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Belgien: Dunkelhäutiger erhält Job nicht, weil ein Hund die Hautfarbe nicht mag

Bruno Rampelberg aus Belgien hat am vergangenen Donnerstag einen Bewerber, der durch das Arbeitsamt vermittelt werden sollte, unter Verweis auf seinen Labrador abgelehnt: Das Tier reagiere "aggressiv" auf Menschen mit anderer Hautfarbe.

Für den Leiter eines metallverarbeitenden Unternehmens in Huizingen ist der daraufhin entstandene Wirbel um die Angelegenheit nicht nachvollziehbar. Sein Standpunkt ist, dass er für die Reaktion seines Hundes auf den dunkelhäutigen Mann nichts könne.

Zudem habe er die Ansicht, dass ein einziger Bewerber kein Grund sei, sich von seinem Tier zu trennen. Die Gewerkschaft ABVV kommentierte dies als "starken Fall von Rassismus", was Rampelberg zurückwies.


WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hund, Job, Belgien, Hautfarbe
Quelle: www.netzeitung.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2007 12:30 Uhr von artefaktum
 
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Entscheidend ist hierbei natürlich die Frage, ob das mit dem Hund auch stimmt oder nur vorgeschoben ist, was heissen würde, dass der Besitzer rassistisch ist.

Ich kannte auch mal einen Hund, der wurde immer agressiv, wenn Männer mit Hüten auftauchten. Frau mit Hut, kein Prolblem. Nimmt der Mann den Hut ab auch kein Problem. Wahrscheinlich hatte der Hund mal ein schlechtes Erlebnis mit einem Mann mit Hut.

In diesem Fall könnte man dem Hund (wenn die Sache stimmt) natürlich keinen Rassisimus unterstellen, sondern wohl eher eine Konditionierung (obwohl Rassismus bei Menschen wohl auch viel mit Konditionierung zu tun hat).

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09.06.2007 12:42 Uhr von herrnice
 
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Hunde-NPD: Ich würde dem Hund eine Abmahnung wegen Rassismus in Tat-Einheit geben.
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09.06.2007 12:59 Uhr von reziprok
 
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Das wäre ja sonst auch Tierquälerei: und dann hätte der Unternehmer auch noch die ganzen Tierschutzorganisationen am Hals. Aber wie man´s macht, man macht es falsch... ;-)
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09.06.2007 13:10 Uhr von M:H:S
 
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was hat denn ein labrador: in nem metallverarbeitenden betrieb zu suchen?
meiner meinung nach nicht nur ein fall für den tierschutzverein, sondern auch für den arbeitsschutz.
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09.06.2007 13:15 Uhr von DerFreed
 
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Labrador der Kampfhund? Wie schon geschrieben hatte der Hund sicher mal eine schlechte Erfahrung gemacht und kann hat sonstige "Vorurteile".
Wenn ich ehrlich bin, ist mir eine Person mit sehr dunkler Hautfarbe (man muss ja hier extremst politisch korrekt sein, aber weiss darf man sagen?) auch auf den ersten Blick nicht ganz geheuer, was aber wohl daran liegt, was die Medien immer aus diesen machen und uns so unterbewusst prägen.
Ein Labrador als fremdenfeindlich oder rassistisch darzustellen ist schon komisch denn normalerweise sieht´s so aus:
"Labradore sind sehr gutmütig, sie gehen mit fremden Menschen ebenso freundlich um wie mit Kindern oder anderen Tieren. Ein typischer Labrador ist recht bewegungsfreudig und braucht reichlich Auslauf. Außerdem lieben Labradore Wasser. Es ist enorm wichtig, dass der Labrador vor allem geistig gefordert wird - d.h. dass er auch arbeiten und seinen Kopf gebrauchen darf." Quelle: http://de.wikipedia.org/...
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09.06.2007 13:22 Uhr von fiona-berlin
 
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Hund am Arbeitsplatz? Heißt das jezt der Mann bekommt den Job nicht weil der Hund des Chefs ihn nicht mag? Bedeutet das, dass der Hund immer am Arbeitsplatz des Mannes anwesend wäre? Heißt das dass der Chef mit Hund immer in der Nähe seiner Angstellten ist und es desshalb nicht geht? Das ist absurd. Und eindeutig Rassistisch. Natürlich kann der Hund nichts dafür. Nur wer ist dafür verantwortlich, dass der Hund Farbige nicht mag? Der Hund hat wohl schlechte Erfahrungen mit Farbigen gemacht, nur kann es nicht sein dass genau dies im Auftrag des Besitzers geschah, weil er wollte, dass der Hund aggressiv gegen Farbige wird?
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09.06.2007 13:25 Uhr von DerFreed
 
