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Osnabrück: Urteil im Missbrauchsprozess - Vater muss sechseinhalb Jahre in Haft

In Osnabrück stand ein 33-jähriger Mann vor Gericht, der seinen Sohn missbraucht hatte um an Kinderpornos zu gelangen (SN berichtete). Bei der ersten Tat war sein Sohn 19 Tage alt. Auch die Tochter eines Bekannten missbrauchte der 33-Jährige.

Das Landgericht Osnabrück verurteilte den Täter nun zu sechseinhalb Jahren Haft. Die Haftdauer ist sechs Monate kürzer als von der Anklage gefordert. Die Verteidigung hatte drei Jahre Haft gefordert, damit der Angeklagte schneller therapiert wird.

Aufgrund der Fluchtgefahr verbleibt der 33-Jährige in Haft. Er wurde auf einem Autobahnrastplatz festgenommen. Er wollte sich dort einem achtjährigen Mädchen nähern. Das Treffen war allerdings von der Polizei arrangiert worden.


WebReporter: sluebbers
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Urteil, Haft, Vater, Missbrauch, Osnabrück
Quelle: www.neue-oz.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2007 10:57 Uhr von sluebbers
 
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ich weiß, es wird jetzt wieder viel geschrei geben warum der nur so kurz in haft muss. ich finde 6,5 jahre allerdings nicht zu kurz. sein leben ist zerstört, er hat eine lange leidenszeit im knast vor sich. richtig so. selbst schuld, kein mitleid.
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30.05.2007 11:37 Uhr von MasterDogg
 
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Agenten: Beim Lesen der Quelle fiel mir der Bereich auf, wo von "arrangiertem Treffen" die Rede war, der Agent provocateur ist immer ein heikles Thema, da die Polizei womöglich Leute zu Taten ermuntert, die sie sonst nicht begangen hätten und sie immer weiter hineinsteigern, bis sie sich ihren fetten Fisch selber gezüchtet haben. Eine schwierige Rolle, wo wohl der Gedanke an das zugrundeliegende Schlechte im Täter eine grosse Rolle spielt, von Prävention kann allerdings keine Rede mehr sein. Meine Gedanken kreisen immer noch um die Aufnahmen seines Sohnes, dort entzieht sich meiner Vorstellungskraft, welche Handlungen wohl zu sehen sein dürften, da ich davon ausgehe, das er seinen Sohn nicht qüalen wollte, ist der Spielraum wohl recht begrenzt.
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30.05.2007 12:12 Uhr von MasterDogg
 
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@wok!: Bei emotionsgeladenen Themen, ob es nun richtig sei oder nicht, empfehle ich doch, genau zu lesen.

-eigenen Sohn seit Babyalter sexuell missbraucht.
Was wir wissen, ist das er ihn, vermutlich nackt, fotografiert hat.
-Porno-Fotos von einem vierjährigen Mädchen
Was sollen das für Pornos sein, bedenke, das du dort was hineinsuggerierst, wäre in deinem Fall, das das Mädchen GV auf den Aufnahmen hatte

Was meinst du, wozu man dich ermuntern kann, ohne das du es überhaupt wahrnimmst, "garantiert" schreibst du, er hätte weitere Taten begangen, wer weiß was im Vorfeld geschehen ist, vielleicht haben die Beamten ja auch ein paar Aufnahmen mit ihm getauscht?

Und eine Offerte hat sehr wohl mit ermuntern zu tun, wie war das noch? Gelegenheit macht Diebe, also werde dir doch bewußt, was du tätsächlich weißt und suggeriere nicht in Phrasen hinein.
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30.05.2007 12:21 Uhr von HEINZMEMBER
 
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MasterDogg hat im Prinzip recht: Polizeir darf dich in .de nicht zu Straftaten ermuntern (zB dich fragen ob du Drogen besorgen kannst etc)

In diesem Fall ging es aber wohl hauptsächlich um die Festnahme, er wurde ja für 2 andere Taten verurteilt!

Ich finde die 6,5 Jahre passen gut. Das is nich zu knapp.
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30.05.2007 12:23 Uhr von HEINZMEMBER
 
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nochmal @Dogg: pornographische Aufnahmen müssen keinesfalls GV beinhalten.
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30.05.2007 12:36 Uhr von MasterDogg
 
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@HEINZMEMBER: Denke im Prinzip hast du recht, denn das ging mir auch so durch den Kopf, nur im angebrachten Fall wollte ich den suggerierten Eindruck unterstreichen, da es schon extrem ausgedrückt war. Da war wohl zuviel Wortgewicht im Spiel, genau weiß es wohl doch keiner hier...
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30.05.2007 13:20 Uhr von myfurde2
 
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zu harte Strafe für jemanden der seine Schuld einsieht und so therapiewillig ist. In einem anderen Bericht bei SN wurde erwähnt, dass der Mann über seine eigenen Taten entsetzt ist.

3 Jahre und Therapie hätten da auch gereicht. Aber solche Urteile müssen gesprochen werden um das Volk zu beruhigen und eine "Scheinsicherheit" zu schaffen.
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30.05.2007 13:35 Uhr von MasterDogg
 
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@myfurde2: Ist auch in so einem Kreis schwer zu beurteilen, ich denke aber statt Sicherheitsbewusstsein, dient es eher der Stillung der Rachegelüste derjeniger, die zu milde Strafen befürchten, ohne überhaupt je richtig Einblick gehabt zu haben.Eben nur in Worthülsen verpackte phrasenartige Begriffe.
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30.05.2007 14:12 Uhr von Garviel
 
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Ah, es geht um Abartiges: und myfurde ist natürlich auch wieder mit von der Partie und erfreut uns mit anti-mainstream-Geblöke...

