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Texas: Hinrichtung einer Frau zwei Tage vor der Vollstreckung ausgesetzt

Die Verteidigung der 50-jährigen Cathy Henderson hat zwei Tage vor der Vollstreckung der Todesstrafe einen Aufschub erreicht, weil einem Gerichtsmediziner durch eine neue Untersuchungsmethode Zweifel an der Schuld der Frau kamen.

Henderson wurde verurteilt, 1994 einen ihr anvertrauten Säugling als Babysitterin mit einem Schlag auf den Kopf getötet zu haben, anschließend die Leiche vergraben zu haben und selbst geflüchtet zu sein. Sie selbst bezeichnete dies jedoch als Unfall.

Durch eine neue Untersuchungsmethode konnte der Gerichtsmediziner nicht mehr ausschließen, dass die Kopfverletzung durch einen Sturz aus geringer Höhe verusacht worden war, weil die Babysitterin gestolpert war und das Kind fallen gelassen hatte.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Texas, Hinrichtung
Quelle: www.n-tv.de

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12.06.2007 16:26 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Egal, wie das Resultat dieser neuen Überprüfung jetzt auch ausfallen wird, Todesstrafe ist kein probates Mittel, da es meist viel zu viele Unsicherheiten bei der Urteilsfindung gibt. Aber offensichtlich sind einigen Staaten der USA die Opfer ihrer eventuellen Fehlurteile gleichgültig.
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12.06.2007 17:45 Uhr von Kainwulf
 
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Ich denk mal das die Amerikaner da etwas "liberaler" mit Fehlurteilen umgehen, hauptsache ist doch die können weiterhin Menschen "gerechterweiße" töten! Ob im Ausland oder im eigenen Land!
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12.06.2007 18:53 Uhr von ciaoextra
 
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In den letzten paar Jahren, wurden 124 Personen wieder ausm dem Gefängnis entlassen bzw. die Todesstrafe bei einigen in einer Haft umgewandelt, weil sich rausstellte, dass man sie zu Unrecht zum Tode verurteilt hatte. Einige dieser Personen standen nur wenige Stunden vor ihrer Hinrichtung. 15 Personen wurden vermutlich unschuldig exekutiert.

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