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Frankreich: TV-Sender will den Markennamen "Vista" verbieten lassen

In Frankreich will der Journalist Philippe Gildas Microsoft die Verwendung des Namens "Vista" für sein neuestes Betriebssystem verbieten lassen, weil das Unternehmen offensichtlich eine Markenrechtsverletzung begeht.

Den Namen "Vista" habe er schon vor Jahren als Marke schützen lassen. Der ehemalige Canal-Plus-Moderator will einen Fernsehsender für ältere Menschen schaffen, der "Vista" heißen soll. Dieser soll bereits am 15. November dieses Jahres on Air gehen.

Gildas habe sich bereits auf einen sehr lang andauernden Rechtsstreit vorbereitet. Microsoft war noch zu keiner offiziellen Stellungnahme bereit, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass der Softwaregigant mit allen Mitteln dagegen kämpfen wird.


WebReporter: breakthenews
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: TV, Frankreich, Marke, Sender, Vista, Markenname
Quelle: www.satundkabel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2007 17:12 Uhr von breakthenews
 
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hui! Das kann ja richtig gefährlich werden für Microsoft. Ob es bei dem Franzosen an den finanziellen Klageaufwand schon scheitern könnte???
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04.06.2007 18:32 Uhr von maxwilli
 
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Warum kommt er erst jetzt auf die Idee? Dass das OS den Namen Vista haben soll ist ja schon seit mind 1-2 jahren bekannt.

Das schreit geradezu danach, dass der Franzose nur ne Menge mehr Abfindung rausschlagen will weil MS jetzt nicht einfach das OS umbenennen kann, was vor dem Release noch wesentlich einfacher gewesen wäre.

Naja man muss nur dreist genug sein in dieser Welt...
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04.06.2007 18:54 Uhr von HEINZMEMBER
 
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@maxwilli: Und das ist auch sein gutes Recht. Denn er hat sich den Namen nunmal eintragen lassen. Ende. Punkt.

Microsoft verhält sich in diesen Punkten wesentlich schmieriger und hat mit solchen und anderen Methoden schon etliche Unternehmen und Existenzen vernichtet.

Wer auf DRM, Copyrights, Markenrechte und all diesen mist derart abfährt darf doch dann auch mal bluten wenn er sich selbst nicht dran hält?
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04.06.2007 19:08 Uhr von Gregsen
 
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@heizmember: du rechtfertigst also ein unrecht mit einem anderen?

Fakt ist, dass der Name für Microsofts neues OS schon seit mehreren jahren fest stand und öffentlich bekanntgegeben wurde. Hätte er damals Microsoft über die Markenrechtsverletzung informiert, hätte Microsoft sich ohne größere finanzielle einbußen für einen anderen namen entscheiden können.

Er dagegen hat extra abgewartet bis Vista sich durchsetzt weil ihm klar war, dass die Summen, die er dann von Microsoft für den namen verlangen kann deutlich höher sind.

Dass du Microsoft nicht magst ist daher die eine Sache... aber dann nach dem prinzip "deren Freind ist mein Freund" vorgehen und einem geldgeilen Franzosen rechtgeben ist moralisch mindestens genauso verwerflich.
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04.06.2007 19:12 Uhr von BlueFlamer
 
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Markenrechte: Also ehrlich, ich täts Bill ja gönnen, dass er mal wieder bluten muss. Aber ich glaub, so einfach wird das nicht sein.

Punkt eins: Das Programm heisst nicht Vista sondern Windows Vista.
Punkt zwei: Der gute Herr Fernsehsender wird sich Vista nur für Frankreich schützen lassen haben.
Punkt drei: MS sitzt in den USA und dort ist sicherlich Vista nicht vom Herrn Franzosen geschützt worden.
Punkt vier: Windows Vista ist eine Software - vollkommen andere Branche als ein TV Sender.

Es gab zwar schon die wirrsten Markenrechtsstreitereien, aber da dies hier zwei völlig verschiedene Branchen sind, wird das für den Franzosen nur teuer werden, weil keiner einen TV Sender, der so heisst, mit einem Softwareriesen in Verbindung bringt - schon gar nicht die ältere Zielgruppe des TV Senders.

Ich glaube, hier kommt Bill relativ unbeschadet davon und der Franzmann wird sich weiter ärgern.

Es gibt viele Namen, die parallel in verschiedenen Branchen existieren und die streiten sich auch nicht, weil sie nichts miteinander zu tun haben.

