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G 8-Gipfel: Umfangreiche finanzielle Hilfen für Afrika beschlossen

Die Teilnehmer des G 8-Gipfels haben ein umfangreiches Hilfsprogramm für die Länder Afrikas auf den Weg gebracht. Das Hilfsprogramm hat einen Umfang von 60 Milliarden Euro. Die USA hat sich dabei bereiterklärt, die Hälfte dieser Summe aufzubringen.

Den verbleibenen Teil tragen die anderen sieben Länder gemeinsam. Ein ähnliches Programm hatte die USA bereits vor einiger Zeit vorgestellt. Weiterhin haben die Teilnehmer ihre Zusage bekräftigt, bis 2015 ihre Hilfen weiter auszubauen.

Am heutigen Freitag, dem letzten Gipfeltag, werden zahlreiche Vertreter von afrikanischen Staaten und wichtigen Schwellenländern erwartet.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hilfe, Afrika, Gipfel
Quelle: www.focus.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2007 10:21 Uhr von borgir
 
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oh man: was haben die nicht schon alles für afrika versprochen und nichts eingehalten....wer glaubt diesen lügnern eigentlich noch irgendwas
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08.06.2007 10:44 Uhr von Faibel
 
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oh wie gütig: dann können ja noch mehr leute abgeschoben werden - fällt ja auch unter den begriff "entwicklungshilfe".

"Abschiebung - moderne Form der Entwicklungshilfe

Seit 1994 gelten sogar Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge und Asylbewerber aus Entwicklungsländern offiziell als Entwicklungshilfe. Mittlerweile werden sogar die Kosten für die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber als Entwicklungshilfe angerechnet."

quelle: welthungerhilfe
http://www.welthungerhilfe.de/...
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08.06.2007 10:48 Uhr von Kraftkern
 
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arme welt das land ausbeuten, blutsteine abkaufen, waffen in massen verkaufen und sich dann als wohltäter hinstellen, dass können die industrieländer/politiker sehr gut.
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08.06.2007 11:08 Uhr von Faibel
 
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bosaitornado: was hälst du denn davon, wenn man die zu verfügung stehenden mittel nur ein kleines bisschen anders aufteilt?

Muhammad Yunus, aktueller friedensnobelpreisträger, verteilt mikrokredite zur selbsthilfe in höhe von 10,30 oder 100 dollar - und das sehr erfolgreich.

nun stell dir mal vor, wievielen menschen, mit dem geld was für den g8-gipgel "verpulvert" wurde, mit einem mikrokredit geholfen werden könnte.

und zwar ohne das uns dafür tiefer in die tasche gegriffen würde.
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08.06.2007 11:40 Uhr von solynieve
 
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Ich bin: genau der Meinung wie Terrorsturm. Ich kenne einige Leute, die als Entwicklungshelfer in afrikanischen Ländern gearbeitet haben. Ohne die aktive positive Mitarbeit der Regierungen dort wird sich nicht viel ändern, egal wieviel Geld dorthin fliesst.
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08.06.2007 12:17 Uhr von Curse
 
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Afrika hat die meisten Probleme selbst zu verantworten. Korruption und Bürgerkriege haben schon genug kaputt gemacht, aber ändern wird sich nichts... auch nicht mit 60 Mrd Dollar.
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08.06.2007 14:06 Uhr von JCR
 
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Gut. Wenigstens etwas, das nach Plan läuft.

@ Curse: Ist klar.

Doitsche Geld nur den Doitschen. Sind ja alle selber schuld, wennn sie krepieren.
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08.06.2007 14:11 Uhr von opppa
 
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Da wird brutalstmöglich versprochen, daß sie die Balken biegen!

Das Kann Bush genauso gut, wie Frau Merkel!

Ob die Afrikaner schon was gemerkelt haben?
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08.06.2007 15:06 Uhr von Curse
 
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@ JCR: Ich bin kein Deutscher, ich gehöre zu der Fraktion, die mehr zahlt als ihr.

Du kannst aber meine Argumente auch nicht von der Hand weisen... also, lass dieses sinnlose Gerede und versuch erst gar nicht, irgendwen hier in eine Ecke zu drängen..
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08.06.2007 23:47 Uhr von eros007
 
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Entwicklungshilfe? Also ich hoffe mal, dass die Staaten so vernünftig waren und einen guten Teil des Geldes in Aufklärungskampagnen, Kondome, Bevölkerungspolitik und dergleichen investieren. Denn da hat Afrika die meisten Probleme.

Mithin haben wir in den vergangenen 30, 40 Jahren mit unserer Entwicklungshilfe - insbesondere was die Nahrungsversorgung angeht - eigentlich sehr viel geleistet. Nur nützte das alles nichts, weil sich die Bevölkerung Afrikas mehr als verdoppelt hat.

Da können wir noch so viel Geld nach Afrika pumpen - solange nicht das übermäßige Bevölkerungswachstum gestoppt wird, bekämpfen wir allenfalls die Folgen, nicht aber die Ursachen des Hungers. Und die sind zwar auch Tyrannen, Hinterbliebenschaften aus der Kolonialzeit und profitgeile Europäer/Chinesen, aber zum größeren Teil doch die explodierende Bevölkerungszahl.

