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Kündigung, weil Mitarbeiter ein paar Mal unpünktlich war: Um fünf Minuten

Dem Mitarbeiter einer Autowaschanlage wurde nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichtes Schleswig-Holstein zu Recht gekündigt, weil er in zweieinhalb Jahren insgesamt 15 Mal zu spät kam.

Zwar dauerten die Verspätungen selten länger als fünf Minuten, aber der Arbeitsablauf des Betriebes wurde dadurch behindert. Der Mann arbeitete an einer Vorwaschstation mit zwei anderen Kollegen, die dann seine Arbeit mitmachen mussten.

Dadurch kam es zu Verzögerungen bei der Fahrzeugabfertigung und zu Ärger mit den Kollegen. Die Begründung, dass mit den Verspätungen der Betriebsablauf gestört ist, reichte dem Gericht und es wies die Klage des Mannes ab.


WebReporter: Nessy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mitarbeiter, Minute, Kündigung
Quelle: www.channelpartner.de

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55 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2007 11:57 Uhr von Nessy
 
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Wenn andere für einen mitarbeiten müssen, ist das immer schlecht. Das sorgt nur für Stress unter den Kollegen. Auch wenn es nur fünf Minuten sind.
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30.05.2007 12:16 Uhr von Smeggi
 
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selber schuld: er hätte halt pünktlich kommen sollen!
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30.05.2007 12:17 Uhr von SpyBreakOne
 
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hey hey: is aber trotzdem vollkommen überzogen 15-mal in 2 jahren und das nie mehr als 5 min. ich hab das 5-mal in einem jahr gemacht(wohl eher passiert) und bin geflogen was auch der grund ist warum ich jetzt hier sitze und meine kommentare abgebe.
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30.05.2007 12:23 Uhr von urxl
 
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wirklich selbst Schuld: Da wird es ja wohl vorher eine Abmahnung gegeben haben. Wenn ich die bekomme, dann fliege ich ja auch nicht gleich bei den ersten 3 Minuten, sondern wenn es dann wiederholt vorkommt. Und nach der Abmahnung wäre ICH dann immer pünklich. Das Ganze ist dann wohl eher ein Kündigung wegen Dummheit.
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30.05.2007 12:24 Uhr von alicologne
 
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Ja ja manche Leute haben wohl vergessen wie wertvoll ein Arbeitsplatz heutzutage ist.

Ich kann die Kollegen vollkommen verstehen, sie schafften es ja auch immer Pünklich zu sein oder dachte der andere es gibt da eine sonder Regel für ihn?
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30.05.2007 12:25 Uhr von Wengerder
 
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bei Abmahnung gerecht: Wenns eine Abmahnung vorher gab, hätte er drauf achten können.
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30.05.2007 12:42 Uhr von Nihilist1982
 
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@Tira2: "5 Minuten sind völlig unerheblich, dann hätten die Leute einfach ein paar Minuten später angefangen, wen hätte das schon gestört?

Das ist aber mal wieder typisch deutsch, in anderen Ländern hätten solche Lapalien niemanden interessiert."

Darum tanzen andere Länder auch noch ums Feuer oder liegen bekifft am Strand und träumen vom besseren Leben im reichen GERMANY!

Normalerweiße sollte man 15min vor ArbeitsBEGINN da sein, ich hätte den auch rausgeschmissen aber wahrscheinlich schon vorher.
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30.05.2007 12:49 Uhr von opppa
 
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Wenn man einmal zu spät kommt, wird wohl kein Arbeitgeber was sagen. Aber wenn der Arbeitnehmer durch häufiges Zuspätkommen den Arbeitsablauf und auch den Betriebsfrieden stört, sieht das ganz anders aus!

