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Ob Flip-Flop oder High-Heels: Die Kfz-Versicherung zahlt bei Unfällen

Wer mit Flip-Flops an den Füßen einen Autounfall verursacht, genießt auch den Schutz seiner Kfz-Versicherung. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin sagte aus, dass der Versicherungsschutz nicht vom Schuh abhänge.

Auch das Tragen von High-Heels ist über die Haftpflichtversicherung des Autofahrers abgedeckt. Einzig die Vollkasko-Versicherung, die Schäden am eigenen Auto begleichen soll, könnte eine Zahlung verweigern.

Sollte der Fahrer grob fahrlässig gehandelt haben, wird die Kasko nicht für den Schaden am eigenen Auto aufkommen. Das Anziehen einer bestimmten Sorte Schuhe stelle keine Verletzung der Sorgfaltspflicht dar.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unfall, Sicherheit, Versicherung, Flop, Kfz-Versicherung
Quelle: portal.gmx.net

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2007 02:00 Uhr von borgir
 
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Schon komisch. Da versuchen sich Versicherungen um jede Zahlung von Leistungen zu drücken und bei so offensichtlichen Fehlgriffen von Autofahrern wird gezahlt....schon komisch. Ich als Versicherer würde für Unfallschäden nicht aufkommen, wenn der Fahrer solche fürs Fahren nicht geeigneten Schuhe getragen hat.
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09.06.2007 16:29 Uhr von Johnny Cache
 
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Sauerei: Letztendlich müssen alle anderen dann für diese Idioten mit bezahlen. Und das Risiko würde ich sicher um ein vielfaches höher einstufen als das mit normalen Schuhen.

Solchen Leuten sollte man nachdem sie einen Unfall verzapft haben wenigstens aus Versehen auf ihre Füße treten... wenn es schon die Versicherung nicht macht.
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09.06.2007 19:26 Uhr von baststar
 
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habs versucht ich bin gestern mal mit flip-flops gefahren... puhh. Mach ich nie wieder. Dadurch, dass sie hinten nur am Hacken schlattern und nicht richtig fest am Fuß sitzen, bleiben sie gerne mal verkantet am Boden hängen. Dann hab ich sie mir ausgezogen und bin Barfuß gefahren. War anfangs auch sehr sehr gewöhnungsbedürfig, ging aber besser.
Allerdings werde ich das wohl auch nie wieder tun, fühlte mich ein wenig unsicher mit der "Fußhabung" der Pedalen. Ist barfuß fahren nicht sogar verboten? Mir war doch so.
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10.06.2007 14:03 Uhr von Dragostanii
 
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Barfuß Autofahren ist erlaubt! In den deutschen Verkehrsgesetzen findet sich kein Verbot, barfuß Auto zu fahren. Ebensowenig geht der Bußgeldkatalog darauf ein, denn er bezieht sich genau auf die Straßenverkehrsordnung und kann deshalb das Barfußfahren nicht unter Strafe stellen. Den Versicherungen bieten die Gesetze also keine Grundlage, um ihre Leistungen alleine aufgrund des Barfußfahrens einzuschränken. Die aktuelle Gesetzeslage kann im Verkehrsportal nachgelesen werden.

Demnach hat der Autofahrer nach § 23 StVO vielfältige Verpflichtungen für die Verkehrssicherheit seines Fahrzeugs. Über Füße oder Schuhe ist darin nichts ausgesagt. Dies sollte jedoch niemanden daran hindern, den gesunden Menschenverstand einzusetzen und vor Beginn der Fahrt Schuhe abzulegen, die die Bedienung der Pedale beeinträchtigen könnten: hochhackige Schuhe, schwere Stiefel, Zehengreifer und Schlappen, aus denen man jederzeit herausrutschen kann. Auch sollen abgelegte Schuhe auf keinen Fall im Fußraum der Fahrerseite abgelegt werden, wo sie unter die Pedale geraten könnten!

Berufsfahrer müssen gemäß §44 der Unfallverhütungsvorschrift mit Schuhen fahren, die den Fuß fest umschließen. Diese Sicherheitsrichtlinie ist vermutlich die Quelle für die immer wieder aufgestellte Behauptung, barfuß Autofahren sei verboten. Die Unfallverhütungsvorschrift betrifft jedoch nur Arbeitnehmer in ihrem Dienstverhältnis (also auch Fahrlehrer und mit ihnen die Fahrschüler), nicht die Allgemeinheit. In diesem Sinne bringt auch ein aktuelles Gerichtsurteil Klärung (wenn auch für juristische Laien schwer lesbar).

Natürlich sollte niemand barfuß fahren, der sich dabei unsicher fühlt. Es darf nicht dazu kommen, dass durch fehlgeschlagene Bremsmanöver eine Schuld oder Teilschuld an Unfällen entsteht. Doch wer das Barfußgehen gewohnt ist, kann auch die Autopedale sicher bedienen. Die Auslösung der maximalen Bremswirkung erfolgt mit der Gewichtskraft von 70 kg. Diese Kraft kann jeder ausüben, der fähig ist, barfuß auf einem Bein zu hupfen. Man bedient die Pedale ohnehin mit den Fußballen und nicht mit den Zehenspitzen. Dann gibt es auch keine Abrutscher, zumal man barfuß ganz exakt fühlt, was man tut. Man kann sehr schnell aufs Bremspedal wechseln, weil man nicht die träge Masse des Schuhs bewegen muss. Andernfalls bleibt man vielleicht gar mit den Schnürsenkeln hängen -- was auch schon passiert ist!

Auch Gegenargumente gilt es abzuwägen, z.B. ist es sicher von Nutzen, Schuhe an den Füßen zu haben, wenn man nach einem Unfall das Auto schnell verlassen und anderen Hilfe leisten muss. Auch stellen Schuhe einen gewissen Schutz vor Unfallverletzungen der Füße dar. Bei schweren Unfällen schützen vermutlich nur sehr feste Stiefel, die andererseits kaum ein sicheres Fahren ermöglichen.


http://www.barfusspark.info/...
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11.06.2007 13:37 Uhr von jesusschmidt
 
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ne vollbremsung kann barfuß schmerzhaft werden: habe bei diversen unfällen schon davon gehört, daß schuhwerk auf dem bremspedal geschmolzen ist. was passiert da mit dem barfüßigen? entweder er bremst nicht ordentlich oder er grillt sich den fuß. oder beides.

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