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Ministerpräsident Koch wehrt sich gegen SPD-Vorwürfe

In einem WELT ONLINE-Interview hat der hessische Ministerpräsident Roland Koch die Vorwürfe des SPD-Chefs Kurt Beck zu einer Art Verzweiflungsaktion degradiert. Beck wolle dadurch, dass er der CDU Neoliberalismus vorwirft seine Partei zusammenhalten.

Koch bekräftigt seinen Standpunkt, dass deutsche Unternehmen in einem globalisierten Markt höhere Gewinne machen müssen und dass diese Tatsache mit dem Ziel der sozialen Gerechtigkeit nicht divergiert.

Unterschiede zwischen der Linkspartei und der SPD sieht der Ministerpräsident in der undifferenzierten Kapitalismuskritik, die bei der SPD nicht vorliege. Die Mindestlohnforderung der SPD sei dagegen verantwortlich für ein Hoch der Altkommunisten.


WebReporter: moercology
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Minister, Vorwurf, Ministerpräsident, Koch
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2007 09:56 Uhr von moercology
 
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Koch versucht im Interview beständig, die SPD und ihr Parteisystem als antiquiert und überholt darzustellen. Bezüglich des Mindestlohns sagt er unter anderem aus, dass Arbeitnehmer ein Bewusstsein für die Anpassung ihrer Leistung an den bestehenden Lohn hätten. Sieht man sich die Löhne und Leistungen in manchen Branchen jedoch an, so muss man eindeutig von einer Asymmetrie sprechen.
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12.06.2007 13:15 Uhr von scheune
 
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Tja unser Koch: Also wenn ich lese, dass unternehmen in einer globalisierten Welt höhere Gewinne machen müssen und das das nicht der sozialen Gerechtigkeit zuwider läuft, dann kann ich mich nur an den Kopf fassen. Ich meine, wenn man den Unternehmern immer mehr Freiheit lässt und den Arbeitnehmerschutz ständig unterminiert, dann geht das ganz klar gegen die soziale Gerechtigkeit. Das beliebteste Argument dafür ist ja immer, der Standortfaktor Dtl. und das unsere Ökonomie Konkurenzfähig bleiben muss. Wenn ich diese Argumente der TAtsache gegenüberstelle, das wir Exportweltmeister sind, dann komm ich nicht umhin zu sagen, das wir durchaus auch dann noch konkurrenzfähig sind wenn wir der Wirtschaftsdemokratie ein wenig auf die Beine helfen und die Arbeitgeber etwas mehr fordern, denn die werden auch dann noch Gewinne erwirtschaften, wenn wir uns nur auf Platz 4 der Exportteure befinden. Deswegen kann ich den SPD Vorschlägen betreffs Mindestlohn nur beipflichten, auch wenn man über ein System von Regionalén Mindestlöhnen nachdenken sollte, da die Wirtschaft nicht einheitlich stark in ganz Dtl. ist
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12.06.2007 14:41 Uhr von opppa
 
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an Admin: besteht nicht die Möglichkeit, es so einzurichten, daß alle Meldungen, die Meinungsäußerungen von Roland Koch weitergeben, demnächst nur noch unter "KURIOSES" erscheinen?

Eine Witzseite git es ja leider nicht!http://www.shortnews.de/...
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13.06.2007 15:17 Uhr von toffa
 
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an Admin: Besteht nicht die Möglichkeit, in Zukunft sämtliche Kommentare von opppa automatisch mit dem blinkenden Warnhinweis "polemischer Unfug", ersatzweise "weltfremder Unsinn" zu versehen?
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13.06.2007 20:55 Uhr von opppa
 
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Auch an Admin! Bitte toffa nicht zurechtweisen. Der darf das!

Bei mir dürfen kleine Kinder, Besoffene und Geisteskranke alles!

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