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Dresden: Junge Frau tötete ihr Baby nach der Geburt - Prozessauftakt

Es war im April letzten Jahres, als vor einer Babyklappe in Dresden ein Schuhkarton gefunden wurde. Der brisante Inhalt: ein totes Baby, erstickt von der eigenen Mutter kurz nach der Geburt (SN berichtete).

Seit gestern muss sich die heute 21-jährige, arbeitslose Frau wegen Totschlags vor dem Landgericht Dresden verantworten. Sie wurde ca. drei Wochen nach der Tat festgenommen, befindet sich aber nicht mehr in Untersuchungshaft.

Auf Antrag der Verteidigung findet der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da die Anwältin der Angeklagten ansonsten Nachteile für sie befürchtet. Ein Urteil wird noch in diesem Monat erwartet.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Prozess, Baby, Junge, Dresden, Geburt, Prozessauftakt
Quelle: www.dnn-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2007 11:41 Uhr von Tira2
 
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Für mich sind Mütter, welche ihre Babys töten, nichts anderes als feige Mörderinnen, welche sich gern mit „psychischen Notlagen“ herausreden, doch dafür gibt es genug Hilfen, wie Babyklappen oder anonyme Entbindungen. Leider greift die Justiz hier nicht richtig durch, dass sich die Frau nicht in U-Haft befindet, ist schon ein Indiz dafür, dass die Strafe eher sehr mild ausfallen dürfte.
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06.06.2007 12:22 Uhr von Garviel
 
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@Tira: Irgendwie verstehe ich dich nicht. Bei Vergewaltigungen neigst du zu manchmal geradezu haarsträubenden Verharmlosungen, aber hier spielst du dich als "Hängt-sie-höher"-Typ auf. Ich sag ja nicht, dass ein hartes Urteil nicht auch gerechtfertigt sein könnte, aber dein Pauschal-Urteil zeugt nicht gerade von Differenzierfähigkeit...
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06.06.2007 13:51 Uhr von luger
 
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Das sagt sich so einfach: wenn man ein mann ist.
Die Kindstötung durch die Mutter ist eines der ältesten "Verbrechen" der Menschheitsgeschichte und die Motive, die mit ihr einhergehen, meist nicht derart simpel gestrickt, um sich in bester chauvi-manier anmaßen zu dürfen, einfach mal nach harten Bestrafungen zu grölen.
In der quelle steht kein Wort von Misshandlung,
Die Mutter war überfordert (19 Jahre alt zum Tatzeitpunkt) und hat versucht das Kind "ruhig zu stellen", infolge dessen es erstickt ist. Bei der Geburt waren anscheinend weder die Geburt begleitende Ärzte, noch Eltern oder Freunde, vom Vater ganz zu schweigen, anwesend. Es gehört schon eine gehörige Portion Angst (die öffentliche Meinung, die reaktionen der Familie oder von machos wie dir) dazu, ein kind alleine und ohne jedwede Hilfe auszutragen und zu gebären.
Um es nochmal zu betonen: Das Kind ist nicht verhungert, wurde nicht totgefickt oder gegen betonwände geworfen, bis es seinen inneren Blutungen erlag, es wurde allem anschein vorsatzlos erstickt.
Natürlich kannst du jetzt ohne jedes Indiz behaupten, dass diese Assi-Gebärmaschiene das alles eiskalt durchgeplant hat, is ja eines jeden recht, scheiße zu erzählen.
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06.06.2007 15:12 Uhr von luger
 
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also von vor: @ tira
da ist ein mädchen, das mit 18 oder 19 schwanger wird,
von irgendjemandem, wahrscheinlich merkt sie es, is zumindest anzunehmen, und sie verheimlicht es.
vielleicht, weil ihre eltern erzkonservativ sind, sie eher verstoßen würden, als ihr beizustehen, oder es ist ne migrantenfamilie und sie hat ein jahr lang albträume, wie ihr vater dem bruder ne machete oder ne gasknarre in die hand drückt, um die familienehre wiederherzustellen. Es reicht ja schon, dass sie ihre ganze zukunft dahinschwinden sieht:
keine ausbildung als junge mutter, studium mit dem kinderwagen im hörsaal? Mag sein, dass sie vorhatte das kind auf legalem wege loszuwerden und das problem vor sich hergeschoben hat.
Man will sich gar nicht vorstellen, wie scheiße es einem in so einer situation geht.
Dann die geburt, starke schmerzen, blut, vorbei, das baby fängt an zu schreien, ach ja, die nabelschnur musste sie wohl auch selber durchschneiden.
Ok die ganze scharade, die grob geschätzt ein dreiviertel Jahr andauerte, droht jäh zu zerbrechen; die Nachbarn könnten etwas hören (keine ahnung sind auch nur mutmaßungen), sie hällt dem Kind den Mund zu und es erstickt, was keine Leistung ist, da Säuglinge keine kräftigen Lungen haben. Zack es ist tot, was nun.
Man sollte zumindest mal andenken, dass es rein technisch einfacher für sie gewesen wäre, dass baby im Hausmüll verschwinden zu lassen, aber nein, sie hat es zur babyklappe gebtracht.
meiner Meinung nach ist diese Frau gezeichnet und gestraft fürs leben und es gibt für mich keinen anhaltspunkt, der es rechtfertigt, sie ohne weiteres wegzusperren.

Ich will gar nicht partei ergreifen, mir geht es bloß darum, nicht immer alles schwarz/weiß zu zeichnen, sondern zu versuchen, sich mal in die person reinzuversetzten.
klar ist es ein drama; für das kind genauso wie für die mutter.
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06.06.2007 20:51 Uhr von jsbach
 
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Was "kämpft" ihr den: so gegeneinander? Warten wir doch erst mal das Urteil ab. Geistig zurückgeblieben, mangelnde Einsicht etc. pp.
Traurig, dass dies mit Babyklappe nicht schon vorher getan wurde sondern erst, als der kleine Wurm schon tot war!
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07.06.2007 00:18 Uhr von Jasmin_Keanu
 
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nicht mehr in: Untersuchunghaft?? Wenn man ein Kind erstickt.

Noch sowas grausames, die bekommt doch nie eine gerechte Strafe.

Zumal es ja solche Babyklappen extra gibt, wenn die Mütter verzweifelt sind.. man ist dann anonym!!
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07.06.2007 01:05 Uhr von luger
 
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voll csu: am besten noch n scheiterhaufen, um ihre seele zu läutern.
son schatten gabs nich mal in lexx.
als ob untersuchungshaft hilton heißt, sie steht ja auch nur vor gericht, anstatt einfach gleich in irgendeinen kerker oder besser noch ein bodenloses loch geworfen zu werden.
und im nächsten kommentar gegen die stasi 2.0 aufbegehren, dann gegen den Geburtenrückgang meckern,
schöne neue welt,
schöne neue weltverbesserer...
was ich wusste: BILD schreibt bei shortnews ab.
was ich nicht wusste: eure meinung kauft ihr von denen.

hier ist ja wohl sowas von beschissen..
1 tag bei shortnews reicht mir vollkommen!

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