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München-Solln: Unbekanntes Mädchen erhängt aufgefunden - Mord oder Suizid?

Bereits am Samstag fanden Spaziergänger im Randgebiet von München-Solln die Leiche eines jungen Mädchens. Das Mädchen hing an einem Baum. Für einen Suizid übliche Dinge wie ein Abschiedsbrief fanden sich jedoch nicht bei der Toten.

Eine Vermisstenanzeige liegt bisher noch nicht vor. Die Polizei ermittelt derzeit sowohl in Richtung Selbstmord als auch Mord, da bei der Toten keiner der typischen Gegenstände eines Teenagers gefunden wurde, wie Geldbeutel, Handy oder MP3-Player.

Diese könnten gestohlen worden sein. Da am Wochenende in Solln ein Kirchenfest stattfand, an dem auch Jugendliche aus ganz Deutschland und aus dem Ausland teilnahmen, versucht die Polizei nun herauszufinden, ob die Tote dort zu Gast war.


WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Mädchen, Mord, Suizid
Quelle: www.tz-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2007 10:25 Uhr von JustMe27
 
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Krass! Laut Quelle war das Mädchen höchstens 15. In dem Alter hat niemand zu sterben, egal ob gewollt oder durch einen Mord! Hoffentlich findet die Polizei heraus, was wirklich geschah!
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11.06.2007 11:23 Uhr von Medea59
 
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Ganz schlimm!! dass ein Mädel in dem Alter stirbt. Damit kann ich kaum umgehen. Wenn es ermordet wurde, dann ist das furchtbar, aber irgendwie find ich es noch schlimmer, wenn es sich selber umgebracht hat...... was muss in dem Kind vorgegangen sein???

Was mich auch bestürzt, ist der Umstand, dass noch niemand das Mädchen vermisst gemeldet hat...... ein Kind oder einen Jugendlichen unter 18 Jahren kann man sofort bei der Polizei vermisst melden, man braucht noch nciht mals die sonst üblichen 24 Std, warten.
Da frag ich mich, wo ich selber Mutter bin, warum dieses Kind niemand vermisst????
Meine Tochter ist 18 Jahre, aber ich bin immer informiert, wo sie ist, wir machen Zeiten aus, wann sie heimkommt, und wenn sie das ncith einhalten will, ruft sie an, und sagt bescheid.
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11.06.2007 13:43 Uhr von MasterDogg
 
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@ Medea59: Nun ja, auch durch perfekte Überwachung kann man so
etwas nicht verhindern. Mich würde interessieren, wie
lange sie dir noch mitteilen soll, wo sie immer ist. Hat sie
noch nie gesagt, das sie das nervt? Irgendwie erinnert
mich das an diese unfreiwilligen Abmachungen, die
einseitig von den Eltern getroffen werden. Der Fall des
ermordeten kleinen Jungen in Leipzig hat ja auch gezeigt,
das der wohlbehütete bei der ersten unbewachten
Gelegenheit nach eigenem Gusto entschied, leider zu
seinem Nachteil. Genau wie die Kamera in der
Straßenbahn bei dem Fall, wie auch in England bei James
Bulger haben sich diese Maßnahmen als wirkungslos
herausgestellt.
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11.06.2007 16:42 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmmm: "Auch das Mädchen hatte – das ergab die Obduktion – vor seinem traurigen Tod reichlich Alkohol getrunken."
Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ein maximal 15 jähriges Mädchen sich vollaufen lässt und dann nur mit einem Strick und ansonsten keinen anderen Gegenständen durch den Wald läuft, auf einen Baum klettert und sich daran aufhängt..sorry...
Schrecklich für die Eltern, ja..aber ich frage mich auch, warum, das Kind noch niemand vermisst..
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11.06.2007 16:53 Uhr von Medea59
 
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@MasterDog: Du hast insofern Recht, dass mir durchaus bewusst ist, dass ich damit nciht verhindern kann, dass meiner Tochter was Schreckliches zustößen könnte. Ich erwähnte das auch nur, weil ich sagen wollte, dass er mir nciht klar ist, warum sie noch nciht vermisst gemeldet wurde.

Zu den Mitteilungen an mich, wann sie wieder nach Hause kommt, halten wir alle es so, dass wir Bescheid sagen, also mein Mann und ich sagen auch, wann wir ungefähr wiederkommen und sollten irgendwo länger bleiben, rufen wir auch an und sagen Bescheid. Ich finde es normal, dass man seine "Leute" in groben Zügen in Kenntnis setzt, wann man ungefähr wieder zu Hause ist. Ich habe meine Tochter gefragt, und für sie ist es nciht nervig, sondern selbstverständlich, weil wir als Familie uns doch sonst Sorgen um ein anderes Familienmitglied machen. Ich weiss ja nicht, wie andere das handhaben, aber wir fahren das halt so.
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11.06.2007 17:57 Uhr von Zylon
 
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Madea59: Du hast Recht, es ist richtig immer bescheid zu sagen wo man ist und wann man etwa heimkommt. Das hat ja nichts mit Einengung zutun, man kann auch sagen, dass man Nachts um 5 heimkommt. Hauptsache man kann sich darauf einstellen und weiß, woran man ist, damit man sich keine Sorgen zu machen brauch.
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11.06.2007 18:26 Uhr von xXPinkPantherXx
 
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@ Madea59: Ich handhabe es genauso wie du. Wenn ich weggehe weiß meine Mutter immer wo ich bin und wann ich nach Hause komme. Sollte es länger dauern rufe ich an, damit sie Bescheid weiß. Ebenso gehe ich zu ihr und sage ihr dass ich wieder zu Hause bin, damit sie sich keine Sorgen macht. Und ich bin bereits 20.

