04.06.07 17:02 Uhr
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Telekom: 15.000 Mitarbeiter streiken weiter

Der Streik bei den Telekommitarbeitern geht in die nächste und somit vierte Woche. Am heutigen Montag demonstrierten wieder 15.000 Mitarbeiter gegen den rosaroten Konzern.

Der Kundenservice und andere Arbeiten bleiben dabei weiterhin auf der Strecke. Neuaufträge werden nur schleppend bearbeitet.

Der Streik richtet sich gegen die geplante Auslagerung. 50.000 Mitarbeiter sollen in den Bereich T-Service wechseln. So sollen Kosten gesenkt und der Service erhöht werden.


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WebReporter: MassL_LP
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Mitarbeiter
Quelle: www.pcwelt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2007 18:53 Uhr von Lonni
 
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Die sollten mal lieber: arbeiten und Profit einfahren. Die haben noch nicht geschnallt, das sie eh alle noch rausfliegen, wenn das Untenehmen weiter solch Zahlen schreibt…

Ich kann auch nicht wegen jedem Pups streiken. Etwas Arsch aufreissen wäre besser.
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04.06.2007 19:03 Uhr von HEINZMEMBER
 
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@Lonni: Ein Unternehmen jahrelang mit absolut überholten Strukturen zu betreiben und massivem Fehlmanagement und dann von 15.000 Mitarbeitern verlangen das auszubügeln ist ok ja?

Die Telekom wird IMMER rote Zahlen schreiben solange da alles beim alten bleibt. Man braucht sich doch nur angucken was da bei einer X-beliebigen Neubeauftragung / Änderung eines Telefonanschlusses passiert. In so einem Unternehmen kann gar kein Geld verdient werden. Das ist unmöglich. Da hilft es auch nix, den Mitarbeitern das letzte Stück Motivation zu rauben - eher im Gegenteil.
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04.06.2007 19:16 Uhr von Lonni
 
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@HEINZMEMBER: Ja sicher trägt sie Hauptschuld das überbezahlte Management.
Ohne Stellenabbau wird es nicht gehen.

Was ich immer nicht verstehe kann (und das betrifft nicht nur die Telekom) sind die ewigen Streiks für Lohnerhöhung. Sicher kommt man nicht mehr mit den paar Talern klar, da wir den Wasserkopf unserer Bananenrepublik ernähren müssen.

In unserem (ausländisch geführten Unternehmen) ist unserem Betriebsrat klipp und klar gesagt worden, wenn jemand Zuckt, wird das Unternehmen nach China verlagert. Und als größter Arbeitgeber unserer Region, können wir uns alle gepflegt auf dem Amt treffen. Was macht man also. Weiter knüppeln. Auch wenn am Ende nicht viel übrig bleibt. Aber besser als Hartz IV.

P.S. Meine Motivation ist schon lange geraubt. ;)
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05.06.2007 11:32 Uhr von HEINZMEMBER
 
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topnewsman: Du kriegst nich so viel mit oder?

Ich mein sonst wüsstest du, dass es darum geht, dass die Techniker bei der T-Com in ein Subunternehmen ausgelagert werden sollen. Warum? Weil sie 10% weniger Gehalt kriegen und dafür 4 Stunden länger in der Woche arbeiten sollen. Weitere Kürzungen und Nachteile inklusive.

Aber WORUM GEHT ES BLOSS BEI DIESEM STREIK?

Du machst dich lächerlich...
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05.06.2007 15:51 Uhr von Mrsubject
 
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@topnewsman wenn ihr schon euren Senf dazugebt dann beschäftigt euch doch auch vorher mit dem Thema.

Es ist richtig das die Gewerkschaft auf die Barrikaden geht weil man sich, solange es geht, nicht alles gefallen lassen muss.

Die Telekommitarbeiter, die noch einen festen Arbeitsvertrag haben, hatten sich mit dem letzten Managment darauf geeinigt, das sie weniger Geld bekommen, auf Weihnachtsgeld verzichten und die Arbeitsstunden/Woche auf 34h gekürzt wird. Dies war mit der Bedingung gekoppelt, dass keine Mitarbeiter rausgeschmissen werden. Jetzt kommt ein Herr Obermann und will die Arbeitsstunden/Woche wieder anheben, die Mitarbeiter auslagern und das Gehalt nochmals kürzen.