Ich möchte euch mal sehen, wenn ihr im Supermarkt immer für Packungen mit zu wenig Inhalt den vollen Preis bezahlen sollt. Der Arbeitgeber soll sich das aber gefallen lassen?!
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30.05.2007 12:54 Uhr von inselaffe
 
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recht so! Wenn das jeder machen wuerde kostet das den Betrieb ein Schweinegeld.
Wenn das MAL passiert mit gutem Grund sagt keiner was aber dauernd?
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30.05.2007 12:54 Uhr von MasterDogg
 
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Klima: Da werden wohl noch einpaar andere Fakten eine Rolle gespielt haben, naja in der Quelle steht, es gab 3 Abmahnungen, wer weiß wie das Betriebsklima und die Bezahlung dort war. Bedenken sollte man auch, das da ein AN rausbefördert wurde, der schon 2 !/2 Jahre gut eingearbeitet war, interessant wäre auch, ob z.B. unbezahlte Überstunden geleistet wurden.

Nervig finde ich auch die Leute, die mal 5 Minuten für andere mitarbeiten müssen und mosern, was war denn bei Krankheit? Bricht da alles zusammen? Meiner Erfahrung nach sind das auch die Nörgler, die z.B. bei PI
am lautesten schreien "Wir sind Christen", weil ihnen dort nichts anderes einfällt.
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30.05.2007 12:55 Uhr von nasa01
 
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@Tira: gleitende Arbeitszeit in einer Autowaschanlage mit 3 Mitarbeitern?
Wie willst du denn das machen?
Jeder kommt wann er lustig ist, arbeitet zwar seine Stundenzahl ab, aber ohne feste Zeiten?
Erklär das mal den Autofahrern, die um 10 Uhr früh kommen, und noch keiner der Wäscher da ist.
An einem anderen Tag kommt einer um 15.00 h in die Waschanlage, die ist aber schon geschlossen, weil die Arbeiter an diesem Tag schon um 04.00 h früh angefangen haben.
Natürlich übertrieben dargestellt, ist schon klar. Aber nicht alle Berufe eignen sich für gleitende Arbeitszeit.
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30.05.2007 12:56 Uhr von SpyBreakOne
 
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@opppa: es IST immer zu wenig drin wenn du mal das fleisch abwiegst das du kaufst, nicht selten um ganze 100gr. aber da beschwert sich auch keiner.
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30.05.2007 13:05 Uhr von HEINZMEMBER
 
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Also ich: bin auch ein Schlönz.

Aber ich kann das verstehen! In der Waschstrasse wo die da stehen geht das nicht. 5min sind da NE MENGE Zeit!

Stellt euch vor ihr steht da 5min in der Schlange und seht dann jemanden angeturnt kommen (der sich nu natürrlich auch noch schnell umziehen muss etc). Wenn das oft passiert fahrt ihr noch zu der Waschstrasse?

Gerechtfertigt denke ich.
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30.05.2007 13:06 Uhr von MasterDogg
 
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@inselaffe: Wenn das jeder machen würde...

dann würde der Betrieb statt um acht erst um halb neun öffnen (Frag mich nicht, wie ich auf Arbeitsbeginn 8.00 komme)

@opppa
Ich dachte an die ganzen Plastikfolien, für die wir bis vor nicht allzu langer Zeit manchmal den Preis von Rumpsteak zahlten

Zum Thema Krankheit hat sich auch noch keiner geäußert, ich gehe auch von mehr als 3 Leuten insgesamt aus, die 3 waren ja Vorwäscher
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30.05.2007 13:39 Uhr von Garviel
 
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Mit vorheriger Abmahnung: gerechtfertigt. Ich glaube kaum, dass sich irgend jemand beschwert hätte, wenn er darauf geachtet hätte, immer 10 Minuten vor Arbeitsbeginn da zu sein. Gleitende Arbeitszeit ist zwar ok, geht aber in Fällen wie diesem einfach nicht. Wenn man´s durchgehen lässt, kommt der Kollege auf einmal 10 Minuten zu spät, am nächsten Tag macht dann der Nächste nochmal ne Runde zum Bäcker... und 15 Mal in zweieinhalb Jahren ist auch nicht nur ein Versehen.
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30.05.2007 13:39 Uhr von Jimyp
 
