02.06.07 11:42 Uhr
 148
 

G8-Pressefreiheit: Verwaltungsgericht erteilt Bundesregierung eine Rüge

Die Hamburger Fotografin Marily Stroux hat sich mit Erfolg gerichtlich gegen die Nichtzulassung bei dem G8-Gipfel durch das Bundespresseamt gewehrt. Die Absage war ihr am Donnerstag mit einer knappen E-Mail von der Behörde geschickt worden.

Ihre Anwältin hatte sofort einen Eilantrag bei dem Verwaltungsgericht Berlin gestellt. Die Richter haben am Freitag zugunsten der Fotografin entschieden. Die Bundesrepublik Deutschland trägt die Verfahrenskosten von etwa 2.500 Euro.

Laut "Spiegel" müssten schon konkrete Sicherheitsbedenken vorliegen, um einem Reporter die Akkreditierung zu verweigern. Eine Empfehlung des BKA reiche nicht. Mehrere Grundrechte seien verletzt worden, Pressefreiheit und Berufsausübungsfreiheit.


WebReporter: SandraM
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Presse, Bundesregierung, Verwaltung, Pressefreiheit, Verwaltungsgericht, Rüge
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ärmelkanal-Überquerung: London zahlt 50 Millionen Euro mehr für Grenzschutz
Militäreinsatz an Grenze: Syrien droht Türkei mit Abschuss von Jets
Rassistische Aussagen: AfD-Politiker Alexander Gauland mahnt Mitarbeiterin ab

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.06.2007 09:22 Uhr von SandraM
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist ein ziemlich vernichtendes Urteil für den Aktionismus der Behörden. Die Kosten trägt wie immer der Steuerzahler.
Kommentar ansehen
02.06.2007 12:00 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
genauso wichtig: ist das zulassen von demonstrationen direkt vor ort. eine demo fünf kilometer entfernt ist sinnlos...ich hoffe dass die demonstranten die zone missachten und denen mal zeigen, dass es so nicht geht.
Kommentar ansehen
02.06.2007 12:28 Uhr von Würfelhusten
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
also: so langsam glaube ich, dass die politiker mit luftabwehrraketen auf fliegen schießen. bannmeile, ein "lattenzaun" für 12,5 mio euro und jetzt auch noch die pressefreiheit einschränken wollen.
so langsam muss es mit der sicherheit mal reichen. punkt.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?