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Kulmbach: Wehrlose junge Frau sexuell missbraucht - Bewährungsstrafe verhängt

Gegen einen 23 Jahre alten Mann wurde wegen sexuellen Missbrauchs einer jungen Frau vor dem Amtsgericht Kulmbach verhandelt und das Urteil verkündet: Ein Jahr und sieben Monate auf Bewährung. Ein Schmerzensgeld von 1.500 Euro wurde der Frau zugesprochen.

Nach einer Disko-Fete im Februar 2006 war die Frau so betrunken, dass sie weder stehen noch selbstständig gehen konnte. Der Angeklagte brachte sie nach Aufforderung durch den Türsteher aber nicht nach Hause, sondern zu einem Freund in die Wohnung.

Dort vollzog er an der widerstandsunfähigen Frau (23) die angeklagte Tat. Nach einem Geständnis des Mannes wurde auf die Vernehmung aller Zeugen verzichtet. Der Richter hatte in seinem Urteil auf einen minderschweren Fall erkannt und demnach entschieden.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Sex, Bewährung
Quelle: www.frankenpost.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2007 14:36 Uhr von jsbach
 
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Wie ich in SN bereits berichtete, wurde in einem andern Fall auch auf Bewährung entschieden. Gerade an einer stark betrunken und widerstandsunfähigen Frau sexuelle Handlungen auszuführen, finde ich wie andere Sexual-Delikte widerlich. Nach Auffassung des Richters eine Bewährungsstrafe zu verhängen?
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06.06.2007 15:48 Uhr von fallobst
 
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hab mal ne idee: der richter spinnt doch...

würde mich mal interessieren wie er die sache betrachten würde, wenn den mal einer in so einem hilflosen zustand vergewaltigen würde... von wegen minderschwer
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06.06.2007 16:21 Uhr von ~frost~
 
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Passt schon Er hat sie ja in dem Sinne nicht gezwungen. Er hat auch anscheinend keine Gewalt angewended oder hat ihr sonst etwas angetan. Man sollte - auch als Frau - wissen, dass wenn man zuviel säuft, schnell zu einem Willenloser Sklaven wird.

Klar ist die ganze Sache nicht harmlos und schön, aber sie hat auch selber Schuld.

Wenn ich Sternhagelvoll bin und mir passiert etwas, bin ich doch auch mindestens halbwegs daran Schuld, oder nicht?
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06.06.2007 16:46 Uhr von MasterDogg
 
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Erlebnis: Nun gut, aber wenn man vom Traumata spricht, wo das Erlebte im Vordergrund steht, ist es ja auch minderschwer, wenn man so betrunken war, kann es wohl auch sein, das man sich gar nicht daran erinnert. Fragwürdig ist wohl eher der Spass, den die Betroffenen daran haben, da hätte vielleicht auch ein Paket Hackfleisch gelangt, es sei denn, man ist besonders veranlagt.
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06.06.2007 17:04 Uhr von myfurde2
 
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ohne Gewalt ist das Urteil doch ok Hätte er sie gezwungen wäre es schlimmer und er hätte eine härtere Strafe bekommen, so hat er nur den hohen Alkoholkonsum der Frau ausgenutzt ... das machen viele tausend Männer jedes Wochenende in der Disko wenn sie Frauen ein alkoholisches Getränk nach dem anderen ausgeben mit dem Ziel ....
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06.06.2007 19:56 Uhr von Tompunet
 
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nur hat der: der Frau nicht die Getränke ausgegeben, sonder hat sie anvertraut bekommen, sie nach Hause zu fahren. Ein Mißbrauch bleibt ein Mißbrauch, auch wenn die sich ins Koma säuft, denn sie hat wohl nicht eindeutig zugestimmt. Wenn nun Wehrlosigkeit durch Alkohol schon ein Freischein ist, oder zumindest hier so vehement verteidigt wird - sind hier etwa noch mehr, die nur so zum Stich kommen? Armes Deutschland.
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07.06.2007 00:26 Uhr von myfurde2
 
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Tompunet: "Ein Mißbrauch bleibt ein Mißbrauch, auch wenn die sich ins Koma säuft, denn sie hat wohl nicht eindeutig zugestimmt."

Also war das ganze schwebend wirksam ... denn hätte ich danach gesagt "och egal war schon ok" wäre es kein Problem. Da sie jetzt im Nachhinein aber sagt "Och nö war doch doof" ist es ein Verbrechen ^^ na toll

" sind hier etwa noch mehr, die nur so zum Stich kommen?"

Tja wer kann der kann ne ;-D

"Armes Deutschland."

