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Fall Ermyas M.: auch zweites Stimmgutachten entlastet Angeklagte

Der Anwalt des angeklagten Björn L. im Fall des zu Ostern 2006 in Potsdam zusammengeschlagenen Deutsch-Äthiopiers Ermyas M., fühlte sich in eine Realsatire hineinversetzt. Die Staatsanwaltschaft setzte große Hoffnungen in ein zweites Stimmgutachten.

Statt die vermeintlich rassistisch motivierten Täter damit jedoch zu überführen, entlastete sie die Angeklagten. Björn L., in der Presse auch "Piepsi" genannt, kam in dem Gutachten auf eine Übereinstimmung von maximal 49 %.

Der Gutachter hält es zudem für ausgeschlossen, dass sich die Stimme des Mitangeklagten, Thomas M., auf dem Band befindet. Nach nun abgeschlossener Beweisaufnahme erwarten alle Juristen, auch der Anwalt von Ermyas M., einen Freispruch der Angeklagten.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Anklage, Angeklagt, Angeklagte
Quelle: www.tagesspiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2007 18:13 Uhr von shadow#
 
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mit anderen worten es hat zwei erwischt, die zwar ziemliche blödfressen, aber diesmal wohl trotzdem nicht schuld sind.
und irgendwelche irren die gerne betrunkene verprügeln lachen sich eins und laufen immernoch frei rum...
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09.06.2007 19:28 Uhr von mad_justice
 
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Unintelligent: ziemlich unintelligenter Blödfressen-Kommentar.So was
kann nur von jemand kommen der selbst oft betrunken rum-
läuft dann Leute anmacht und damit rechnet eine Klatsche
zukriegen.
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09.06.2007 20:15 Uhr von shadow#
 
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@mad_justice: prügelst du auch öfter mal auf betrunkene ein die dich anlallen oder bugsierst ihren kopf behutsam in richtung bordsteinkante um dich dann schadenfroh aus dem staub zu machen?
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10.06.2007 00:54 Uhr von Nobunaga
 
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shadow#: Das Problem ist einfach, dass viele Besoffene gerne rumpöbeln. Manche fangen auch Schlägereien an. Und für so etwas habe ich auch keinerlei Verständnis. Ich kann aber verstehen, wenn sich einer, der von einem Besoffenen angefallen wird, in rabiater Weise wehrt.
In diesem Fall hatte Herr M. einfach Pech, dass er an zwei anscheinend nicht allzu helle Brutalos geraten ist. Denen aber gleich, ohne Kenntnis der Faktenlage, Rassismus und rechtsradikale Umtriebe vorzuwerfen, wie es viele getan haben, ist Rufmord.
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10.06.2007 09:42 Uhr von mad_justice
 
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shadow#: Du beschreibst hier einen Tatrvorgang von dem du anschei- nend gute Kenntnisse hast.Ich habe bisher nirgendwo gelesen das der Ermyas mit dem Kopf auf die Bordsteinkante gestossen wurde.Du weißt wohl mehr als die Staatsanwaltschaft.
Ich glaube mein Erscheinungsbild hält Betrunkene davon
ab mich irgendwie blöd anzumachen,,aber wenn ich sehe das ältere Leute,,junge Frauen und Kinder ange- macht werden schaue ich nicht zu.Selbst Jugendgangs in meiner Wohngegend verhalten sich hier ruhig.Zu Zeit bin ich bei einer Unterschriftensammlung,die das Ordnungsamt dazu veranlassen soll sich mehr darum kümmern soll,das nicht jeder 4 te mit einer Flasche Bier rum läuft und dann den starken Max markiert .
Mir reicht es nicht das die am Tag nur 10 Autos oder
5 Hunde im Park aufschreiben.
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10.06.2007 11:50 Uhr von Kässrin
 
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Na Toll Jetzt denkt mal an die Beteiligten. Wie soll denn der Mann wieder ein normales Leben führen, wo er doch monatelang in der Presse als rassistischer Schläger dargestellt wurde und jetzt kommt raus dass ers gar nicht war!
Oder was ist mit dem Opfer?
Scheint ne ziemlich beschissene Situation für alle Beteiligten zu sein...
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10.06.2007 11:55 Uhr von dingeling
 
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@kässrin: ich habe die stimme die aufgezeichnet worden ist gehört....und die stimme des angeklagten auch.....kam auf irgendeinen nachrichten sender....und für mich war 100% klar, das er das war.....weil die stimme eine piepsstimme ist......und er ja auch piepsi genant wird......ich glaube dieses gutachten ist fürn arsch!
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10.06.2007 14:14 Uhr von mad_justice
 
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zum Glück: urteilen Gerichte nicht nach dem Äußeren oder Hörensagen anonymer Zeugen.Das mit dem Opfer ist eine andere Geschichte,aber es kann nicht sein das 2 Unschuldige verurteilt werden,weil die Politik es so will.Ich möchte nur an den Fall von dem Italiener erinnern,der letztes Jahr mit Schädelverletzungen am Berliner Alexander Platz gefunden wurde.Im Alkohol- Delirium erzählte er was von 2 Nazis.
Darauf hin saßen 2 Jungs eine Woche in U-Haft.Dann
wurden die Überwachungs-Videos gesichtet.Da war dann
zu sehen,das er im Suff allein auf den S-Bahngleisen
rumtorkelte und stürzte.Sogar der ital. Botschafter war an seinem Krankenbett.Von dem aus ging es dann anschließend auch in U-Haft.Wegen falscher Beschuldi- gung und Freiheitsberaubung.
Zeugen die von vornhinein falsch beschuldigen müßten
viel mehr zu Kasse gebeten werden.So wie in meinem
Fall.Kurz vor der Hundeverordnung 2001.Da hatte mein
Hund mit seinem Ball auf einer Wiese gespielt,bis ein
anonymer Anruf bei der Polizei einging da werde ein
Kampfhund scharf gemacht.Nach kürzester Zeit waren
5 Streifenwagen da.Nachdem die 10 Polizisten eine
viertel Stunde zugeschaut haben,wie mein Hund mit
seinem Ball spielt,kam einer auf die Idee den Anrufer
zuermitteln.Und da nur eine Hausfront in Frage kam,
war das auch nicht schwer.Ich glaube,ein Einsatz von
einem Streifenwagen kostet ca.250 €.
Fazit:der Anrufer wird nach der Zahlung von 1250 €
wegen mißbrauch des Notrufs nie wieder vorschnell
110 wählen.
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10.06.2007 14:18 Uhr von Nobunaga
 
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@mad_justice: lol, was für ein Depp, der von zu Hause aus "anonym" die Polizei ruft. Der gehört schon für Dummheit bestraft. ^^
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10.06.2007 16:56 Uhr von mad_justice
 
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Nobunaga: Ist doch aber so.Die Leute denken, wenn die Rufnummer
nicht übertragen wird,weiß keiner woher der Anruf kam.
Sind meist ältere Menschen die nicht wissen was heutzu-
tage technisch alles möglich ist.
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10.06.2007 23:29 Uhr von shadow#
 
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@mad_justice: dass er die täter nicht angegriffen sondern anfangs lediglich scheisse gelallt hat, war ja auf der audio aufzeichnung zu hören. schlag oder sturz sind die zwei "offiziellen" vermutungen. wissen tut ja keiner mehr irgendwas...

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