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Anatomische Erkenntnisse mit der vierten Dimension

Laut kanadischen Forschern der University of Calgary liegt die Zukunft der Medizin darin, Lebenswissenschaften mit Mathematik und Information zu kombinieren, um somit die vierte Dimension zu schaffen.

Bei dieser vierten Dimension werden Werte von verschiedenen Quellen wie CT, Röntgen und Gentests kombiniert und so kann der Mensch virtuell nachgebildet werden. Je nach Informationen lassen sich mehr als 3.000 Organe und Gewebeteile darstellen.

Um ein 3D-Bild zu schaffen, müsse die Untersuchung in einem quadratischen Raum stattfinden, in dem vier Projektoren seien. Für die Ansicht benötige man eine 3D-Brille. Dann sei die Möglichkeit gegeben, Details im virtuellen Körper zu vergrößern.


WebReporter: Lactra
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erkenntnis
Quelle: www.faz.net

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2007 09:55 Uhr von Lactra
 
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So recht kann ich mir das noch nicht vorstellen, bin auch keine Technik-Maus um das alles richtig zu verstehen. Aber wenn dem wirklich so ist, würde das wirklich einen großen Fortschritt bedeuten.
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05.06.2007 15:11 Uhr von acryllic
 
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Ich denke Ich denke es war bisher noch nicht nötig, diese Informationen miteinander zu verbinden, da es noch nicht viel gebracht hätte. Bisher wurden hauptsächlich fundamentale Untersuchungen in der Genforschung durchgeführt und ein grundlegendes Wissen geschaffen.
Zwar wird schon lange daran geforscht, aber erst in den letzten 60 Jahren haben sich die Mittel entwickelt genauere Erkenntnisse zu gewinnen.
Wenn ich die Quelle richtig verstanden habe, dann wird diese Gerätschaft vorerst in der Gentechnick benutzt, um das Bekannte zu verfeinern und neue Erkenntnisse zu erlangen.
Ausserdem ist es bisher noch nicht gängige Praxis alle Patienten komplett zu durchleuchten (ob durch Röntgen, CT oder Kernspin), also ist die Frage, welche (bzw. wessen) Daten dafür genommen werden.
Vielleicht mache ich einen Denkfehler, aber müssten nicht die Informationen einer einzigen Person verwendet werden, um sinnvolle Ergebnisse zu bekommen?

Allerdings habe ich noch nicht ganz verstanden, was hier die 4. Dimension sein soll. Information ?

P.s.: Wenn das nicht der Inbegriff des gläsernen Menschen ist. :-)
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05.06.2007 15:32 Uhr von bane7
 
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also, wenn ich das richtig verstanden haben, dann soll die 4. Dimension, die Sammlung aller Messwerte in einem bestimmten Raumpunkt innerhalb des Körpers darstellen.
Wenn dem so ist, finde ich die Bezeichnung Dimension ziemlich unwissenschaftlich, um nicht zu sagen falsch.
Und die Aussage mit dem Projektoren ist auch totaler Schwachsinn und unnötig.
Ich selbst habe schon vor einem Fernseher gestanden, der ohne 3D-Brille in 3 Dimensionen darstellen konnte (in einem bestimmten Abstand und für bis zu 8 Personen gleichzeitig, das ging durch eine Prismenfläche vor dem Bildschirm)
Die Frage ist auch eher, wie die nun ihre sogenannte 4. Dimension darstellen wollen!
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05.06.2007 16:45 Uhr von exekutive
 
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@bane7: dimensionen sind nicht nur auf materielle bzw. geometrische formen beschränkt

so ist z.b. die astralebene eine dimension für sich usw
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05.06.2007 17:03 Uhr von bane7
 
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@exekutive: Ja, und Astrologie ist eine Wissenschaft und Homöopathie ist mehr als ein Placeboeffekt. Versteh mich nicht falsch, jeder soll glauben, was er will...

Nun zum Ernst:
Der begriff Dimension kommt aus dem Latein und bedeutet Abmessung. Also ist richtige Wissenschaftler eine Dimension eine messbare Größenart, also nicht nur Länge.

Alle anderen Dimensionen, sind eine Erfindung von Science-Fiktion-Autoren, oder Leuten, die keine Ahnung haben.

Tut mir Leid, aber manchmal schmerzt die Wahrheit
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05.06.2007 23:49 Uhr von CHR.BEST
 
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Als vierte Dimension ist meines Wissens eigentlich i. d. R. die Zeit gemeint.
Obgleich manche Wissenschaftler das nicht so gerne hören und Zeit nicht als Dimension sondern als etwas übergeorneteres sehen.

Hier in dieser News steht allerdings nur daß Forscher quasi ein 3D-Bild mit einer Datenbank verknüpft haben, was das mit einer vierten Dimension zu tun haben soll ist mir schleierhaft. Es ging wohl nur um einen reißerischen Titel.
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06.06.2007 11:10 Uhr von bane7
 
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@CHR.BEST: Ja und Nein!
Wie ich bereits schrieb, ist "alles messbare eins Dimension" Also je nach dem, was ich betrachte oder Darstelle kann ich verschieden viele Dimensionen haben.
Wenn ich dem Realen Raum betrachte, habe ich 3 Dimensionen, nämlich die 3 Raumdimensionen. Der Minkowskiraum ist vierdimensional und dabei habe ich die 4 Raumdimensionen und als vierte Dimension die Zeit, der Minkowskiraum wir zum beispiel zu Beschreibung der Relativitätstheorie benutzt, aber auch in der Elektrodynamik wir mit der vierdimensionalen Raumzeit gerechnet.
Die Aussage, dass Wissenschaftler es ungern hören, wenn die 4. Dimension als Zeit betrachtet wird, ist also falsch, genauso, wie die ersten 3 Dimensionen immer die Raumdimensionen sein müssen.
Es gibt meines Wissens keine klare Nummerierung bei Dimensionen.
Fazit: ich kann mir in mein System verschieden viele Dimensionen packen und sie so nummerieren, wie ich das will!
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06.06.2007 11:16 Uhr von bane7
 
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Nachtrag Mit Realem Raum, meinte ich natürlich den euklidischen Raum.
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06.06.2007 22:03 Uhr von pierro
 
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3000 organe? Cool. Wusste gar nicht, dass ich dreitausend Organe und Gewebeteile habe. Gehe mich jetzt mal selbst untersuchen . Und nachzählen.

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