Entsetzt? Einsichtig? Therapiewillig? Bei jemandem, der wiederholt seinen eigenen Sohn missbraucht hat, um sich Kinderpornos zu besorgen? Der ein vierjähriges Mädchen missbraucht hat? Tut mir Leid, aber da wäre jede Strafe unterhalb der jetzt verhängten ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht der Opfer und ihrer Angehörigen. Zumal der Typ bei guter Führung und weiter bestehender Therapiewilligkeit ohne Weiteres unter Anrechnung der U-Haft nach drei Jahren wieder auf freiem Fuß sein kann.
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30.05.2007 14:27 Uhr von myfurde2
 
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@Garviel: "und myfurde ist natürlich auch wieder mit von der Partie und erfreut uns mit anti-mainstream-Geblöke..."

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Aber mal im Ernst das ist halt meine Meinung, die kann ich doch hier genauso äußern wie jeder andere.

"Tut mir Leid, aber da wäre jede Strafe unterhalb der jetzt verhängten ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht der Opfer und ihrer Angehörigen"

Rache ist immer ein schlechter Ratgeber. Ob die Strafe nun 3 Jahre Haft mit 3 Jahren Therapie oder 6 Jahre Haft und 3 Monate Therapie ausmacht ändert für das Opfer überhaupt nichts. Die Tat wird dadurch weder Rückgängig gemacht noch "abgemildert"

Der Staat hat durch so eine Strafe erheblich mehr Kosten, da die lange Verwahrung extrem teuer ist und der Mann nach so einer langen Strafe wohl keinen Job mehr finden wird. (ein Arbeitsloser mehr)

Der Mann wäre durch eine kürzere Haftstrafe dafür aber längere und intensivere Therapie kein großes Risiko mehr für die Gesellschaft.

Meine Meinung die ich auch begründen kann ...
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30.05.2007 14:41 Uhr von sld08
 
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@myfurde: "Der Mann wäre durch eine kürzere Haftstrafe dafür aber längere und intensivere Therapie kein großes Risiko mehr für die Gesellschaft."

Selten so gelacht....Leute die so veranlagt sind wie der,sind IMMER ein großes Risiko für die Gesellschaft.
Du ignorierst wohl wie viele Kinderschänder es bereits gab,die trotz einer "Behandlung" wieder Sexualstraftaten begangen haben.Reichen dir die ganzen toten und geschändeten Kinder der letzten Jahre immer noch nicht?Etliche von denen wurden das Opfer von sogenannten "Therapiepatienten",also erzähle uns nichts von "kein großes Risiko".

"Der Staat hat durch so eine Strafe erheblich mehr Kosten, da die lange Verwahrung extrem teuer ist und der Mann nach so einer langen Strafe...."

Na und?Kosten dürfen auf keinen Fall eine Rolle spielen.
Priorität muß es sein die Gesellschaft zu schützen,egal was es kostet!
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30.05.2007 15:02 Uhr von Garviel
 
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@myfurde: Rache ist ein schlechter Ratgeber, da gebe ich Dir Recht. Aber um eine Straftat angemessen zu sühnen - nicht zu rächen -, kommst Du ohne eine bestimmte Länge der Strafe nicht aus. Die sehe ich hier mit den 6 Jahren eher gegeben als mit 3 - zumal der Typ ohnehin ein gutes "Geschäft" gemacht hat, da normalerweise pro Fall ohnehin Einzelstrafen vorgesehen sind, die in der Summe weit mehr als die 6 Jahre ausgemacht hätten.

Ob er nach 3 Jahren eher nochmal nen Arbeitsplatz fände als nach 6, lass ich mal dahingestellt. Hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, einen Automatismus erkenne ich da nicht.

Und ja, die Variante "Kürzere Haft - längere Therapie" ist zumindest einen Versuch wert. Und zwar bei der Frage, ob er nach vier oder nach 6 Jahren freikommt...
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30.05.2007 18:37 Uhr von borgir
 
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strafe zu mild?? hä.....ich dachte eben ich lese falsch.....wann checkt man endlich, dass die leute nicht krank sind. denen gefällt das und das ist nicht krank...die müssen richtig derb bestraft werden und düfen nciht therapiert werden, denn eine therapie hilft nur bei einer erkrankung...die sind aber völlig gesund...denen gefallen nur andere dinge als otto normalverbraucher...lebenslang und ende
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30.05.2007 20:16 Uhr von SpeblHst
 
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Missbrauch: Der Täter ist alt genug gewesen ,das er wusste, das er was falsch macht,da sind 6,5 Jahre viel zu wenig ,die Opfer müssen ein lebenlang damit leben,mit denen muss man Mitleid haben,aber hier wird mal wieder nur über den Täter debattiert.Wie immer.
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30.05.2007 20:56 Uhr von MasterDogg
 
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@borgir: Wo sind denn da die Grenzen? Oder soll das Gesetz die Grenzen festlegen?
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30.05.2007 21:45 Uhr von ticarcillin
 
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6,5 Jahre: wenn man ein Kind vorsätzlich systematisch kaputtmacht?
Beschämend!

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