@ News:
Es ist wirklich eigenartig, dass wohl niemand die Jugendliche vermisst. Am Ende der Quelle steht geschrieben:

"In Frage kommt eventuell auch ein Unfall oder eine tödliche Mutprobe."

Ehrlich gesagt habe ich während ich mir die Quelle durchgelesen habe auch daran gedacht. Besonders an die Mutprobe. Allerdings nehme ich mal an, dass sie bei der Gruppe von Jugendlichen dabei war, welche gesehen wurden und einige in der Gruppe sie dann quasi im "Suff" erhängt haben...nur so zum Spaß oder weil sie mal einen Menschen sterben sehen wollten (das gabs ja schon oft).

Ich hoffe, dass die Polizei möglichst schnell herausfindet wer das Mädchen ist und wie und warum sie starb.
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12.06.2007 02:48 Uhr von Schwertträger
 
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@Medea: Man kann es ja auch ruhig so halten, aber erwachsen ist es nicht. :-)
Und die Gefahr von Fehlalarmen birgt es auch noch.

Weil wir es damals grob ebenso gehalten haben, hat meine Mutter mal sehr viele Menschen in Bewegung gesetzt, nur weil in der Gegend, wo ich mich aufhielt, das Telefonnetz ausgefallen war und ich mich nicht melden konnte, wie geplant. Handys gab´s damals noch nicht.

Umgekehrt habe ich mich mal sehr gesorgt, weil meine Mutter und meine Oma unterwegs waren und schlicht vergaßen, sich wie ausgemacht zu melden, weil sie Bekannte getroffen hatten, mit denen Essen gegangen und völlig über den Anruf hinweg gekommen waren.
Danach bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das ganze Procedere, so starr durchgeführt, mehr Nachteile als Vorteile birgt und seltsamerweise haben das alle Beteiligten ohne irgendeine Diskussion genauso gesehen.
Jetzt sagen wir nur noch dann Bescheid, wenn das aus organisatorischen Gründen sinnvoll und notwendig ist und beschränken uns ansonsten darauf, Bescheid zu geben, wenn/dass wir (für längere Zeit) aus dem Haus gehen.

Im Wesentlichen lautet die Begründung, dass sich Sorgen zu machen, absolut nichts bringt. Wenn man einen Menschen ein paar Minuten früher vermisst, wird das nur im mehrfach tausendsten Bruchteil der Fälle dazu führen, dass sich wirklich etwas Schlimmes verhindern lässt. Man ist im Falle des Schlimmsten lediglich eher und länger beunruhigt, was sicher nicht wünschenswert ist.

Dagegen sind die Einschränkungen, die ein solche Procedere mit sich bringt, zahlreich. Man muss jedes Mal bei anderen Leuten anfragen, ob man mal kurz zuhause durchrufen darf, oder dauernd ein Handy mit sich schleppen und vertelefoniert im Lauf der Jahre Unsummen, nur um zu sagen, dass man angekommen ist.
Wenn man sich nachts um 3:00 Uhr entschliesst, doch noch nicht nach Hause zu fahren, sondern noch zwei Stunden zu bleiben, muss man die Schlafenden zuhause mit dem Anruf aus dem Schlaf reissen, dasselbe dann nochmal, wenn man sich um 5:30 Uhr entscheidet, auch noch ein Frühstück in der Fremde zu nehmen.
Da wär´s dann schon effektiver, sich komplett tracken zu lassen. Das Ganze ist teuer erkaufte Illusion von Sicherheit und Pflege des Verharrens in bequemen Verhaltensmustern. :-)

Aber wenn Du das magst, sei froh, dass Dein Mann und Deine Tochter das mitmachen. :-)



Die Diskussion darüber ist angesichts des tragischen Geschehens übrigens nicht so passend in diesem Thread, weshalb mehrere Personen wohl den Weg per PN gewählt haben. Diesem Gedankengang sollte man vielleicht folgen, ehe man sich entschliesst, aus Arbeitsersparnis im Thread zu antworten.

Und gleich noch ein kleiner Tadel: Wenn man per PN angeschrieben wird, ist es höflich, die Anschreibenden zumindest auch per PN darauf zu verweisen, dass eine Sammelantwort im Thread eingetragen wurde. Das zu wissen, traue ich einer 47-Jährigen, die so viel Wert auf rücksichtsvolles Miteinander legt, schon zu. ;-)
Das nur mal so am Rande.
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12.06.2007 07:18 Uhr von seehund
 
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20-jährige Arzthelferin: laut Zeitung von heute. Ihr Freund war auf Geschäftsreise.
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12.06.2007 07:41 Uhr von TriLoGuE
 
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@Seehund nicht gnz richtig: Es handelt sich um die 19 Jahre alte Münchner Zahnarzthelferin Alexandra Liebl. Ihre bis dato völlig ahnungslose Mutter in Erding erkannte sie Montagfrüh in der Zeitung aufgrund der Beschreibung der Toten und der Bilder ihres Schmucks wieder.

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