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Erstes Quartal 2007: Gesetzliche Krankenkassen 700 Millionen Euro im Minus

Wie das Gesundheitsministerium nun bekannt gab, befanden sich die gesetzlichen Krankenkassen im ersten Jahresquartal ca. 700 Millionen Euro im Minus. Dies sei laut Gesundheitsministerin Ulla Schmidt aber Jahreszeitlich begründet - ein Plus käme noch.

Bei den Ersatzkassen, zu denen unter anderem Barmer, DAK und Techniker gehören, fiel der Minus-Betrag mit 303 Millionen am höchsten aus. Das Gesamtdefizit ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aber um 520 Millionen Euro geringer.

Auch das Einnahme-Ausgabe-Verhältnis ist differenziert. So beträgt die Einnahme pro Mitglied 4,3 % während die Durchschnittsausgabe pro Mitglied bei 2,8 % liegt. Auf Grundlage aller Zahlen glaubt Ulla Schmidt, dass die Kassen bald schuldenfrei sind.


WebReporter: februarkind
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Euro, Million, Quartal, Krank, Gesetz, Krankenkasse, Minus
Quelle: www.ftd.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2007 19:41 Uhr von februarkind
 
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Das Interessanteste an dieser News ist der ständige Optimismus von Ulla Schmidt. Selten eine unbeliebtetere Politikerin gesehen als sie und trotzdem schon so lange dabei.
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03.06.2007 02:18 Uhr von Götterspötter
 
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DAS wird noch schlimmer aber ich habs ja gesagt ! .....

An "Gesundheit" lässt sich nicht "sparen" !! und die Aufklärung für ein gesundes Leben kommt viel zu spät !!

Wer Krankheiten mit "halb-wirksamen" Mittelchen behandelt .....

Wer Krankheiten "verschleppt", weil die Behandlung nicht übernommen wird vom Versicherungsträger .....um Kosten zu sparen

Wer Menschen einredet - "krankfeiern" ist eine "Sünde" .....und diese sich "krank" durch den Altag schleppen (auch eine Erkältung bedarf Ruhe! um zu heilen")

DER - muss sich nun halt mit den teuren Folge-krankheiten und/oder akut festsitzenden Weh-Weh-chen auseinandersetzen .....

******

z.B. - das schlimmste was die Gesundheitsreform uns einbroken wird ist !! ... der "kastrierte" Zahnersatz

Um es mal überspitz zu sagen ---->
Menschen die sich durch fehlende Zähne nur noch von "Suppe" und "Fett-Brei" ernähren können, und auf gesunde Kost wie Obst, Gemüse und Fleisch verzichten müssen , weil die "Kauleiste" diese Nahrung nicht mehr für den Magen vorbereiten kann - wird krank - weil er nicht mehr genug natürliche Nährstoffe aufnehmen kann .....

Warten wir mal ab - wie unsere Gesellschaft "gesundet", wenn all diese halbgesunden Menschen das Gesundheitssystem belasten in ein paar Jahren ... :)
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03.06.2007 08:30 Uhr von opppa
 
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maestro: So geht´s aber nicht!

Die Pharma-Industrie, die Ärzte und die Apotherker laufen sich schon warm, um das Defizit wieder zu steigern!

Das einzige Problem liegt darin, daß es der ReGIERung gelingen muß, den Anteil der Arbeitgeber an den Gesundheitskosten zu senken!

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