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Studie: Ostdeutsche verbrauchen weniger Trinkwasser als Westdeutsche

Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts hat ergeben, dass in Ostdeutschland sparsamer mit Trinkwasser umgegangen wird als im Westen des Landes. Ein Hauptgrund dafür ist, dass die Ostdeutschen beim Toilettenspülen weniger verbrauchen.

Das liegt vor allem an den Modernisierungen nach der Wende. Häufig wurden die Toilettenspülungen mit Wasserspartasten versehen. Insgesamt verbrauchen die Ostdeutschen rund 93 Liter Wasser am Tag. In Westdeutschland werden 40 Liter mehr benötigt.

Auch die gestiegenen Wasserpreise sind ein Grund für die gestiegene Sparsamkeit. Die Studie gilt als eine der besten Analysen, die es derzeit gibt. Das liegt an der großen Datenmenge von 600 Versorgungsgebieten, die für die Studie ausgewertet wurden.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsch, Studie, Ostdeutsch, Ostdeutsche
Quelle: www.focus.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2007 15:48 Uhr von Mi-KA
 
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Auch eine Folge der Korruption: und der völlig falsche Aufbau-Ost.

Da hat man viel zu gross dimensionierte Anlagen bauen lassen und deren Unterhalt verschlingt viel zu viel Geld, was auf die Kosten aufgeschlagen wird.
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05.06.2007 16:12 Uhr von galgo espagnol
 
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beim wasserverbrauch beisst sich die katze in: den schwanz :-(

je weniger frischwasser verbraucht wird, umso höher steigt der preis fürs abwasser, weil die "selbstreinigung" der abflussrohre nicht mehr funktioniert.

ähnlich ist es bei der müllverbrennung, da muss seit jahren altöl dazu gegeben werden, damit der restmüll überhaupt verbrannt werden kann.
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05.06.2007 16:27 Uhr von nettesMädel
 
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@galgo: Das Stichwort Müllverbrennung ist gut!

Bei uns gibts ja das "Gelbe Sack"-System, wo recyclebare Sachen gesammelt werden....das wird dann nach Sri Lanka geschippert und dort auf den Deponien eingelagert.
Im Gegenzug kaufen die hiesigen Verbrennungsanlagen aus Frankreich Müll dazu, weil sie sonst nicht wissen, wie sie ihre Anlagen betreiben sollen!

Komische Welt...

Zum Thema: Da muss ich auch Galgo zustimmen. Die Abwasserrohre laufen teilweise trocken. Nicht dass ich für mehr Wasserverbrauch bin, sicher nicht, aber man sollte so was auch beachten.
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05.06.2007 16:58 Uhr von Nic83
 
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hmm? "Auch die gestiegenen Wasserpreise sind ein Grund für die gestiegene Sparsamkeit."

die am selben tag gemeldeten news von der WELT widersprechen dieser behauptung.
http://www.shortnews.de/...

öööh ... o.O
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05.06.2007 17:01 Uhr von eros007
 
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@nettesMädel: Mehr Wasserverbrauch würde bei uns in Deutschland nicht weh tun. Ganz gewiss nicht. Wir haben leben in einer geographischen Gunstlage und verfügen über genügend von dem kostbaren Nass, und zwar eigentlich im ganzen Land. Es ist nun mal so, dass es wenig bringt, wenn wir Deutschen Wasser sparen. Die Afrikaner, denen davon fehlt, haben deshalb keinen Tropfen mehr.

Ob man das kostbare Trinkwasser nun wirklich durch Abwässerkanäle schicken muss, wage ich zu bezweifeln. Man hätte halt beim Aufbau Ost etwas realistischere Planungen verwenden sollen, was Bevölkerungsanzahl und Wasserverbrauch angeht. Tja, jetzt bleibt nur der Rückbau, auch wenn es dadurch wieder kostet. Eine Mahnung an die nächsten Generationen!
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05.06.2007 17:04 Uhr von eros007
 
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@Nic83: Zuerst denken, dann schreiben. Dein Link zeigt auf, dass die Deutschen immer mehr Mineralwasser _trinken_, während es im aktuellen Beitrag um den Wasserverbrauch insgesamt geht. Und dort macht das getrunkene Wasser nur etwa 2% von aus... Der Großteil geht beim Duschen und der Toilettenspülung drauf.
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05.06.2007 17:32 Uhr von Malik2000
 
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Logisch: Während im Westen schon lange gearbeitet wird, [edit: keine unterstellungen. thekid]
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05.06.2007 17:56 Uhr von Aurinko
 
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@malik: Wie jetzt? Stehst Du etwas schon vor 4 Uhr morgens auf?

