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18-Jährige soll für 900-Megabyte-Download aus dem Internet 11.200 Euro zahlen

Einer 18-jährigen Vorarlbergerin flatterte kürzlich eine Internetrechnung ihres Providers "ONE" über 11.200 Euro ins Haus. Die junge Frau begab sich im Allgäu ins Internet und lud etwa 900 Megabyte an Daten auf ihren Rechner.

Nach Aussagen der Frau erfolgte die Einwahl ins Internet über ihren Provider ONE "wobei sich irgendwann der deutsche Betreiber Vodafone unbemerkt eingewählt haben muss", meint die Arbeiterkammer Österreichs. Tage später wurde der Zugang gesperrt.

Auf Nachfrage bei ONE wurde der Frau mitgeteilt, dass ca. 350 Euro an Roaminggebühren angefallen seien. Bei der nächsten Rechnung wurden 11.200 Euro verrechnet. Der Provider meint, die Einwahl der SIM-Karte in ein fremdes Netz sei gut erkennbar.


WebReporter: breakthenews
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Euro, Internet, Download
Quelle: derstandard.at

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2007 19:11 Uhr von breakthenews
 
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Ja - blöd gelaufen. Ich finde aber die Forderung des Providers eine Frechheit - von wegen man sieht sofort welches Netz angewählt wird. Hoffentlich erkämpft die AK einen größeren Nachlass. ONE hat den Betrag ja bereits auf "nur" 7.300 Euro reduziert...Respekt ONE
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11.06.2007 20:57 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Selber Schuld, wenn man so nah an der Grenze ins Netz geht, dass der eine Anbieter die Dame nicht mehr richtig mit UMTS versorgen konnte und ein anderer dafür einsteigen musste. Die Frau hätte darauf achten müssen. Auf dem Handy sieht man natürlich sofort, wenn man in ein anderes Netz kommt, aber auf dem Laptop muss man gerade deshalb besser darauf achten, da man es sonst nicht so schnell bemerkt. Außerdem hat sie wohl automatisches einwählen eingestellt, dabei musste das ja passieren. Der Anbieter möchte ja nicht auf seinen Kosten sitzen bleiben, denn Vodafone wird sicher Geld verlangen.

Bis dann
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11.06.2007 21:00 Uhr von -mad-
 
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vielleicht: kann ja das c´t-magazin helfen ;)
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11.06.2007 21:01 Uhr von The_Nothing
 
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Blödheit muss bestraft werden "Die junge Vorarlbergerin sei weder beim Erstgespräch noch bei der Vertragsunterzeichnung über die genauen Kosten im Ausland und über die generelle Sperrung des Daten-Roamings aufgeklärt worden,"

Tja, steht doch mit absoluter Sicherheit alles im Vertrag, den Trottelinchen ja wohl unterzeichnet hat. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Jeder weiß, dass man nie etwas unterschreiben sollte, ohne es zu lesen.
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11.06.2007 21:08 Uhr von Floppy77
 
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900 mb? War dann wohl ein sehr teurer Film. Da sind bestimmt die Kosten für die Abmahnung der Verleihfirma inklusive.
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11.06.2007 21:20 Uhr von summersunset
 
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Kein festes Einkommen aber Laptop mit einer UMTS Karte -.-

Man muss eben schon aufpassen, wenn man im Ausland ist und einfach Vertragsdienste nutzt.
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11.06.2007 22:02 Uhr von The_Nothing
 
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@FriFra: Ich habe es schon einmal geschrieben: Vertrag lesen, bevor man ihn unterschreibt. Soll der Kunde denn jedesmal an die Hand genommen werden wie ein Kleinkind?
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11.06.2007 22:03 Uhr von Tommy_Vercetti
 
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wer lesen kann und aufpasst was man tut bzw. was da auf´m bildschirm steht,is klar im vorteil,mehr kann ich dazu nicht sagen
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11.06.2007 22:17 Uhr von knoxyz
 
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@The_Nothing & Co: Falsch!!! Hast/habt keine Ahnung von Paragraphen aber ne Fr*sse groß wie ein Scheunentor!!

Wenn sich der Verkäufer auf Klauseln in AGBs bezieht, mit denen der Käufer nicht rechnen muss und auch nicht extra darauf hingewiesen wurde, sind diese rechswidrig!

siehe: BGB §305ff
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11.06.2007 22:22 Uhr von _Neo_Cortex
 
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naja: woher soll man denn wissen wo die funkgrenze anfängt und wo sie aufhört.

ich hab ahnung von solchen dingen, würde auch nie automatische einwahl ohne ständige informationen nehmen,
aber solche immensen kosten sind einfach nur abzocke
was sind schon 900 mb die habe ich runtergeladen während ich diese nachricht schreibe.
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11.06.2007 22:23 Uhr von Pinok
 
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scheiß abzocker: nirgenndwo wird mehr abgezockt als bei der mobilfunkindustire !!!

macht euch mal klar wie viel kohle dass ist für welche dienstleistung....
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11.06.2007 22:38 Uhr von Lernfähiger
 
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schuld haben für mich: alle beteiligten.die frau,weil einfach zu unbedarft,gutgläubig oder einfach dumm.ihr provider,weil er keine kostengrenze setzt.zumindest sollte nach z.b. 100 € eine unterbrechung kommen.so riechts wirklich nach schamloser abzocke.
nur,wozu braucht eine 18jährige,ohne einkommen,so einen vertrag und mußte der provider,bei vertragsabschluß,nicht davon ausgehen,daß diese frau niemals ihre rechnungen bezahlen kann ? ein teufelskreis.....
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11.06.2007 22:39 Uhr von Katatonia
 
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@The_Nothing: Da muss ich knoxyz mal eindeutig recht haben. Wäre ja bei dir nicht das erste mal.

