosen Schweinen zu vollkommen sinnlosen Zwecken weggefangen werden!
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13.06.2007 10:05 Uhr von schaltzi
 
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Wieviel Menschen leben denn in den fünf Dörfern, damit Sie (fast) jede Woche einen Wal fangen dürfen??? ein 45 Tonnen Wal gibt ja doch die ein oder andere Mahlzeit her, denke ich. Ich finde es übrigens okay, dass diese Menschen, die schon seit Jahrhunderten Wale fangen um zu überleben, dieses auch weiterhin tun. Die Wale sind wegen Ländern wie Japan vom aussterben bedroht.
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13.06.2007 10:06 Uhr von Nobunaga
 
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Und wieder ein großartiger Beitrag zum Erhalt der Zivilisation. Aber die "Ureinwohner" dürfen das ja, aufgrund irgendeiner bescheuerten Tradition.
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13.06.2007 10:38 Uhr von Ferkel2k
 
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Mooooooobbbyyyyy!! :((: war der zufällig weiss??? :D

ist aber ganz gut abgemagert der gute nur 45 tonnen =)
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13.06.2007 10:39 Uhr von TierChaotin
 
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Finde es auch ziemlich sinnlos.
So viel können die doch nicht essen.
Mal davon abgesehen, daß ja eh alles abgeschlachtet und gegessen wird.
Egal ob Wal, Meerschwein, Affe....etc.
Die Menschen würdigen unsere Welt einfach nicht genug.

Aber leider werden wir wahrscheinlich schon bald die Rechnung dafür bekommen.
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13.06.2007 10:45 Uhr von Jiperia
 
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@vorredner: was seid ihr denn für pappenheimer??? wir fällen auch unsere geinen wälder, lassen die regenwälder durch unseren konsum abholzen... das is doch alles quatsch...

gebt mir einen vernünftigen grund warum die ureinwohner alaskas oder grönland oder so, NICHT fangen und erlegen dürfen, wenn sie es schon seit jahrhunderten machen??? das ist eine tradition... uns nimmt auch niemand ne tradition, wenn sie vielleicht moralisch nicht gut is, aber halt eben eine tradition ist...

es ist nunmal das gesetz der natur dass der stärkere (darwinismus) und ranghöhere in der nahrungskette gewinnt... findet euch damit ab...

btw das japan wale schlachtet.... verabscheue ich und heiße ich auch nicht gut... die fangen sie nämlich aus kapitalistisch egoistischen gründen...
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13.06.2007 10:57 Uhr von TierChaotin
 
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Naja aber der Mensch nimmt nur an, daß er der "Stärkere" ist.

Ich denke der Mensch hat sich hier nur eingenistet, bis die Welt kaputt ist und zieht dann weiter zum nächsten Planeten.

Zudem äußere ich hier nur meine Meinung und der Mensch ist sehr wohl an der ganzen Situation der Welt schuld.
Ist eben so.
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13.06.2007 11:01 Uhr von Shatiel
 
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stimmt: man muss das mal klar abwägen:
Es gibt Leute, die jagen, um etwas zwischen die kiemen zu bekommen
und es gibt leute, die jagen, um geld rauszuschlagen

oder genau wie die jäger bei uns, die hirsche wegen ihrer Geweihe jagen
oder wölfe (die weiß gott selten genug sind) nur weil die es wagen (!) bis auf ein Feld vorzudringen, weil das beutetier soweit vorgeprescht ist.

Also, lasst das schwarz-weiß-denken... so leicht ist das nicht...
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13.06.2007 11:26 Uhr von Itschie
 
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Vor Alaskas Küste
Vielleicht habe ich eine verschrobene Ansicht über manche Dinge... aber wenn der Planet Erde von Menschen übervölkert ist, müssen diese ja auch nicht abgeschlachtet werden, nur weil Lebensmittel knapp werden, oder?

Es gibt Tiere, die dem Menschen seit Jahrtausenden zur Nahrung dienen. Der Wal gehört jedoch nicht dazu!

Mein Fazit: Wenn der Mensch nicht einmal die eigene Rasse respektiert, wird er dem Tier, gleich welcher Art, ebenfalls keinen Respekt zollen!
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13.06.2007 11:26 Uhr von fromAbove18
 
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die menschen: dahinten wissen schon was sie machen. ich finde es nur schrecklich wie die wale erlegt werden. kleiner tipp: geht mal auf youtube.com und gebt im suchfenster delfine oder schweine ein.. achtung! nichts für schwache gemüter. ich sag nur ... japaner..
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13.06.2007 11:32 Uhr von tobo81
 
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Bevor hier wieder alte Traditionen angegriffen werden: was macht einen Wal zu was wertvollerem als ein Hausschwein??
Weils größer ist?? Älter?? Oder einfach nur, weil es bedeutend weniger von der Spezies gibt??
Ich denke, dass die 255 erlaubten Fänge schon so berechnet sind, dass diese Tierart dadurch nicht ausgerottet wird. Allerdings gibt es viele andere Nationen und einzelne Gesellschaften, die sich nicht an die internationalen Abkommen halten und dadurch die Spezien (fast) ausrotten...
Also bevor ihr hier mit Steinen werft, solltet ihr erstmal ALLE Lebewesen gleich schätzen...
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13.06.2007 12:22 Uhr von wossie
 