Ohja da hast du recht.
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07.06.2007 01:04 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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07.06.2007 13:56 Uhr von Michelangelo45
 
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§179: danke zunächst für deinen link, heiliger schnitter. natürlich ist es kein kapitalverbrechen, sondern sexueller missbrauch widerstandsunfähiger perrsonen nach § 179 StGB. das fängt mit freiheitsstrafe von 6 momaten bis 10 jahren an.
auf freiheitsstrafe nicht unter 2 jahren ist nach absatz 5 zu erkennen, wenn der täter mit dem opfer den beischlaf vollzieht.
in minder schweren fällen des absatzes 5 ist auf freiheitsstrafe von einem jahr bis zu 10 jahren zu erkennen.
warum der richter hier auf minderschwer erkannte und dann auch noch fast bei der mindesttrafe blieb, ist für mich nicht nachzuvollziehen. die frau war durch alkohol in kombination mit tabletten total widerstandsunfähig und nicht etwa leicht alkoholisiert, wie myfurde2 in seinem dümmlichen beitrag unterstellt.
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07.06.2007 16:43 Uhr von ~frost~
 
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jetzt hört mal auf zu heulen: Wenn die Braut sich so zulaufen lässt, sollte sie wissen was passiert. Der Richter hat überhaupt net milde entschieden, sondenr total übertrieben.
Die Frau hat das selber zu verantworten und PUNKT.

Sie ist selber Schuld, was lässt die dumme Kuh sich auch so zulaufen. Und läuft dann mit einem - scheinbar - fremden Mann nach Hause.
Wo bleibt hier die "Gleichberechtigung"?

Wär einem Mann so etwas in der Art passiert, hätte man nur darüber gelacht und ihn als Depp beschimpft.
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07.06.2007 16:58 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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@Michelangelo45: "natürlich ist es kein kapitalverbrechen"

Meiner Meinung nach schon, denn:

"sondern sexueller missbrauch widerstandsunfähiger perrsonen nach § 179 StGB."

Was eigentlich eine Vergewaltigung ist.
Und Vergewaltigung ist ein Kapitalverbrechen. Zumindest nach der heutigen Bedeutung.

Den Link hab ich reingesetzt, weil das Wort "Kapitalverbrechen" hier bei SN sehr häufig im Sinne von Wirtschafts-, Sozialkriminalität o.Ä. ´missbraucht´ wird. Also alles, was rein mit Geld zu tun hat.
So wohl auch von Terrorstorm - zumindest hab ich das in seine Aussage reininterpretiert...
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07.06.2007 23:56 Uhr von cookies
 
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@frost: Du hast ja komplett ein Rad ab!
" Die Frau hat das selber zu verantworten und PUNKT".

Was soll sie zu verantworten haben? Weil sie zufällig da war, als ein notgeiles Arschloch poppen wollte?
Unter Alkohol war sie wehrlos und hääte die situatuion niemals einschätzen können.

Schon komische Urteile, die da in Bayern gesprochen werden....egal was passiert..es gibt Bewährung für den Mann, egal ob die Frau besoffen war oder der Mann.
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08.06.2007 01:21 Uhr von Janina 2000
 
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In einem aderen Thread: behaupteten doch einige Leute, dass die Mindeststrafe bei Vergewaltigung 2 Jahre Haft beträgt.

Schade, dass solche unwissenden Bürger wählen dürfen, und mit ihren Stimmen oft dafür sorgen, dass Gutmenschen-Politiker an die Macht gelangen.
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08.06.2007 10:11 Uhr von Teddybaer77
 
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Vergewaltigung: war es ja auch nicht.
Denn wie der Nahme schon sagt ist dazu Gewalt nötig. Gewalt musste er aber wohl nicht anwenden, da das Opfer ja Wehrlos war. Deshalb ist es ja "nur" sexueller Mißbrauch.
Warum der Richter auf minderschweren Fall entschieden hat kann hier wohl auch niemand beurteilen, da die Fakten und weiteren Umstände fehlen.
Ich will der Frau nichts unterstellen, wenn sie aber beispielsweise dafür bekannt gewesen wäre, jedes Wochenende dort zu trinken, und dann immer mit nem anderen Kerl nach Hause zu gehen um freiwillig Sex zu haben, könnte das ein Minderungsgrund sei. Nur mal als Beispiel.
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09.06.2007 16:16 Uhr von Michelangelo45
 
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@janina 2000 und heiliger schnitter: @janina 2000
als unwissender bürger, der sich schämt, wählen zu dürfen:
könntest du uns bitte hier aufklären, wie hoch die mindesttrafe bei vergewaltigung ist, wenn denn nicht 2 jahre?

@heiliger schnitter
vergewaltigung ist der vorliegende fall nicht, sondern sexueller missbrauch, also nach der wikipedia-definition (ob die richtig ist oder nicht) kein kapitalverbrechen.punktum.

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