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Ich seh das Problem irgendwo nicht. Seit wann muss ein Chef einen Grund angeben, wenn er jemanden nicht einstellen will.
Ist doch seine Sache, oder? Dafür ist er Chef.
Der will den ja nicht rauswerfen, weil er jetzt einen Hund hat, oder?
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09.06.2007 13:25 Uhr von ShanghaiOli
 
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Fuer Hunde normal anscheinend. Ich koennte z.B. keinen Tuerken einstellen, mein Schaeferhund rastet bei Begegnungen mit denen jedesmal foellig aus. Keine Ahnung warum, mit tuerkischen Frauen gibts keine Probleme, auch nicht mit anderen "Rassen". Ist schon komisch, denn dies beruht nicht auf einer schlechten Erfahrung !
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09.06.2007 13:36 Uhr von MasterDogg
 
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@fiona-berlin: Vielleicht hat er den Hund ja gemietet? Wolltest du vielleicht das sagen? Nun, außerdem ist der Arbeiter austauschbar, der Hund nicht, weil er für seinen Besitzer einen höheren Wert als der Arbeiter hat.

Wenn alle immer gleich und "neutral" reagieren würden, hätten sie sich auf all farbigen Tierquäler gestürzt, aber anders herum ist es natürlich bequemer und "korrekter".

Was wäre dann, wenn der Mann keine Neger einstellen möchte, weil er sie nicht mag?
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09.06.2007 14:03 Uhr von mad_justice
 
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Mein Hund: mag keine Alkies oder Kiffer
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09.06.2007 14:46 Uhr von Slippy01
 
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@DerFreed: Nein der Chef muss keine Grund angeben. Aber er hat es getan.

Abgesehen davon glaub ich ihm kein Wort.
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09.06.2007 15:51 Uhr von page
 
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das ist eben Fortschritt und Multikulti: Der Fortschritt ist unaufhaltsam, besonders wenn er von der Bürokratie ausgeht.
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09.06.2007 15:57 Uhr von ciaoextra
 
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Vielleicht ist der Köter eine White Dog-Kopie? http://en.wikipedia.org/... Könnt ja sein.
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09.06.2007 16:01 Uhr von Spaßbürger
 
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Fachbegriff: "weißer Hund"

So werden entsprechend abgerichtete Hunde auch genannt.
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09.06.2007 16:04 Uhr von Nobunaga
 
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Gehts noch??? Seit wann darf denn ein HUND über einen MENSCHEN bestimmen?

Wenn der Chef den Bewerber nicht will, weil der z.B. nicht gut genug ist oder so, kann er es ja sagen. Aber jemanden mit Verweis auf ein Haustier, das überhaupt nichts mit der Art der Arbei zu tun hat, abzulehnen, ist eine Frechheit.
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09.06.2007 18:20 Uhr von Nobunaga
 
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@primera: Wenn fachlich nichts gegen den Bewerber zu sagen ist, muss man ihn doch wohl einstellen, oder? Kann ja sein, dass er sonst gar keinen Arbeitsplatz kriegt, weil er z.B. auf einem sehr kleinen, speziellen Fachgebiet ausgebildet ist. Ich kann doch nicht sagen: "Du bist zwar gut, aber mein Hund/Katze/Krokodil/Kanarienvogel mag dich nicht, also such mal schön weiter", oder?
Notfalls muss halt der Hund gehen oder der Chef mit dem Hund. Rein sachlich und wirtschaftlich gesehen. Schließlich haben Menschen vor Haustieren rechtlich gesehen Vorrang, auch wenn es einige irre "Tierschützer" gibt, die anderer Meinung sind.
Außerdem sind Labradors nicht gerade für Aggressionen bekannt, oder? Scheint so, als wäre der Hund schlecht erzogen worden. Und daran ist der Bewerber, desse Hautfarbe mir übrigens egal ist, sicherlich nicht schuld.
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09.06.2007 20:04 Uhr von mad_justice
 
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Nobunaga: Einer Ex- von mir fiel nach einem Jahr ein:Entweder der Hund kommt weg oder sie geht;also hab ich gesagt:
verpiss dich.
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09.06.2007 20:40 Uhr von Gurkon
 
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@mad: so hät ichs wohl auch gemacht ^^
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09.06.2007 20:46 Uhr von Johnny Cache
 
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Ismus: Man kann manchen was man will, aber irgendeinen fiesen Ismus wird man sicher wieder damit erwischen.
Daß ich als keiner Minderheit angehörender, nicht behinderter Mann der letzte bin der einen Job bekommt ist auch eine Diskriminierung, aber keine Sau würde sich darüber aufregen.

