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Bukarest: Schwere Ausschreitungen bei Homosexuellen-Parade

In der rumänischen Hauptstadt Bukarest kam es am Rande einer Homosexuellen-Demonstration, die unter dem Motto "Marsch der Vielfalt" abgehalten wurde, zu massiven Ausschreitungen. Die Parade wurde mit Eiern, Tomaten, Müll und Steinen beworfen.

Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Homosexuellen-Gegner vor, nahm über hundert gewalttätige Randalierer fest. Zuvor hatte die rumänisch-orthodoxe Kirche Gottesdienste gegen die "propagierte Sünde" der Schwulen angekündigt.

Außerdem hatte der rechtsextreme Verein "Noua Dreapta" ("Neue Rechte") gegen die Parade demonstriert. In Rumänien steht Homosexualität seit sechs Jahren nicht mehr unter Strafe. Von einem Großteil der Gesellschaft wird sie dennoch abgelehnt.


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Homosexualität, Ausschreitung, Parade
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2007 12:09 Uhr von se2011
 
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Warum musste ein solch gesellschaftlich rückständiges Land in die EU aufgenommen werden?
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10.06.2007 12:15 Uhr von JustMe27
 
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Na wenigstens: "Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Homosexuellen-Gegner vor..." Zum Glück nicht wie in Russland gegen die Schwulen...
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10.06.2007 12:26 Uhr von christi244
 
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Just: Oder im EU-Mitgliedsland, dem kommenden Gottesstaat "Polen" ..., der diesbezüglich bereits mit Berufsverboten arbeitet.
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10.06.2007 12:46 Uhr von JustMe27
 
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@christy: Ja, zum Kotzen ist sowas! Freie Wahl der sexuellen Ausrichtung ist ein Menschenrecht, und wer es missachtet, gehört in die Steinzeit!
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10.06.2007 13:43 Uhr von se2011
 
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@JustMe27: Seit wann kann man seine sexuelle Ausrichtung frei wählen?
Ich kann/konnte das jedenfalls nicht. ;-) Sonst wäre ich jetzt nämlich heterosexuell, was mir weit problemloser erscheint.
Die Sexualität eines Menschen ist eine Eigenschaft wie die Hautfarbe, die man nicht ändern kann.

Desmond Tutu, anglikanischer Erzbischof in Südafrika hat dazu geschrieben:
"Wir verachten sie und schließen sie aus, weil wir gefangen sind in einer ausgesprochenen oder verschwiegenen Homophobie und Heterosexismus. Wir lehnen sie ab, behandeln sie als Unberührbare und schieben sie außerhalb der Grenzen unserer kirchlichen Gemeinschaften und so negieren wir die Konsequenzen von ihrer und von unserer Taufe. Wir lassen sie daran zweifeln, dass sie Kinder Gottes sind; diese Blasphemie ist kaum zu überbieten. Wir machen sie verantwortlich für etwas, von dem zunehmend klar ist, dass man daran nicht viel ändern kann. Jemand hat gesagt, wenn eine bestimmte sexuelle Orientierung wirklich eine Frage der persönlichen Wahl wäre, dann müssten schwule und lesbische Menschen die verrücktesten Typen sein, weil sie eine Lebensform wählen, welche sie soviel Feindschaft, Diskriminierung, Verlust und Leiden aussetzt. So etwas zu behaupten ist ähnlich, wie wenn man sagt, eine farbige Person wähle freiwillig ihre Hautfarbe oder ihre ethnische Zugehörigkeit, die ihn oder sie all dem Hass, Leiden und Nachteilen aussetzt, die es in einer rassistischen Gesellschaft gibt. So eine Person wäre absolut verrückt."
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10.06.2007 14:02 Uhr von MasterDogg
 
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@se2011: Seit wann kann man seine Hautfarbe nicht ändern? Als Weißer kann man das sehr wohl, via Solarium. Und Sexualität, es gab bestimmt schon welche, die heterosexuell unzufireden waren und ihre Erfüllung dann in der Homosexualität gefunden haben. Heutzutage geht es ja vielmehr darum, sich andern zu präsentieren und nicht nach den inneren Wünschen, ansonsten heißt die einzig politisch korrekte Sexualität "Hetero", die BRD war übrigens schon Mitglied der EG, als Homosexualität noch verboten war. Ein Blick in den Rückspiegel kann ab und zu nicht schaden.
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10.06.2007 17:40 Uhr von christi244
 
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Nun Se: ich glaube, Du bist im falschen Thread gelandet ... mir scheint da Rumänien ist weitaus fortschrittlicher als der Gottesstaat Polen, bei dem ich mich in der Tat frage, wieso dieses Land noch in der EU ist.

Und den Rumänen würde ich eher auch derartige "Verteidigungsgeschichten" in die Hand geben, als den Polen jemals. Bis dato haben die Rumänen für mich damit einen glaubhaften Schritt in Richtung Glaubwürdigkeit zu Europa getan, dass sie es wert sind, zu Europa zu gehören. Von Polen kann dies wohl eher weniger behauptet werden.

Ich hätte diese gute Nachricht aus Rumänien kommend eher nicht erwartet.
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10.06.2007 18:18 Uhr von JustMe27
 
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Was ich sagen will, ist, das doch jeder poppen kann mit wem er will. Dazu brauch ich keine (zugegebenermassen vorbildlichen) afrikanischen Bischöfe, das ist für mich einfach selbstverständlich...
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10.06.2007 20:15 Uhr von christi244
 
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Just: Diese Frage stelle ich mir in Richtung Polen. Wie kann ein solches Land Mitglied einer >offenen< Staatengemeinschaft sein? Polen gehört als kommender Gottesstaat sicher nicht in diese Gemeinschaft.
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14.06.2007 22:38 Uhr von MWDEU
 
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Eier ab Jo, dem Gegnerpack gleich die Eier ab....
Um den Verwirrten gleich die Illusionenen zu nehmen, Da sind noch einige Hühnchen wegen der späten Legalisierung zu rupfen...

Scheinbar haben Orthodoxe mehr kranken Geist als man so vermuten konnte....

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