02.06.07 11:22 Uhr
 231
 

Nordkorea: Zensur deutscher Presse im Goethe-Institut

Vor drei Jahren wurde in Pjöngjang das Goethe-Institut eröffnet, eine kulturelle Einrichtung mit vorwiegend deutschsprachigem Inhalt. Bis jetzt war es dort deutsch verstehenden Koreanern erlaubt, Zeitungen und Magazine zu lesen.

Ab jetzt jedoch nicht mehr: Die Regierung hat beschlossen, die Werke ab jetzt zu kontrollieren und schaffte erst einmal alle Bestände an Zeitungen und Zeitschriften komplett ab. Offiziell sieht Nordkorea seine Werte gefährdet.

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass man dem Volk keine möglicherweise regimekritischen Medien zugänglich machen möchte. Der Leiter des Institutes hofft auf ein baldiges Umdenken der Koreaner und hofft, bald wieder Zeitungen auslegen zu dürfen.


WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Presse, Nordkorea, Zensur, Institut, Goethe-Institut
Quelle: www.tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Türkei: Militäroffensive in Nordsyrien hat begonnen
"Shutdown": US-Haushaltssperre in Kraft
Fast jeder sechste Hartz-IV-Empfänger ist ein Flüchtling

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.06.2007 23:34 Uhr von JustMe27
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Na, mich wundert es ja, das es dort überhaupt möglich war, fremdländische Zeitungen zu lesen... Hatten es wohl einfach nicht gemerkt...
Kommentar ansehen
02.06.2007 12:15 Uhr von Das allsehende Auge
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zu Recht: Denn den Schpeep den unsere Medien verbreiten müssen - dürfen, brauchen sich die Chinesen nicht antun - sind so schon "klein genug" (Bild ist nur die Spitze des "Eisbergs"). ;-(

Der einzigARTIGe Medienblog
http://www.unitedpage.de/...
Kommentar ansehen
02.06.2007 13:26 Uhr von JCR
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zensur deutscher Presse in Deutschland fällt einem dazu doch ein. Wenn potentiell kritische Journalisten ihr Recht, z.B. aus Heiligendamm berichten zu dürfen, einklagen müssen, ist das Zensur.

Abgesehen davon: Bei Nordkorea liegt wirklich der Hund begraben, ob sich in den nächsten 50 Jahren dort etwas ändern wird, ist zu bezweifeln.
Kommentar ansehen
02.06.2007 23:53 Uhr von MWDEU
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
In die Botschaft Vielleicht das Goethe-Institut in die Botschaft verlegen....Dann hat der Schmutzfink keine Chance !!!

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

TUI rechnet 2018 mit Buchungsrekord
Ski-Alpin: Deutscher Sieg in Kitzbühel - Dreßen gewinnt Abfahrt auf der Streif
Für 2 Tage gibt es das iPhone X für nur 1 Euro


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?