Reichlich blöder Kommentar Deinerseits - komm mal aus´m Kindergartenalter raus, bevor Du weiter redest.
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05.06.2007 18:06 Uhr von liselchen
 
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Wasser wird nicht verbraucht: Wasser wird gebraucht, und wenn zu arg gespart wird, dann trocknet das im wahrsten Sinne die ganze Trinkwasserindustrie aus, von den höheren Preisen ganz zu schweigen, weil die Fixkosten bleiben zu 80%
Leitungen werden nciht mehr gut durchgespült, das Wasser schmeckt dann nciht mehr usw.
Also Roht frei, nur bei Dürren sollte man natürlich sparen
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05.06.2007 19:23 Uhr von Luckybull
 
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Ich glaube, dass: die Ossis sich noch aus DDR-Sparsamkeitsgründen herrührend sich halt weniger oft duschen oder baden, als die Westdeutschen... ;-)))
Auf den Toiletten im Westen Deutschlands gibt es zuhauf Sparspülungs-Vorrichtungen - das kann nicht die Ursache für einen höheren Verbrauch sein.
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06.06.2007 08:58 Uhr von neuruebchen
 
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@Luckybull: Du hast Recht, wir Ossis haben uns das Duschen wahrscheinlich abgewöhnt. In der DDR-Zeit hat das Wasser nämlich nichts gekostet, war sozusagen volkseigen. Deshalb haben wir alle gespart wie verrückt. Noch 15 Jahre nach der Vereinigung stinkt es bei uns in Dresden immer noch ganz schön nach Schweiß und Muff ;-)
In den WCs spülen wir viel mit Regenwasser. Dabei geht kein wertvolles Trinkwasser durch´s Klo und die Abwasserkanäle werden trotzdem gut durchflossen; kann ich nur weiter empfehlen.
Die Ost-West-Vergleiche (besonders wenn sie so sinnvoll sind wie dieser) werden vermutlich erst aufhören, wenn die letzten Ossis / Wessis sich die Radieschen von unten ansehen. Also erlebe ich das nicht mehr ;-(
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06.06.2007 10:02 Uhr von dasevilchen
 
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Also: Ich finde den ganzen West-gegen-Ost und umgekehrt Blödsinn völlig daneben. Im Osten sind wie oben genannt viele Zisternen (hoffe das ist richtig geschrieben). Ich selber wohne im Westen, aber wir haben auch eine Zisterne unter der Erde im Garten. Es ist sinnvoll das Regenwasser für die Toilettenspülung zu nutzen. So eine Anlage hat sich schnell rentiert, auch das dazugehörende Pumpen und Filtersystem. Wir gießen damit Blumen, füllen den Teich auf, spülen im Erdgeschoß und im Keller die Toilette damit und waschen damit das Auto. Funktioniert alles prima und man spart dabei gutes Geld. Und der Abwasserkanal wird trotzdem durchgespült. Ist aber auch klar das man das Wasser nicht in die Wasserhähne leitet, da es nicht zum trinken geeignet ist.
Und den Kommentar vono wegen Ossis würden sich weniger duschen find ich völlig daneben gegriffen. Sowas ist nur pubertärer Schwachsinn und Vorurteile. Wer glaubt den allen ernstes das Ossis andere Menschen als Wessis sind. Für mich sind das alles Deutsche. Davon ganz abgesehen das ich als Wessi sagen muss das die meisten Ossis ein besseres Verhalten haben als hier viele Wessis. :-D
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06.06.2007 11:09 Uhr von jesusschmidt
 
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93 liter? machen die den wasserhahn nie zu? ich wüßte nicht, wie ich auf einen dermaßen hohen durchschnittsverbrauch kommen sollte. die hälfte ist eher realistisch. naja, sind bestimmt die spastis schuld, die fünfmal am tag duschen. manche leute müssen wohl von natur aus stinken oder so...
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06.06.2007 15:46 Uhr von tino_k
 
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@jesus: hast du ne waschmaschine?
oder vielleicht ne spülmaschine?

wenn ja erklärt sich deine frage vielleicht so.
der durchschnittsbürger duscht nicht 5 mal am tag und kann so auch nicht auf die 93 liter kommen.
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10.06.2007 22:56 Uhr von coolRudolph
 
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Ich glaube einfach nur, dass die Ossis von Grund auf sparsamer sind.
Haltet mich für naiv, aber die meisten Menschen in den neuen Bundesländern sind vor 1990 und damit vor der Wende geboren. Im sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat wurde eben schon damals Nachhaltigkeit gelehrt :)

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