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Sozialgerichte unterstützen Hartz-IV-Empfänger in der Wohnungsfrage

Von vielen Hartz-IV-Empfängern wird verlangt, dass sie sich eine günstigere Bleibe suchen. Allerdings ist es in den meisten Fällen gar nicht möglich, billigeren Wohnraum zu finden.

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat sich jetzt intensiv mit diesem Problem beschäftigt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass z.B. in Hannover für 300 Euro Miete keine Unterkunft zu bekommen ist.

Alleinstehenden muss daher 385 Euro für Miete durch die Arge bezahlt werden. Für den Lebensunterhalt erhält man 345 Euro und das bundesweit. Doch der Betrag für die Miete wird von den Kommunen festgelegt. Hannover orientierte sich an Tabellen aus 2001.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Wohnung, Hartz IV, Sozialgericht
Quelle: www.zeit.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2007 12:30 Uhr von schwarzermännchen
 
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Richtig so: na endlich hat sich mal jemand gedanken gemacht super sache absolut richtige aktion
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02.06.2007 14:54 Uhr von Soultrader
 
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Unglaublich das eine Arge sich auf Tabellen stützt aus 2001.Kein Wunder sind die Leute von der Arge so realitätsfremd. 6 Jahre sind in der heutigen schnelllebigen Zeit ganz schön viel. Mir ist jetzt klar, wie Geld gespart wird.Bloß nicht aktuell sein, denn daß kostet Geld.
Das ist Betrug am Deutschen Volk.
Und das ist nicht der einzigste Taschenspielertrick, den die Arge drauf hat. Alles wegkürzen und runterrechnen, bis man am verhungern ist. Dabei bleibt nur noch übrig: Sklavenjob annehmen (verhungert man trotzdem), Schwarzarbeit, kriminell werden, Selbstmord begehen oder natürlich langsam verhungern. Dabei versaut man sich noch sein bischen Lebensqualität mit Widersprüchen gegen die Bescheide der Arge.
So funktioniert die (A)sozialpolitik.Ganz weit weg vom Menschen!!!
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02.06.2007 15:33 Uhr von opppa
 
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Soultrader: Die Arge muß mit überholten, zu niedrigen Zahlen arbeiten, weil sonst die BundesreGIERung an der Refinanzierung der Steuergeschenke an die Wirtschaft scheitern könnte!
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02.06.2007 15:59 Uhr von Melie
 
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Mehr Realismus: Finde ich gut, wenn die Gelder an die jeweilige Situation angepasst werden (sprich: Wohnraum).
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02.06.2007 16:14 Uhr von e-woman
 
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siehe Kommentar v. Soultrader: in meiner Heimatstadt werden oft Tote aus Wohnungen getragen, die Suizid begangen haben.
Diese Wohnungen liegen in Bezirken mit hohem ALGII-Anteil.
Dumm nur, diese Vorfälle werden weder in der lokalen Presse erwähnt, in den Polizeiberichten ebenso wenig. Aber es gibt Notärzte, die es unter vorgehaltener Hand bestätigen.
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02.06.2007 16:17 Uhr von opppa
 
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e-woman: Das muß wohl das von "unserer" (nicht meiner) ReGIERung geforderte sozialverträgliche Ableben sein!

;-(((
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03.06.2007 13:42 Uhr von jsbach
 
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Kenne jemand in: Köln der H- IV Bezieher ist. 56 Jahre, sehr gute Ausbildung und..... bekommt seit drei Jahren keinen Job. Mal als Tellerwäscher, Hiwi in einem Kaufhaus und das zu Löhnen die den Entwicklungsländern gleichen. Von der Miete in dieser Gegend brauche ich wohl niemanden was erzählen. Soll mal das Bundessozi-Gericht angerufen werde. *schäm*
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04.06.2007 22:19 Uhr von e-woman
 
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@opppa: was bist Du denn von Beruf?
"sozialverträgliche Ableben " ist der Standardspruch der Ärzte hier.

Danke für Deine kritischen Texte, lese ich immer gerne.

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