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Frankfurt/Main: 19-Jähriger durch 15.000 Volt getötet

Einen tödlichen Stromschlag erlitt ein 19-jähriger Mann auf einem Bahngelände in Frankfurt am Main. Die Hobbyfilmer kletterten einen Containerwagen hoch um dort Aufnahmen zu machen.

Infolgedessen hob der Freund des Opfers den Mann so weit hoch, dass dieser mit dem Kopf in die Hochspannungsleitung kam. Er bekam einen Stromschlag von der 15.000-Volt-Leitung.

Der zweite Mann blieb durch einen Sprung vom Dach des Containers unverletzt und wurde später, wie Augenzeugen, durch einen Notfallseelsorger behandelt.


WebReporter: Der_Freeger
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Frankfurt, Volt
Quelle: de.news.yahoo.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2007 14:05 Uhr von Der_Freeger
 
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Hmm leider ein Film mit tödlichem Ende aber wer spielt schon auf so einem gefährlichem Gelände und spielt dann als 19 jährige in der Nähe der Hochspannungsleitungen?
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03.06.2007 16:31 Uhr von vanDEATH
 
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Garnicht so selten: Mich findet man auch immer am Bahnhof auf den alten Güterwaggons, das machen viele meiner Kolegen.

Es hat aber auch was für sich, ich kann es nicht genau beschreiben, aber es ist ein richtig cooles gefühl auf einem Waggon zu liegen, ne flasche Bier zu trinken, den Wolken zu zu schaun und das Geräusch der vorbeifahrenden Züge.

Das geniessen viele bei mir.
Leb halt in einer verträumten kleinen Stadt ;)
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03.06.2007 17:25 Uhr von Trollcollect
 
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vanDEATH: Und danach gehts ab nach Hause unter die Brücke. *lol* ;)
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03.06.2007 18:46 Uhr von MannisstderBlond
 
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Die Last: der Schuld....

Ich würde mir wie ein Mörder vorkommen, wenn ich so zum Tode meines Kumpels beigetragen hätte.

Dabei lernt doch schon jedes Kind, das in den Oberleitungen der Tod lauert und auch mal locker einen Meter überspringen kann, wenn der erdungspunkt genehm ist.

mt(rauernden)g
MidB
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03.06.2007 19:04 Uhr von supermeier
 
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Nun ja, dumm, dümmer, Darwin Arward.

Vielleicht wird ja der Kumpel jetzt noch wegen Totschlag, oder ähnlichem belangt.
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03.06.2007 19:19 Uhr von vanDEATH
 
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@ supermeier: Denk ich nicht, wenn du jemanden die Leiter Hebst und er fliegt von der Leiter bist auch nicht du schuld. Das ist eher Selbstverschuldung.

Ps:

@ Trollcollect

Nunja
ich würde ja gerne erwähnen wo du anscheinend wohnst aber das ist nicht Kinderfrei genug für jemanden wie dich ;)
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03.06.2007 19:55 Uhr von The_free_man
 
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@vanDEATH: Verstehe ich nicht, wie du so etwas ganz entspannt machen kannst - so etwas kann nur auf mangelnde Aufklärung zurückzuführen sein.

Mich würde es zurecht beunruhigen, wenn weniger als nen Meter über mir der sichere Tod lauert.

Tödliche Lichtbögen können bei 15.000 Volt diese Distanz (halber Meter bis Meter und weiter) locker überschreiten.
Je nach Bedingung sogar ziemlich sicher - Nasse/gegeelte Haare, nackte Füße, Metallteile/Handys am Körper..

Das ist nicht cool, sondern sehr dumm.
Andererseits: Natürliche Selektion. ;)
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03.06.2007 20:15 Uhr von Wodkabruder
 
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Fachlich Falsch: Die 15.000 Volt sind eigentlich egal. Es kommt auf den Strom an der durch den Körper fließt.
Natürlich nimmt auch der Stromfluss beim steigern der Spannung zu aber fachlich gesehen ist es ein Fehler.
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03.06.2007 20:46 Uhr von dirkka
 
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@ diverse Schreiber: @vanDEATH

Also ich hab mich lieber mit meinen Freunden/Kumpels am Rheinufer auf die Wiese gelegt, ne Kiste Bier genuckelt und den Schiffen zugeguckt.......

@Trollcollect

Falsch...... vanDEATH steigt dan vom Waggon herunter und klettert dann rein zum schlafen ^^ ;)
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03.06.2007 21:26 Uhr von pippin
 
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Vollidioten: Meine persönliche Meinung zu Leuten, die auf Eisenbahnwaggons rumklettern: Vollidioten.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil und die Warnhinweise zu der vorhandenen Hochspannung sind nun mehr als deutlich.

