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Ex-DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp kann Millionen an Aktienoptionen verdienen

Jürgen Schrempp, der frühere DaimlerChrysler-Chef, kann jetzt durch Aktienoptionen bis zu 50 Millionen Euro verdienen. Bereits in der letzten Woche soll Schrempp durch den gestiegenen Aktienkurs von DaimlerChrysler 5,9 Mio. Euro eingenommen haben.

Schrempp hatte vor neun Jahren die Daimler-Benz AG mit Chrysler zusammengeschlossen. Danach gab der Kurs der Aktie etwa Dreiviertel des Wertes ab. Der Ex-DaimlerChrysler-Chef trat vor zwei Jahren zurück, danach legte der Aktienkurs stark zu.

Jetzt hat der derzeitige Vorstand, Dieter Zetsche, die Trennung von Daimler und Chrysler eingeleitet. "Dass sich Schrempp auch noch eine goldene Nase verdient und dafür belohnt wird, dass die Fusion platzt, ist ungeheuerlich", so Aktionärsschützer.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Million, Chef, Aktie, Daimler, Chrysler
Quelle: magazine.web.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2007 21:56 Uhr von rheih
 
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Ja, toll da fährt ein Manager ein Unternehmen fast an die Wand und wird am Ende noch mit 50 Millionen Euro (!!!!) belohnt! :-(
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05.06.2007 22:52 Uhr von no_trespassing
 
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Das ist ein Zeichen wie idiotisch mittlerweile das ganze ist.

Schrempp baut scheiße, kassiert ein fettes Fixgehalt, wo andere Mitarbeiter für fristlos entlassen worden wären.
Zetsche zieht die Notleine, obwohl unterm Strich ein Milliardenverlust bleibt. Und bekommt dafür auch wahrscheinlich wieder Aktienoptionen; damit Zetsche diese zu Geld macht, muß natürlich noch kurzfristig was an Wert geschaffen werden. Die Betonung liegt auf kurzfristig.
Also verscherbelt man Daimler stückweise. Erst werden die Beteiligungen verramscht, EADS gleich komplett den Franzosen überlassen, wenn Sarkozy nur genug Druck macht, dann die Trucksparte abgespalten und irgendeine Heuschrecke kauft dann Mercedes-Benz.

Schrempp hätte für diese eklatante Fehlentscheidung nichts mehr an Optionen zugestanden.

Ich frage mich, wohin das ganze überhaupt noch führen soll? Die Konzernvorstände arbeiten durch diese Aktienoptionen nicht mehr für das langfristige Wohl der Firma, sondern nutzen sie, um kurzfristig "Wert zu schaffen" bzw. den Aktienkurs durch kapitalmarktfreundliche Aktionen zu pushen und diesen dann zu Geld zu machen.

Die Private Equities und Hedge Fonds sind dabei eine willkommene Brut als Feuer- und Dampfmacher.

Es ist längst an der Zeit, daß man sich genauso aggressiv zur Wehr setzt, wie einige Finanzintermediäre hier zu Werke gehen.
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06.06.2007 00:11 Uhr von Gunny007
 
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es ist: eine bodenlose frechheit daß wir steuerzahler 36 oder 40 milliarden für so eine mistwelt ag bezahlen müssen, und diese niete in nadelstreifen kassiert für seine fehler auch noch fett ab.
manager müssten mit ihrem persönlichen kapital für ihre verfehlungen gerade stehen.
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06.06.2007 09:26 Uhr von artefaktum
 
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Ihr seid ja nur neidisch ;-)

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