Und wenn du uns hier erzählen willst, du liest dir jeden Vertrag genauestens durch, dann lügst du nicht nur uns an, sondern auch dich selbst. Es ist nämlich überhaupt nicht möglich, bei der Fülle von Verträgen, die man tagtäglich abschließt. Es gibt schließlich im Leben noch andere Dinge zutun, als sich Verträge durchzulesen. Aus diesem Grunde gibt es den besagten BGB Artikel und zig andere verbraucherfreundliche und vorallem Verbraucherschützende Klauseln und Gesetze. Zumindest in Deutschland. Ich denke, Österreich wird da keine Ausnahme sein.
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11.06.2007 23:30 Uhr von schwarzermännchen
 
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der schock dürfte sitzen und ausserdem muss man nicht automatisch damit rechnen nur weil man zu nah an der grenze wohnt aufeinmal im anderen netz zu sein

sorry aber das habe fand ich sowieso immer schon als schweinerei


ansonsten geb ich knoxyz recht nur selbst davon abgesehen ist es nicht zumudbar ständig zu schauen in welchen netz man sich befindet bei meinem handy würd ich das nicht merken
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11.06.2007 23:46 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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schwarzes männchen: Die Dame handelte grob fahrlässig. Sie kann doch bei einer UMTS-Karte nicht einfach automatisch einwählen als Einstellung auswählen. Außerdem, ich glaube dir nicht, dass du auf deinem Handy nicht sofort bemerkst, wenn du in einem anderen Netz bist. Das Netz steht bei jedem mir bekannten Handy gleich auf dem Hauptbildschirm. Auf Außendisplays auch immer, wenn man auf die Uhr schaut im Handy, sieht man automatisch auch, in welchem Netz man sich befindet. Die einzige Möglichkeit wie du das übersehen kannst ist, dass du blind bist.

Bis dann
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12.06.2007 00:28 Uhr von liselchen
 
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11.200 Euro ?? 900 MB für 11.200 Euro, puhh, soviel lade ich alle 2 Stunden, kostet also 4 Millionen EUR im Monat.
Ne im Ernst, für 11.200 Euro hätte sie auch Internet über Satellit mit Rückkanal bekommen.
Für so eine Satflat zahlt man etwa 80 Euro im Monat, ist also schon erschwinglich, wenn kein DSL möglich ist.
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12.06.2007 00:33 Uhr von The_Nothing
 
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knoxyz: Wo steht denn, dass nicht auf die AGB hingewiesen wurde? Hmm, ja richtig, nirgends!

"Beim Kauf eines Pakets, wie er von der 18-Jährigen getätigt wurde, würden die Kunden über Mail und Website, sowie via beiliegendem Infoflyer über Nutzung im Ausland und Grenzgebiet informiert und vor höheren Kosten gewarnt."

Ich sags noch mal, wenn Dummchen nicht lesen kann oder will, ist sie selber schuld. Behaupten, er sei nicht aufgeklärt worden, kann übrigens jeder. Gerade Mobilfunkbetreiber sichern sich rechtlich doppelt und dreifach ab.

Abgesehen davon weiß JEDER, das Roaming teuer werden kann, mit der Ausrede wird sie vor keinem Gericht durchkommen.

In meinem Vertrag jedenfalls waren die Roamingkosten deutlich erwähnt.

@ Katatonia

"Es ist nämlich überhaupt nicht möglich, bei der Fülle von Verträgen, die man tagtäglich abschließt"

Ich weiß ja nicht, was du so treibst, aber ich schließe nicht jeden Tag Dutzende von Verträgen ab, und ja, ich nehme mir tatsächlich die Zeit, Verträge gründlich durchzulesen. Auch wenn du mir das jetzt nicht glaubst...
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12.06.2007 00:44 Uhr von cyrus2k1
 
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@The_Nothing: Schön das du so superschlau bist, aber eines Tages wirst du auch mal reingelegt werden. Ich gönne es dir!
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12.06.2007 00:47 Uhr von knoxyz
 
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@The_Nothing: Mir ging es in erster Linie um Verträge, genauer gesagt um die AGBs, im allgemeinen in Verbindung mit dem Spruch: "steht sicher im Kleingedruckten" etc.

Ich kenne Ihren Vertrag nicht, normalerweise wird eine Freischaltung des Roaming jedoch extra beantragt, sollte das hier nicht der Fall sein, könnte man hier schon Mal Grund zum Einspruch haben.