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Hat er Pech gehabt. Bekommt halt ein anderer seine Stelle!
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30.05.2007 13:50 Uhr von CroNeo
 
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Weiß nicht Das wären ziemlich genau alle zwei Monate eine Verspätung. Ich halte dies für nicht sehr dramatisch, vor allem nicht, wenn es nur 1-5min. waren.
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30.05.2007 14:04 Uhr von MasterDogg
 
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Vielleicht war der Chef auch ein Erbsenzähler, der sich 2 1/2 Jahre lang daran aufgegeilt hat, welche "Macht" er über seinen Mitarbeiter hatte. Hätten(wenn man wirklich will) auch die Kollegen denn unter sich ausmachen können(mit einer kleinen finanziellen "Strafe") das hhätte wohl niemandem geschadet.

Leider ist noch keiner drauf eingegangen, wie es denn im Krankheitsfall gewesen wäre.
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30.05.2007 14:08 Uhr von flecher
 
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Vollkommen überzerzogen! [bitte keine aufrufe zur gewalt...,aiolos]
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30.05.2007 14:18 Uhr von becksgold
 
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Man muss die Grenzen kennen Man sollte schon wissen in welchem Job man seine zeitlichen Freiheiten hat und in welchem nicht. Wenn dann Kollegen den Job für den Mitarbeiter mit machen müssen ist das daneben!
Und 15 mal kann man auch kaum zu "verschlafen", "Stau" oder "Bus/Zug verpasst" zählen. Wenn doch, dann sollte derjenige sich Gedanken um seine Zeitplanung machen.
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30.05.2007 14:19 Uhr von denksport
 
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Wären die Kollegen einfach auch später gekommen: Wären die Kollegen einfach auch später gekommen. Glaube nicht dass die Kollegen die Kundschaft einfach warten lassen. Aber wer mit seinen Kollegen oder seinem sozialem Umfeld nicht zurecht kommt oder es drauf anlegt, wird immer wieder Schwierigkeiten haben.
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30.05.2007 14:20 Uhr von atzenkeeper
 
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@Tira: bei dem was du da schreibst frag ich mich nur, ob du ein jugendlicher unerfahrener sprössling, oder ein alter Hippie bist....
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30.05.2007 14:20 Uhr von Whitechariot
 
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@ SaarFredDurst: Ähem 15 mal in Zweieinhalb Jahren... das heißt, der Betreffende ist ungefähr alle 8 Wochen mal ein paar Minuten später dagewesen. Da finde ich nun nichts unnormales dran.
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30.05.2007 14:28 Uhr von toffa
 
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Bitte richtig lesen! Sowohl in der Quelle als auch in der News steht, dass die Verspätungen "selten" länger als 5 Minuten dauerten, das bedeutet aber bei weitem nicht, dass es NIE mehr als 5 Minuten waren. Kann also folglich auch mal wesentlich mehr gewesen sein, und dann wäre ich als Arbeitgeber sicherlich auch nicht mehr so entspannt diesbezüglich.

Und der Typ hatte laut Quelle schon 3 Abmahnungen. Wer es dann immer noch nicht gelernt hat, dass Pünktlichkeit eine Tugend ist, dem kann man wohl leider auch nicht mehr helfen. Pech gehabt.
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30.05.2007 14:31 Uhr von sluebbers
 
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hart aber berechtigt: siehe oben. klar ist das hart. aber diese kündigung muss nach abmahnungen erfolgt sein. von daher konnte der typ wissen was ihm blüht. einem kumpel von mir ist das ganz ähnlich gegangen. paar mal zu spät, abmahnung, noch mal zu spät, kündigung. der hat sich nicht beschwert weil er wusste dass es sein fehler war.

war einer bei der bundeswehr? dort wird KEINE entschuldigung akzeptiert wenn man zu spät aus dem wochenende kommt. kann man sicher so nicht auf die wirtschaft zu übertragen, aber etwas mehr disziplin schadet niemandem.

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