Um die Wogen zu glätten könnte er ihn ja doch noch einstellen und regelmäßig von seinem Hund beißen lassen, aber dann wäre das Geschrei natürlich auch wieder groß.
Manchmal hab ich echt das Gefühl daß die Leute die immer als erstes "Rassismus" schreien selber die größten Rassisten sind. Wer überhaupt auf die Rasse achtet ist schon ganz weit vorne mit dabei.
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09.06.2007 21:29 Uhr von Floppy77
 
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@mad_justice: Bei meinem Hund ist das genauso. Und quietschende Einkaufsroller mag der auch nicht... ;)
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09.06.2007 21:47 Uhr von no_trespassing
 
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@primera Nazi-Labbi...

Ich kann nicht mehr vor Lachen :-) .
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09.06.2007 22:54 Uhr von Kampfpudel
 
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@mad_justice: "Einer Ex- von mir fiel nach einem Jahr ein:Entweder der Hund kommt weg oder sie geht;also hab ich gesagt:
verpiss dich."

Das hättest Du dem Hund aber netter sagen können. ;-)
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09.06.2007 23:57 Uhr von Matt.E.Zin
 
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@gedeon: Ist nicht ganz so. In Deutschland wurden z.B 4 europäische Richtlinien gegen Diskriminierung in Form des AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) umgesetzt.
Demnach kann ein abgelehnter Bewerber gegen den Unternehmer klagen, wenn er Indizien hat, dass er nicht aufgrund seiner fachlichen Qualifikationen, sondern aufgrund eines der 8 Diskriminierungsmerkmale (Hautfarbe, Religion, Gechlecht etc.) abgelehnt wurde.
Also so ganz einfach ist das mit der Entscheidungsfreiheit des Unternehmer nicht mehr.

In Belgien, so nehme ich an, wird das aufgrund der EU-Richtlinien ähnlich sein.

Eingeschränkte Unternehmerfreiheit hin oder her, aber wo kommen wir hin, wenn Hunde über die Einstellung eines Bewerbers entscheiden !
Wenn das durchkommt, sind demnächst auf Minderheiten aggressiv reagierend gezüchtete Hunde der Kassenschlager bei rassistischen Unternehmern, oder was ?

Willst du keine Frauen, Brillenträger oder Leute unter 1,80 im Unternehmen- kein Problem, wir haben den richtigen Hund für dich...
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10.06.2007 05:35 Uhr von The_free_man
 
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Ich sehe das genau so wie der Tierbesitzer: Was soll die Aufregung?
Ich würde als Firmenbesitzer auch keinen Mitarbeiter einstellen, den mein Hund nicht leiden kann.
Das ist kein Spass für beide, wenn der Hund sonst immer mit auf die Arbeit kommt.

Und abgeben / zu Hause lassen würde ich ihn für einen WILDFREMDEN der da ankommt auch nicht! Das ist absoluter Blödsinn.

Und dabei ist es ganz egal ob es sich um einen Mann mit Glatze, Schnäuzer - oder wie hier zufällig um einen schwarzen handelt.
Nur deshalb wird hier aber der Aufstand gemacht.

Ist doch nur vernünftig. Kann ja gut sein, dass der Hund früher von einem schwarzen verprügelt wurde und deshalb solche Angst hat.
Hätte aber auch genau so gut ein Mann mit Glatze/Schnäuzer/Bierbauch sein können.
Nur hätte man da halt nicht die Rassismuskeule rausholen können..
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10.06.2007 08:33 Uhr von opppa
 
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Ist das wieder: eine neue Art der ABM für irgendwelche "Gleichstellungsbeauftragen"? oder haben da die (Rechtsverdreher Äh) Rechtsanwälte wieder eine zusätzliche Einnahmequelle durch Abmahnungen gefunden?

Manchmal finde ich es lächerlich, wie irgendwelche Menschen unsere Rechtssysteme ad absurdum führen!

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