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3,5 Millionen Menschen feiern "Gay-Pride" in Sao Paulo

Die 11. Parade der Homo-, Bi- und Transsexuellen hat mittlerweile den Charakter eines zweiten Karnevals angenommen: Ausgelassen und in farbenfrohen Kostümen feierten die Teilnehmer ihr Manifest für sexuelle Selbstbestimmung.

Selbst der Bürgermeister von Sao Paulo und einige Minister nahmen am Paradezug teil, um so ihre Offenheit gegenüber Homosexualität zu suggerieren. Dennoch sehen sich die Teilnehmer der Veranstaltung täglich Demütigungen und Verfolgung ausgesetzt.

Bei über 30°C und unter der Regenbogenfahne demonstrierten die 3,5 Millionen Menschen daher für Gleichberechtigung und für eine Zerschlagung herrschender Vorurteile.


WebReporter: moercology
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Million, Mensch, Sao Paulo
Quelle: www.welt.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2007 13:56 Uhr von moercology
 
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Homosexuelle treffen gerade im größtenteils katholischen Brasilien auf erbitterte Gegner: Über 70% der Bevölkerung bekennen sich zum katholischen Glauben, der sich einer homosexuellen Lebensart größtenteils verschließt. Umso beeindruckender, dass 3,5 Millionen Teilnehmer auf die religiöse Einstellung pfeifen und Gleichberechtigung fordern. Die Tatsache, dass seit 2004 rund 1,5 Millionen Demonstranten dazugekommen sind zeigt, dass das Thema nach wie vor brisant ist.
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11.06.2007 15:06 Uhr von tobo81
 
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@Autor: Welche Glaubensrichtung ist denn Homosexuellen-freundlicher?

@Topic: 3,5 Mio. ist eine sehr beachtliche Zahl!! In Köln kommen ja "nur" etwa 1,2 Mio zum CSD zusammen...
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11.06.2007 17:46 Uhr von Enny
 
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nur Mitläufer: Es ist wie es überall ist.
Weit über 50% sind nur Mitläufer.
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12.06.2007 20:40 Uhr von Der-Mercedesmann
 
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aah: unter regenbogenfarben...wenn ich sowas schon lese baut sich bei mir ein geballter hass gegen diese schwulen auf,das es nicht mehr in worte zu fassen ist.
mir machts nicht aus,dass die schlechter behandelt und gemobbt werden.
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12.06.2007 22:43 Uhr von MWDEU
 
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Weiter so Weiter so.... und die Schwulen bitte nicht so weiblich und im pompom....sonst ist das nämlich nichts anderes als das imitieren von Heteros...
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13.06.2007 10:16 Uhr von Nobunaga
 
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Regenbogenfahne Ich finde es nicht gut, dass die Regenbogenfahne, meines Wissens ein Friedenssymbol, so von Vertretern der Homosexuellen usurpiert wurde. Das ist meiner Meinung nach genauso unzulässig wie der Vertretungsanspruch der Linken für die gesamte Friedensbewegung.
Abgesehen davon verstehe ich überhaupt nicht, wie man auf seine sexuelle Ausrichtung "stolz" sein kann. Ich bin hetero, na und?

@Mercedesmann

"mir machts nicht aus,dass die schlechter behandelt und gemobbt werden."

Warum? Haben die dir was getan? Du weißt wahrscheinlich gar nicht, was Mobbing ist. Homosexuelle sind doch harmlos. Im Gegensatz zu Pädophilen, das ist nämlich etwas ganz anderes...
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15.06.2007 16:29 Uhr von nabach
 
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Toll ds in so einem Land, wo die Kirche so "beherrschend" ist, Schwule und Lespen diese Aktion durchführen können. Weiter so Tolerant bleiben!

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