Nicht zuletzt begann der Aufschwung der meisten Staaten dann, wenn sich das Bevölkerungswachstum verlangsamte, sodass Ressourcen für andere Tätigkeiten als das Stopfen von 10-15 Mäulern frei wurden. Asien, Südamerika scheint auf dem Weg...

Es ist schon paradox: Wir Deutschen klagen über Geburtenmangel und hätten nichts lieber als mehr Kinder (durchaus zurecht, wenn man auf unser System schaut), und Afrika sitzt genau im anderen Extrem drin und bräuchte wohl nichts dringender als weniger Kinder.
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09.06.2007 08:26 Uhr von opppa
 
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eros007: Die afrikanischen Regierungen werden schon dafür sorgen, daß die Entwicklungshilfe auf den "richtigen" Konten landet, wenn es denn wirklich da was in nennenwertem Umfang geben sollte.

Ich mache mir nur wenig Hoffnung, daß ein nennenswerter Teil dieser Hilfen bei den Bedürftigen ankommt

Tut mir wirklich leid, aber die Vergangenheit hat doch gezeigt, wo die Hilfen landen!
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09.06.2007 08:44 Uhr von Superhecht
 
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wenn kein Geld fließt: dann lassen die Machthaber die Hilfeleistung auch nicht zu. Wenn man die Hilflosigkeit der westlichen Welt allein beim Thema "Darfur" sieht, dann muss man Curse wohl leider Recht geben.

Wenn man das Ende der großflächig bestehenden Kolonialzeit mit etwa 1960 beziffert, so hatten die afrikanischen Machthaber nun mittlerweile 45 Jahre Zeit, alles besser zu machen.
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09.06.2007 09:46 Uhr von opppa
 
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Superhecht: Es kommt darauf an, wohin das Geld fließt!

Vereinzelt wird sogar behauptet, daß die Bevölkerung von dem Geld profitioert hat! (aber nur vereinzelt!)
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09.06.2007 11:52 Uhr von eros007
 
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@ opppa: Wenn man vernünftige Politik machen wollte, wie ich sie mir wünsche (mit Bevölkerungskontrolle), dann wäre ein Überprüfen auch recht einfach:
Weitere Hilfsleistungen gibt es nur, wenn gewisse Ziele in der Bevölkerungspolitik erreicht werden. Man könnte sich Jahr für Jahr auf einen Rückgang der Geburtenraten einigen. Wird der erreicht, gibt es weiter Geld, wenn nicht, dann halt nicht. Wie, man darf solche Maßnahmen nicht durchführen? Na dann sollen sie sich auch nicht beschweren, dass wir die immer mehr werdenden Mäuler nicht stopfen können.
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09.06.2007 14:03 Uhr von opppa
 
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eros007: Alles klar!

Dann verbiete den Afrikanern doch einfach mal das "Schnackseln"!

Dann könntest Du sogar das Problem mit Aids in den Griff bekommen!

Nebenbei könntest Du dann auch "mal eben" die Quadratur des Kreises löhnen!

Ich kann mich auch hier auf mein Sofa setzen und anderen Leuten weise Ratschläge geben, wenn ich schon vorher genau wei´, daß sich nie,amd daran halten wird!
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09.06.2007 16:14 Uhr von eros007
 
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opppa: Das mag schon sein, dass sich niemand daran hält. Aber dann müsste man genau in diese Richtung arbeiten. Es ist ja nicht so, dass es keine Mittel gäbe. Man kann mit Kondomen, Aufklärung u. dgl. schon was erreichen. Allerdings traut sich in der Öffentlichkeit niemand, etwas von diesem grundlegenden Problem zu lösen.

Wenn wir es schaffen würden, 930 Millionen Afrikaner (so viele Einwohner hat der Kontinent heute) ein auskömmliches Leben in 30 Jahren zu schaffen, würden immer noch ca. 600 Millionen Afrikaner hungern (um so viel könnte die Bevölkerung wachsen). Das ist frustrierend. Von daher bringt meine Entwicklungshilfe nichts. Wenn ich nicht helfe, wird die Bevölkerung nicht in dem Maße wachsen, und vermutlich gibt es dann ebenso ca. 600 Millionen Hungernde. Insofern sehe ich einfach nicht ein, dass man große Aktionen ohne Bekämpfung des Bevölkerungswachstums fruchtbringend durchführen kann.

Wenn Afrika meine Hilfe in dem Feld nicht annehmen will, dann kann ich keine Hilfe leisten.

Dasselbe gilt übrigens für mache übervölkerte Länder Asiens (etwa Bangladesch). Was mich immer am meisten aufregt, sind die Bauern, die klagen, dass sie nichts zu essen haben, aber gleichzeitig 5 oder 8 Kinder um sich rumtanzen haben. Das ist ein Widerspruch in sich.

Übrigens wüsste ich eine gute "Rettung" für diese Länder: das deutsche Rentenversicherungssystem. Das ist garantiert eine der besten funktionierenden Bremsen beim Bevölkerungswachstum. :-)

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