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@Jiperia: In der Evolution überlebt nicht der Stärkste, sondern der Tauglichste (Survival of the fittest).
Eine Raubfischart, die in einem See sinnlos alle anderen Fische tötet, wird nicht überleben, obwohl sie in diesem Ökosystem die "stärkste" Art ist.
Es dreht sich auch nciht darum, ob ein Wal wertvoller ist als ein Hausschwein, aber wenn das Ökosystem Meer grundsätzlich zerstört wird (jährlich werden auch Millionen Haie sinnlos getötet, Korallenbänke, die mehr Kohlendioxid binden als die Regenwälder, werden durch den Tpourismus zerlegt), dann wird das Ökosystem Erde nachhaltig geschwächt.
So etwas ist früher schon passiert - natürlich pegelt sich die Erde wieder ein, das letzte Mal war es der (erdgeschichtlich) kurze Zeitraum von 60000 Jahren...
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13.06.2007 13:08 Uhr von aaahhja
 
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... mmmhh: vieleicht wäre ja der kanibalismus ne gute idee....(iro off)
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13.06.2007 14:28 Uhr von hady
 
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@ tobo: Beim Wal handelt es sich um ein Wildtier und nicht um ein Nutztier, das - wie der Name schon sagt - dazu geboren wurde, um dem Menschen als Nahrung zu dienen.
DAS ist der große Unterschied zwischen dem Schlachten eines Tieres, das in Massentierhaltung gezüchtet wird, und einem in freier Wildbahn lebenden Tier, das vom Aussterben bedroht ist.
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13.06.2007 14:43 Uhr von Curse
 
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@ Itschie: Natürlich dient der Wal seit tausenden Jahren diversen Leuten als Nahrung... nur halt nicht in Europa.
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13.06.2007 14:54 Uhr von Muecke58
 
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in Europa: nicht mehr.
Kann mich noch an meine Kindheit erinnern.
Lebertran
Glaubt mir .... keiner erinnert sich an sowas gerne ;)

Aber das mit den Menschen und zuviel ..da war mal was...
*gruebel

silent green ........................ ;-)
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13.06.2007 16:18 Uhr von Budsa
 
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survival story: hey, der ist doch nur 130 jahre alt, ist doch nichts besonderes. würde man die wale züchten, hätte ich auch nichts gegen den fang.
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14.06.2007 09:43 Uhr von Maglion
 
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selten so dumme Kommentare gehört Wieso fangen die so viele Wale, so viel können die doch nicht essen.

Wieso gehen Menschen in Deutschland, die einen großen Garten haben, arbeiten? In dem Garten kann man genug Anpflanzen und Tiere halten um davon zu leben...... :-D

Es soll doch tatsächlich Menschen geben, die Geld für Dinge brauchen, die sie selbst nicht herstellen können. Ein Bauer tötet dafür im Jahr 1000 Schweine, 50 Schaafe, 5000 Hühner usw. .Brüllt Ihr da auch: "...aber soviel kann der doch garnicht essen!" ? :-D

Mann O Mann, wie dumm muss man sein, um so einen Mist zu schreiben?

Achtung Ironie:
"Natürlich könnte man die Einwohner von Alaska, die vom Wal-/Fischfang leben müssen, einfach zwangsumsiedeln, ihne die eigene Kultur verbieten, ihren Beruf verbieten und ihrer Heimat berauben."

Ihr sollte Euch mal informieren wieviele Wale und bedrohte Fische andere Staaten fischen dürfen und selbst an diese Mengen halten sich die wenigsten.

Außerdem sind die 255 Wale, die gejagt werden dürfen, nicht alles 45 Tonnen Exemplare sondern dazu gehören auch Kleinwale.

Hier noch einige Zahlen, damit man einen Größenvergleich hat:
"Die IWC-Wissenschaftskommission geht davon aus, dass noch etwa 180.000 Zwergwale im Atlantik leben und weitere 700.000 in der Antarktis."

Infos zum Thema:
http://www.vol.at/...
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15.06.2007 07:59 Uhr von summersunset
 
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@maglion: Das liegt daran, dass die meißten hier einfach nicht rechnen können. Denn in der News steht: 10 Dörfer - 5 Jahre - 255 Wale.

Also ca. 50 Wale pro Jahr die auf 10 Dörfer verteil werden, macht 5 Wale pro Dorf pro Jahr.

Das ist weder viel, noch überschreitet es eine Grenze, die die Selbstverwertung lächerlich macht ;-)

So würde ich das jetzt auslegen.
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18.06.2007 10:57 Uhr von hboeger
 
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nur das Alter, sonst Quatsch: in der Meldung geht es doch nur darum, dass man wegen der Harpunenspitze das Alter des Wales so gut schätzen konnte.
Alles Andere was hier so verzapft worden ist ist sicher auch wichtig, aber hier überflüssiger Quatsch.

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