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57.125 Euro Fördermittel für zwei deutsch-polnische Filme

Der 2005 gegründete Deutsch-Polnische Co-Development Fonds soll bei der Verwirklichung von deutsch-polnischen Filmprojekten helfen. Zwei solcher Filme werden nun mit insgesamt 57.125 Euro gefördert.

"Wintervater" handelt von der zehnjährigen Katja, die zusammen mit Lene, eine 73-jährige Masurin, versucht, ihren Vater in Danzig zu finden. Die Filmautorin Michaela Hinnenthal lässt an Originalschauplätzen (Berlin-Marzahn, Danziger Hafen) drehen.

Der Kommandant des jüdischen Ghettos von Vilnius ist in "Stalemate - Remis für Sekunden" bei einem Schachspiel der Gegner des 16-jährigen Isaak. Bei der Partie geht es um Leben oder Tod. Der Film ist von Jan Hartmann und Pierre Koralnik.


WebReporter: Extr3m3r
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Euro, Film
Quelle: www.kino-zeit.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2007 12:46 Uhr von Extr3m3r
 
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"Stalemate – Remis für Sekunden" hört sich für mich recht interessant an. Wobei es sich bestimmt nicht um "große" Filmproduktionen handeln wird.
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05.06.2007 23:39 Uhr von christi244
 
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Jepp und wer will das Zeugs sehen?

Ich dachte immer, dass Filme Geld einspielen sollen ... aber irgendwie scheint das in EU-Land anders zu laufen!
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06.06.2007 00:23 Uhr von peach_melba
 
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solange die nicht so absolut unlustig und langweilig werden, wie die polnischen filme, die wir immer im polnisch unterricht gucken.. lol ^^ aber es hört sich ja nicht gerade spannend an...
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06.06.2007 02:18 Uhr von christi244
 
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Peach: Nein, es hört sich absolut nicht spannend an, sondern eher gegenteilig. Ich jedenfalls würde keinen müden Cent investieren, um beide Werke zu sehen und im TV ... irgendeine DVD würde diese Filme dann sicher auch ausschalten.
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06.06.2007 08:45 Uhr von PruegelJoschka
 
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Keine Ahnung, aber eine Meinung In Polen wurden schon sehr viele gute Filme produziert. Natürlich werden diese genausowenig vom Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wie skandinavische, französische ... bla bla ... Filme. Vor allem gibt es einige fette Actionfilme, die kaum Beachtung finden ... ist aber bei den deutschen Filmen nicht anders (international gesehen).

Und viele Filme, wie z.B. "Der Bewegte Mann" wird man wohl schwer in anderen Ländern mit anderen Sitten vermarkten können, das gillt auch für Polnische Filme. Humor steckt manchmal doch in der Tragik des Alltags.

Ich finde es gut, daß die EU Kultur fördert und dazu gehören auch Filme. Man muss sich ja nicht alles von Hollywood vorquatschen lassen. Ich denke der 2. Film würde mich auch ansprechen, wobei bei den Budgets kaum ein Oskar drin ist.

Naja, die anderen können ja noch immer so einen Dünnschiss wie "Driven" & co. gucken.

P.S.: Also vom gesamten Budget der EU sind diese Gelder bestimmt in der TOP10 der am sinnvollsten ausgegebenen Gelder ... wenn man bedenkt wozu sonst noch so EU-Kohle verbratten wird ...
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06.06.2007 09:48 Uhr von Garviel
 
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@christi: Stimmt nur zum Teil. Ziel der Filmförderung ist es, auch jenen Regisseuren, Drehbuchautoren etc. eine Chance zu geben, die mangels finanziellen Spielraums ihre potenziell gute Idee sonst nie verwirklichen könnten. Natürlich werden die Drehbücher vor dem Herausrücken von Fördergeldern zunächst geprüft, aber im Zweifelsfall wird wohl eher ein Mal mehr als ein Mal weniger gefördert - in der Hoffnung, dass immer wieder ungeahnte Erfolge wie beim "Schuh des Manitu" oder "Das Leben der Anderen" entstehen, deren Macher die Fördergelder dann auch tatsächlich mit Zinsen zurückzahlen können.
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06.06.2007 21:23 Uhr von jsbach
 
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Bei einem Film sind mir neben der: der Handlung auch die Darsteller, das Drehbuch und der Gesamtinhalt des Werkes wichtig.
Lieber mal hier was für die Kultur getan, als die Gelder für Subventionen von z.B. Apfelsinen (die vernichtet werden) ausgeben.
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06.06.2007 21:33 Uhr von Nobunaga
 
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@PruegelJoschka: Volle Zustimmung. Hier mutieren Kapitalismuskritiker auf einmal zu kapitalistischen Geizkrägen, weil für Sachen Geld ausgegeben werden soll, für die sie kein Interesse haben. Wenn alle so denken würden, gäbe es vermutlich gar keine Filme/Musik/Gemälde/Theaterstücke, die diesen Namen verdient hätten. Die meisten ganz Großen haben ganz klein angefangen und waren auf Fördermittel angewiesen. Ich möchte da nur an einen gewissen W.A. Mozart erinnern...
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07.06.2007 10:24 Uhr von christi244
 
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Alle: So gesehen liege ich falsch und gebe euch recht.

Was mich aber wirklich interessieren würde bei sämtlichen prämiierten und geförderten Filmen bis dato sind die tatsächlichen Einspielergebnisse, gegliedert national und international sowie TV-Rechte darauf.
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08.06.2007 10:44 Uhr von borgir
 
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ich kann: an diesen künstlerisch-billig-produktionen nichts finden....es mag leute geben, die sich das ansehen und es auch als kunst bezeichnen, aber ein film sollte doch wenigstens die kosten einspielen.
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12.06.2007 22:58 Uhr von MWDEU
 
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Tja diese Zwangsförderungen mit ehemals besetzten Nachbarn finde ich auch immer bedenklich, muß ich sagen....zumal ich immer öfter das Gefühl nicht los werde, das die Karre ausgenutzt wird und beileibe nicht das gemacht wird, was gemacht werden soll...

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