Des weiteren hat Bill die teureren Anwälte und mehr Geld und damit die besseren Karten. Traurig, aber ist in leider auch in der Justiz mittlerweile so.
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04.06.2007 20:21 Uhr von mad_justice
 
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BlueFlamer: Was nützt Bill Gates sein Geld,wenn der Prozess in Frankreich stattfinden sollte.
Das Ganze könnte nur dann scheitern,wenn Microsoft gute Rabatte an Behörden gibt.Gutes Beispiel hier in Berlin. Hier hatte jemand den Namen "ADLON" in Schrift und Form seit 1985 Europaweit schützen lassen.1990 hieß es dann, das in Berlin-Ost das Hotel mit dem Namen wieder aufgebaut wird.Wenn ich dir nun sage wer alles im Vorstand war,kannst du dir wohl denken wer vor Gericht gesiegt hat.
Der damalige Bürgermeister,der Ehemalige,der damalige
Finanzminister und sämtliche Partei-Vorsitzende.Jeder
wollte natürlich ein Stück vom Kuchen.
Recht haben und Recht kriegen ist heutzutage reine
Politik
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04.06.2007 20:26 Uhr von schroppyo
 
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mad_justice: Billy Boy hat nicht mehr viel zu melden, die Christbaumkugel BALLmer hat das Sagen.
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04.06.2007 20:44 Uhr von SaxenPaule
 
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Microsofrt würde genauso vorgehen gerade die setzen ihre Marken und vor allem Patentrechte gnadenlos durch. Wäre schön, wenn die auch mal einen reinkriegen würden.

Insbesondere Microsoft würde es nicht allzu sehr schaden ;-)
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04.06.2007 21:01 Uhr von Sirion
 
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blueflamer: hat vollkommen Recht, alleine schon weil es zwei verschiedene Branchen sind wird der Franzose nicht damit durchkommen, AUßER sie haben ein ähnliches Logo, aber ich bezweilfe das also hat er Pech gehabt. Das hat nichts mit Bestechung zu tun sondern ist Markenrecht!
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04.06.2007 22:42 Uhr von tutnix
 
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nicht jeder: mensch auf dieser welt interessiert sich dafür wie das nächste os von ms heissen wird (x-fache umbenennung ist ja eher die regel). von daher ist es glaubhaft dass es ihm erst jetzt bekannt geworden ist. selbst wenn er seit jahren gewusst hätte, ist es ms eigene schuld durch fehlerhafte markenrecherche.
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05.06.2007 00:16 Uhr von FreewareFire
 
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MS selbst schuld! Ihr alle habt irgendwo recht, nur wessen Problem ist das wohl? MS - ganz einfach deshalb, weil MS zu dämlich war, zu prüfen ob Vista geschützt ist oder nicht. Es liegt schließlich an MS zu prüfen ob der Name noch verfügbar ist und nicht bei der Person die es hat schützen lassen. MS ist prinzipiell nicht verpflichtet, den Namen seines OS vorher bekannt zu geben! Wenn die bis zum Release warten würden, könnte also vorher keiner wissen, was die vorhaben. Die Frage die sich jetzt nur stellt ist, ob die Richter das auch so sehen oder ob sie dem Franzosen unterstellen, dass er mit absicht abgewartet hat. Davon abgesehen sollte es sich freuen - günstiger kann Werbung für "Vista" nicht sein... lol
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05.06.2007 06:35 Uhr von cheshire
 
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branchenbereiche: gut daß eine wesendliche info mal wieder nicht in der news sondern nur in der quelle steht: Der Herr Gildas hat den Namen "Vista" für mehrere Bereiche eintragen lassen, unter anderem TV und Internet... ich denke mal den Internetbereich kann er nutzen um an Microsoft zu kommen... naja mal sehen was passiert
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05.06.2007 09:22 Uhr von Maglion
 
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siehe Fall Vista.de: Link:
http://www.shortnews.de/...

obwohl man sich damals angeblich geeinigt hat und Vista.de im Dealt enthalten war - ist Domain noch immer nicht zu erreichen und war bis Anfang 2007 auch nicht unter Microsoft registriert.

MS kauft in der Regel die Rechte anonym und billig, bevor sie ein Produkt unter dem Markennamen heraus bringen - bei Vista waren sie anscheinend etwas schlampig oder wollten unbedingt den Namen durchdrücken.
Dass es bei einem Namen wie Vista zu solchen Problemen kommt, ist logisch und es ist auch nicht zu erwarten, dass jeder seine Namensrechte einfach so hergibt - egal wer sie haben möchten. Da kann man oft nur mit dem Argument Geld punkten.

