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Neuseeland: Energieunternehmen stellte Frau den Strom ab - Kurz darauf starb sie

Weil eine 44-jährige Frau in Auckland/Neuseeland mit ihren Stromrechnungen im Rückstand war, stellte das staatliche Energieunternehmen Mercury Energy ihr den Strom ab.

Aus diesem Grund sei eine Sauerstoffpumpe nicht mehr gelaufen, die für die lungenkranke Frau offenbar aber lebenswichtig war, berichtet ein Verwandter in einem Interview. Die Frau bekam Atemnot und brach schließlich zusammen.

Dem Notarzt gelang keine Wiederbelebung. Die Verstorbene hinterlässt vier Kinder zwischen fünf und 20 Jahren. Der Chef des Energieunternehmens zeigte sich entsetzt. Er will den Vorfall prüfen. Der Strom soll auch wieder angestellt werden.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Strom, Energie, Neuseeland, Energieunternehmen
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2007 11:44 Uhr von Jorka
 
+2 | -1
 
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Vorfall prüfen? Das Energieunternehmen hat meiner Meinung nach ganz klar eine Mitschuld am Tode der Frau.. zumindest eine offizielle finanzielle Entschuldigung an die Familie wäre angebracht.
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30.05.2007 11:45 Uhr von matrix089
 
+1 | -0
 
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Tragisch: Man kann aber auch das Unternehmen nicht dafür verwantwortlich machen. Sicher hat es den Strom abgestellt, aber ich denke wenn es die Info von der Kundin erhalten hätte, dann hätte das Unternehmen sicher eine Kulanzregelung getroffen.
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30.05.2007 12:11 Uhr von Smeggi
 
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selber schuld: sie hätte halt die stromrechnung bezahlen sollen!

wieso soll sie gratis strom bekommen und andere nicht....
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30.05.2007 12:12 Uhr von HEINZMEMBER
 
+3 | -1
 
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Das ist AUCH HIER NORMAL! Die Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung nicht bewusst. Kleines Beispiel:

Ich habe 1 Jahr lang alle mene Abschläge pünktlich bezahlt. Da die Bewohner vor mir sehr wenig Strom verbraucht haben waren die gering. Was natürlich zu einer Nachzahlung führte. 600€. Ich war zu der Zeit SCHÜLER in der gymnasialen Oberstufe.

Also dachte ich "kein Problem - Ratenzahlung".

RWE WEIGERTE SICH! Ich sollte alles auf einmal zahlen. Warum? Angeblich hatte ich noch nie was gezahlt(??) und daher wäre das nicht möglich. Ich wiederhole: Meine Abschläge habe ich 1 Jahr pünktlich bezahlt. (Alle Beiträge wurden pünktlich abgebucht. Da jedoch im selben Haus auch meine Eltern wohnten - vor JAHREN - kam es zwischenzeitlich zu verwechslungen, so dass ich quasi 2mal einen neuen Vertrag bekam, einmal in der Mitte, einmal am Ende des Jahres).

Ergebnis: Strom abgestellt. 6 Monate lang konnte ich nicht kochen, morgens nur kalt duschen und hatte Licht nur über Teelichter, gelegentlich bei Langeweile PC ma im Treppenhaus angesteckt mit nem langen Kabel.

Nach den 6 Monaten hat es mir gereicht. RWE hat zwar behauptet andere Anbieter könnten mich auch nich versorgen da sie ja den Kasten da verplompt hätten aber arschlecken - Konkurrenz angerufen und 3 Tage später hatte ich Strom. Zur Strafe wartet RWE natürlich heute noch auf sein Geld. Und sie werden noch lange warten. Sehr, sehr lange.
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30.05.2007 12:13 Uhr von HEINZMEMBER
 
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@matrix und smeggi: Und wenn ihr hier so einen naiven Kram postet und denkt solche Unternehmen würde sowas interessieren dann seid ihr bisher anscheinend noch nicht in die Mühlen von AUTOMATISIERTER Buchhaltung und Forderungsmangement geraten.
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30.05.2007 13:21 Uhr von 240878
 
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@HEINZMEMBER: kommt da nicht mal irgendwann der geldeintreiber vorbei?
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30.05.2007 13:33 Uhr von HEINZMEMBER
 
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@240878: Gute Frage.

Ich habe seit dem Wechsel weder weitere Mahnungen noch Mahnbescheid o.ä. bekommen.

Vielleicht hat deren automatische Buchhaltung sich ja dann selbst das Bein abgehackt.

Wahrscheinlicher ist ich höre irgendwann was.

Ist aber schon Jahre her...

Die Frage ist allerdings berechtigt...
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30.05.2007 13:43 Uhr von Garviel
 
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@Heinz: Solltest dich vielleicht mal erkundigen, ob die Forderung nicht auch irgendwann mal verjährt - damit du auch dann keinen Schrecken mehr bekommst, wenn Moskau Inkasso plötzlich an der Tür klingelt ;-)
Kennt man ja, den Spruch: "Ihr Schuldner muss kein Russisch können, um uns zu verstehen..."

Zum Fall: Tragisch. Ich gehe allerdings auch davon aus, dass die Verstorbene - vielleicht aus Scham, vielleicht aus Vergesslichkeit - vergessen hat, das Versorgungsunternehmen auf ihre prekäre Lage hinzuweisen.
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30.05.2007 18:33 Uhr von borgir
 
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ich bin mir: ziemlich sicher dass die den strom nicht so einfach abstellen dürfen..da gab es doch mal eine diskussion drüber vor einiger zeit.
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31.05.2007 23:51 Uhr von ciaoextra
 
+3 | -0
 
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Garviel: "Tragisch. Ich gehe allerdings auch davon aus, dass die Verstorbene - vielleicht aus Scham, vielleicht aus Vergesslichkeit - vergessen hat, das Versorgungsunternehmen auf ihre prekäre Lage hinzuweisen."

Es wurde mehrmals daraufhingewiesen, dass die Frau vom Strom abhängig ist bzw. ihr Leben vom Strom abhängt. Außerdem war eine Ratenzahlung mit dem Strombetrieb vereinbart worden - die Familie zahlte schon seit mehreren Monaten den Rückstand in kleineren Raten zurück - ohne Unterbrechung.

Noch tragischer - erst nachdem die Frau gestorben ist, haben sie die Verwandten zusammengetan und gesammelt, damit der Strom während der Trauerfeierlichkeiten wieder angeschlossen wird. Warum haben sie denn nicht vorher gesammelt?
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31.05.2007 23:53 Uhr von ciaoextra
 
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Nachtrag: Die offenstehende Summe betrug überigens 100 Dollar - deswegen lies man einen Menschen sterben, wegen 100 Dollar an offenstehende Stromrechnungen.

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