Katatonia Einwand ist berechtigt.
Mal abgesehen davon, dass es schon ein sehr großer Aufwand wäre alles Kleingedruckte(Bei z.B. Online Einkäufen, Registrierungen, etc...) zu lesen, ist es auf Grund mangelnder Rechtsbildung schon sehr sinnvoll Verbraucher auf dieser Art zu schützen.

Ich bin auch nicht dafür, dass man einfach sagen kann "das hat mir keiner gesagt" und die Gesetze haben sehen es nicht unbedingt anders, aber bei sollch dreister Abzocke sollte Sie schon geschützt werden!
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12.06.2007 00:53 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Es gibt leider immer noch Firmen welche die Verhältnismässigkeit nicht berücksichtigen. Es sollte dem Anbieter doch klar sein, dass ein normaler "privater" Kunde nicht ernsthaft in Betracht zieht für einen Download 11.200 Euro zu bezahlen. In solchen Fällen begrenzt eine seriöse Firma den Download oder informiert den Kunden in einer Rechnung, dass derartige Kosten im Wiederholungsfall zu einem höheren Tarifwechsel führen.
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12.06.2007 07:11 Uhr von mages
 
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@The_Nothing: naja! ... mal langsam... mit der supertollen beratung und der allgemeinbildung der leute sollte man nicht unbedingt rechnen.
erstens konnte mir keiner die roaming-gebühren für teneriffa sagen und zweitens weiß bei meiner belegschaft selbst nach mehrmaligem hinweisen immernoch die hälfte nicht was das überhaupt ist.
eine vollständige aufklärung über die kostenverursachung bekommst du, gerade beim mobilfunk, nirgendswo.
man könnte fast eine quisshow draus machen und mobilfunkverkäufer als kandidaten einladen. es würde lange dauern bis einer die millionenfrage beantworten könnte.
ich hab zb auf meinem vertrag 100 freiminuten, angeblich überall hin, egal welches netz egal welche uhrzeit. auf meiner letzen rechnung hatte ich plötzlich ein paar euro zusätzlich wegen rufumleitung auf mein festnetztelefon.
da war ich doch verwundert, weil ich einer der wenigen bin, die verträge von a bis z durchlesen.
und apropos teneriffa ... war bei dem vertrag mit 30 mb datenvolumen 40 cent pro 10 kb. also schon bei ausnutzung des freivolumens 1200 euro.
und die oben genannte dame hätte gut 36000 euro zahlen müssen...
ich halte solche zahlen für sehr fragwürdig.
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12.06.2007 07:53 Uhr von rolf.w
 
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Vertragssache? Unsinn! Was hackt ihr hier so auf die angeblich so dumme Frau herum, die ihre Verträge nicht liest? Darum geht es hier doch überhaupt nicht. Es geht darum, dass sie am Rande des Empfangsbereichs ihres Providers / Grenzgebiet unterwegs war und sich ihr Handy in ein besser empfangbares Netz eingebucht hat.
Gerade in den Bergen kann einem das sehr schnell passieren und wenn man vom Roamingpartner nicht darauf aufmerksam gemacht wird, merkt man es nur, wenn man erstmal aufs Display schaut, welcher Netzbetreiber angezeigt wird. Und selbst das funktioniert unter Umständen nicht.
Wenn das Handy still und heimlich während einer Aktion sich ein neues Netz sucht, dann merkt man es ebend nicht. Ebenso wie man es nicht merkt, wenn man von einer Wabe zur nächsten weitergereicht wird.
Da könnt ihr soviele Verträge lesen und Kleingedrucktes auswendig lernen wie ihr wollt, es schützt euch nicht.
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12.06.2007 08:01 Uhr von thali
 
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Hehe: H.U.I. das wird aber teuer. An die Möglichkeit habe ich eigentlich noch gar nicht gedacht - ist vor allem für Leute im Grenzgebiet gefährlich..
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12.06.2007 08:04 Uhr von lightmoor
 
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rofl: würde klagen der händler hätte sie auf die Roming Kosten hinweisen müssen und hat damit seine Pflichten verletzte
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12.06.2007 08:45 Uhr von Ophiuchus
 
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Mass und Ziel: Wenn man die Beiträge hier liest, muss man sich ernsthaft die Frage stellen, ob bei allen noch der rechte Blick für Mass und Ziel vorhanden ist.

Da neidet der eine einer 18-jährigen einen Laptop mit UMTS-Karte, der andere ist der Auffassung, dass man selbst schuld ist, wenn man mit technischen "Spielereien" nicht umgehen kann usw.

HALLLOOOO.. gehts noch? Gegen einen Rechnungsbetrag von 11.200 EUR für einen besch.. Download habt ihr wohl keine Einwände? Meiner Ansicht nach dürfte es mit normalen Mitteln gar nicht möglich sein, so eine Rechnung zu produzieren... es sei denn es handelt sich um einen Industriebetrieb mit mehreren hundert Mitarbeitern. Wäre ich Richter, würde der Provider hübsch auf seinen völlig unsäglichen Kosten sitzenbleiben.

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