Dank sei Darwin, dass damit wieder ein paar Gene aus dem Genpool verschwinden.
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03.06.2007 21:59 Uhr von MannisstderBlond
 
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Nastrowje Wodkabruder: Das wir nicht von wenigen MilliAmpere ausgehen sollte auch dir klar sein.
Immerhin geht es um den Stromträger für einen Zug.

mfg
MidB
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03.06.2007 23:43 Uhr von Beatberater
 
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Da sieht: man mal wieder wie unvorsichtig so manch einer doch ist.Das die Oberleitungen an Bahnstrecken höchst gefährlich sind sollte wohl jedem klar sein.Aber wenn man nicht nachdenkt dann passieren leider auch solche vermeidbare Unfälle.
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03.06.2007 23:44 Uhr von playaz2611
 
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@Darwinfanatiker: Diese "Survival of the fittest" bzw. "natürliche Selektion" Kommentare find ich wirklich geschmacklos.
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04.06.2007 00:58 Uhr von Mr.Gato
 
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@playaz: Ich net. Aber ich steh ja auf geschmacklosigkeiten.


- Als 19Jähriger auf Zügen rumkelttern (ohne Oberleitungen) - ok. Wenns Spaß macht. Soll jeder machen, was er will.

- Net peilen, daß fast das gesamte dt. Streckennetz elektrifiziert ist und da folglich stromführende Oberleitungen existieren - darwin.
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04.06.2007 09:55 Uhr von playaz2611
 
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@Mr.Gato: Natürlich erscheint das mehr als fahrlässig und blöd - vor allem für einen 19 Jährigen.
Natürlich sind die beiden (das Opfer und der Kollege) auch völlig selbst Schuld, dass dies passiert ist.

Jedoch sollte man - wenn so etwas passiert - meiner Meinung nach nicht so kalt nach dem Motto SSKM hier posten. Wenn das wer aus eurer Familie oder eurem Bekanntenkreis wäre (nein, das Opfer stammt nicht aus meiner Family / nein, ich habe keine Erfahrung mit solchen Geschichten) würden manche Kommentare hier ein wenig geschmacksvoller ausvollen.
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04.06.2007 10:28 Uhr von jsbach
 
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Wem gibt man: jetzt die Schulzuweisungen: Die Unerfahrenheit der
Jugendlichen, der Bahn, den Eltern....?
Vor Strom (ausser Kleinbatterien) habe ich großen Respekt. Traurig.
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04.06.2007 17:36 Uhr von dirkka
 
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@jsbach Ok, die Frage der Schuldzuweisung sollte ja eigentlich geklärt sein.... nämlich die Personen, die dort auf die Containerwagen geklettert sind..... eigene Dummheit, sonst nichts.

Ok, ich kann jetzt nur aus eigener Erfahrung sprechen, aber ich wusste sowohl aus der Grundschule als auch von meinen Eltern, dass man sowas nicht macht und dass diese Kabel gefährlich sind.

Klar, im Laufe der Jahre hat sich viel verändert was die Bildung der Kids betrifft, aber irgendwie sollte doch jeder normal denkende Mensch wissen, dass stromführende Leitungen kein Platz zum spielen sind.

Und die Frage in Bezug der Schuldzuweisung auf die Eltern....hmmmm........ wenn ich mir die Berichte im TV bezüglich Eltern->Nachwuchs angucke kann ich nur den Kopf schütteln. Dort läuft, insbesondere auf die (sorry für diesen Ausdruck) Unterschicht ja gar nichts mehr, in Bezug auf die Fortbildung der Kids bzw. Weitergabe eigener Lebenserfahrungen an den Nachwuchs. Die Eltern sind schaffen und die Kids machen was sie wollen, kein persönlicher Bezug mehr, keine Aufklärung und keine Gespräche.

Ich kann diesbezüglich über ein (positives) Beispiel berichten. Da meine Frau und ich keine Kinder bekommen können habe ich mich um einen vernachlässigten Bub aus unserem Bekanntenkreis gekümmert. Da seine Eltern nie etwas mit dem Buben unternommen haben habe ich ihn mir ab und zu mal "ausgeliehen"..... und wir sind nach Sinsheim ins Technik-Museum, sind nach Speyer, als die Concord verladen wurde, er durfte mit 11 Jahren einen 35-Tonner fahren (auf einem Flugplatz, war ein Flugfeldlöschfahrzeug), und vieles mehr. Der Bub war nicht überragend in der Schule, ich konnte ihn aber motivieren...... jetzt hat er eine Lehrstelle beim Freudenberg und er ist engagiert ohne Ende.... sorry wenn ich vom Thema abgewichen bin, was ich sagen wollte war eigentlich nur .... wenn niemand hinter den Kids steht kommen sie auf dumme Ideen..... und wenn sie nicht aufgeklärt sind kann sowas passieren.