Fakt ist, dass die Telekom niemals mit den Preisen der Konkurrenz mithalten kann. Fakt ist auch, dass die dt. Telekom immer weniger eigenes Personal hat sondern die alten Stellen von Zeitarbeitsfirmen aufgefüllt werden. Wie soll also ein Unternehmen, dass im Servicebreich zum Großteil nur Zeitrabeitsfirmen beschäftigt einen guten Service bieten? Die Leute werden kurz angelernt, haben dann Ahnung von der Materie und dann müssen sie auch schon wieder gehen.

Und topnewsman....

ich weiß ja nicht wie skrupelos du bist aber schon selbst einzusehen, dass es besser wäre ins Ausland zu gehen, zeigt wie wenig du dich mit solchen Themen beschäftigst bevor du ein Kommentar abgibst. Naja dafür sind ja solche Plattformen da, aber überleg das nächste mal vorher besser.

So ein Sreit wie momentan bei der Telekom hat es noch nicht gegeben. Es wird massiv die Meinung der Arbeitnehmer missachtet und irgendein Konzept vom Managment durchgezogen.

Wenn das bei der Telekom durchgeht, meinst du es bleibt dann bei der Telekom?? Andere große Firmen werden nachziehen, die Arbeitnehmer ignorieren um auf Teufel komm raus noch mehr Geld zu erzielen.

Solang wir noch Rechte haben, müssen wir auch um diese kämpfen und uns nicht einfach abspeisen lassen.

Die Aussage "Der Streik bringt doch eh nix" ist schon vergleichbar stupide wie "wählen muss ich nicht gehen,bringt nix"
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05.06.2007 16:15 Uhr von opppa
 
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Lonni: Lies mal einfach nach und stelle fest, daß gerade die Telekom immer schon Gewinne macht!

Aber das Management ist offensichtlich zu der Überzeugung gekommen, daß - nach den Telefonbenutzern und den Anteilseignern - jetzt mal die Arbeitnehmer dran sind, ihre Gewinnbeteiligungen zu steigern und dem Staat noch ein paar Milliarden in die Kasse zu spülen!

Bevor eine Konkurrenz auf dem Telefonmarkt zugelassen wurde, hat uns die Telekom (und ihr Vorgänger, die Bundespost) jahrzehntelang hoffnungslos überhöhte Tarife fürs Telefonieren abgenommen. Die Gewinne wurden immer dankend vom jeweiligen Finanzminister eingesackt.

Als dann die Konkurrenz zugelassen werden musste, und diese Abzocke nicht mehr lief, fasste man die Gelegenheit beim Schopf, das Teilgeschäft mit dem Internet unter dem Namen T-Online an Aktionäre zu verscherbeln. (Preis je Aktie ca. € 27,00 je Aktie)Als dann die Konkurrenz die T-Online-Preise immer mehr unterbot, fielen die Aktienkurse natürlich in den Keller.
Das wurde dann von der Mutterfirma, der Deutschen Telekom, zum Anlaß genommen, mit der größten Enteignungsaktion aller Zeiten den armen Irren, die auf die früheren Werbesprüche dieses Staatsunternehmens reingefallen waren, die für € 27,00 erworbenen Aktien zum Super-Sonderpreis von € 9,00 wieder abzunehmen.
Bei diesem Coup hat "unsere" (nicht meine) Bundesregierung natürlich noch kräftig B e i h i l f e geleistet.

Und jetzt, wo die alten Abzockgründe wohl alle abgegrast sind, kommen die Mitarbeiter an die Reihe!

Wenn die Gewerkschaften sich das gefallen lassen, müssen sie wohl einige Ausflüge nach Rio bekommen haben!

Wenn es nicht gelingen sollte, diese wildgewordenen Spätkapitalisten mal endlich zur Ordnung zu rufen, dann können wir die Gewerkschaften ruhig alle abschaffen! Jegliche Hilfe von der Regierung können die Telekom-Mirarbeiter wohl nicht erwarten, weil gerade die Regierung den Profit dieser Abzock-Aktion einstreichen will!

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