Ich würde es auch nicht einsehen, dass ein Markenname, den ich angemeldet habe, von anderen Firmen, ohne zu fragen, missbraucht wird.
Denn genau um sowas zu verhindern, gibt es ja die Möglichkeit Namen/Marken schützen zu lassen.
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05.06.2007 09:54 Uhr von panzermensch
 
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@Gregsen: " du rechtfertigst also ein unrecht mit einem anderen?"
Wo ist da das Unrecht? Ist geltendes Gesetz.


"Hätte er damals Microsoft über die Markenrechtsverletzung informiert"

Aber genau das wäre die Pflicht von Microsoft gewesen!. Als Inhaber einer Marke muss ich garnichts machen. Der Andere muss sich informieren, nennt sich Markenrecherche. Ein guter Patentanwalt macht sowas gegen einen Obolus. Wollte MS wohl sparen... Pech, hoffe er bekommt viel Geld
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05.06.2007 11:28 Uhr von HEINZMEMBER
 
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@Gregsen: Nein tue ich NICHT! Wenn es ein Unrecht wäre würde das Recht ja nicht auf seiner Seite stehen, hm? DEINE Auffassung von Recht und Unrecht ist dabei wirklich sehr unerheblich. Wovon du redest das ist fairness. Und das Wort kennt MS nichtmal.

Wie mein Vorredner sagt: Es war Microsofts Pflicht sich dahingehend zu informieren!
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05.06.2007 11:30 Uhr von HEINZMEMBER
 
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Ich bin überzeugter Nutzer von Microsofts Betriebssystemen, auch wenn ich ein Problem mit deren Politik habe, ja.

Im Gegensatz zu dir sage ich nur:

Wer anderen eine Grube gräbt. MS gehört zu den Unternehmen, die all die Gesetze die sowas möglich machen mit aller Macht etablieren und Ausbauen wollen.

Wenn ich dagegen bei dir lese "geldgeiler Franzose" weiss ich ja woher der Wind weht...
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05.06.2007 16:54 Uhr von Eastman
 
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Vista Vista - asta-la-Vista? Wenn jetzt jeder, der eine Marke mit Vista hat, gegen die anderen Vista.-Namensnutzer losrennt und przessiert, können sich die Gerichte ja schon mal auf Arbeit einstellen, denn außer MS gibts da noch viele, die das Wort Vista im Markennamen haben - einfach mal googlen:
"Vista -Microsoft -Windows" - das brachte in 0,12 Sekunden ca. 172.000.000 treffer, die zumindest in der Mehrheit nichts mit dem Betriebssystem zu tun haben.
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06.06.2007 16:09 Uhr von joenu13
 
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rechtsmissbrauch: Jetzt erst eine klage Einreichen ist rechtsmissbräuchlich, da es auch für Micro$oft nicht möglich wäre den Namen jetzt noch zu ändern. Ausserdem dürften die dementsprechenden Fristen schon überschritten sein. Also hofft er wahrscheinlich auf eine Einigung + AUFMERKSAMKEIT für sein Projekt.
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07.06.2007 12:46 Uhr von El Salvas
 
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Das erinnert mich an den Franzosen, der sich den Namen "Mercedes E-Klasse" in Frankreich sichern lassen weil die Daimler(Chrysler) AG das verplant hatte und die weltweite Werbekampagne war schon angelaufen. *g* er wollte glaube ich n Hunni pro verkaufter E-Klasse bekommen.
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07.06.2007 14:50 Uhr von delmom
 
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ich denke der mann wird aussergerichtlich seeehr reich gemacht und fertig
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09.06.2007 18:14 Uhr von 240878
 
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kommt drauf an: markenschutz nicht gleich 100% schutz.

zum bsp. im deutschen markenrecht ist es nicht einfach mit dem eintragen der marke getan. es gibt unzählige kategorien die man schützen kann/muss, je nach verwendung.

ein kompletter schutz kostet unsummen und macht kein sinn. warum sollte zum bsp. eine textilfirma teuer geld für rechte an seinem namen im bereich medizin kaufen.
abgesehen davon ist es nicht einfach einen weltweit zu gebrauchenden namen zu bekommen der noch nicht geschützt ist. gut möglich das mico. das einfach in kauf nimmt.

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