Der Bahn kann man wirklich keine Schuld zuweisen. Man kann halt nicht sämtliche Bahnstrecken einzäunen und sichern, dafür stehen aber an allen Ecken Warnschilder.... Was soll die Bahn denn machen ?
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05.06.2007 15:50 Uhr von Spatzl81
 
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@all: Okay, die Aktion war unreif, bescheuert und überflüssig...

Allerdings finde ich es unfair, die Schuld bei anderen zu suchen, ich kannte sowohl den Jungen um den es hier geht und ich kenne auch seine Eltern...

Ich habe selten einen 19-jährigen erlebt, der so sozial engagiert ist wie er. Wieso er auf diese bescheuerte Idee kam weiß ich auch nicht, aber die Eltern sind definitiv nicht schuld daran.

Für die Eltern ist das so schon schwer genug, die brauchen nicht noch irgendwelche unnötigen Schuldzuweisungen.

Traurige Grüße aus Frankfurt.
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07.06.2007 15:16 Uhr von diana.w.
 
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ich kannte ihn: Wenn ich so überlege... wie wir damals zusammen im urlaub waren udn er jetzt nciht mehr unteruns lebt.. find ich das einfach nur krass.. als ich des von ner freundin erfahren habe, dass er tod ist konnte ich des erst gar nciht glauben.. . seiner familie gehts bestimmt nciht gut..

er war doch gerade erst mim abitur fertig und dann sowas... warum?
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14.06.2007 13:54 Uhr von Frankfurterin
 
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Keine Schuldzuweisungen an Eltern! Hallo,

ich kenne die Familie auch und ihn, zwar nicht wirklich privat eher nur vom sehen aber ich denke, daß ich mir das urteil erlauben kann, daß die Eltern keinerlei Schuld an dieser Sache trifft..ich bin mir sicher, daß es sich um eine Familie handelt die sich im überdurchschnittlichen Sinne Gedanken um ihre Kinder macht und nichts ausgelassen hat um den Kindern alles beizubringen was sie im Leben wissen müssen. Was den armen jungen Mann betrifft hatte ich soweit man das auf die Distanz hin beurteilen kann immer das Gefühl, daß es sich um einen eher ruhigeren und wie oben geschrieben engagierten Menschen handelt, ich habe ihn so nicht direkt gekannt aber ich habe einiges in der Hinsicht gehört also daß er sich für andere engagiert hat etc. Ich finde das Passierte auch unglaublich furchtbar und glaube, daß es sich um einen ganz heftigen spontanen Einfall handelte also das hocklettern, kann mir zB nicht vorstellen, daß der Junge jemand war der besondere Mutproben immer wieder machen wollte etc..sie wollten filmen und waren leichtsinnig, sehr leichtsinnig und haben die Gefahr unetrschätzt vielleicht auch weil es dunkel war und man nicht gesehen hat, daß die Kabel so nah waren, ich weiß es nicht, kann es mir auch kaum vorstellen..es ist sehr schlimm, er wäre in diesen Tagen mit dem Abitur fertig gewesen..tut mir so leid das Ganze..man kann nur an diesen Tagen für die Familie beten, daß sie das alles durchsteht und mit ihrer Trauer fertig werden kann:*-/ Wenn ich mir vorstelle welche welt vor einer Woche für die Eltern zusammengebrochen ist, jedenfalls ist es eben keine dieser Familien wo man hinterher sagen kann..jaja..wohl nicht genug Wissen mit auf den Weg gegeben, ich frage mich zwar auch warum die Jugendlichen auf die Idee gekommen sind dort auf dem Bahnhof auf einen Kontainer zu klettern aber manchmal gibt es diese unbedachten Momente besonders auch bei Jugendlichen und ich kann nur sagen es ist eine familie wo man niemals davon ausgehen würde daß es an der Familie liegt, daß jemand etwas leichtsinniges gemacht hat. Es treffen nicht immer die Klischees zu, die einem bei so etwas wenn man es nur in der zeitung liest einfallen. Mfg

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