30.05.07 11:03 Uhr
 371
 

Indonesisches Gericht verurteilte neun Mitglieder einer Drogenbande zum Tode

Ein Gericht verurteilte nach der Entdeckung des laut Polizeiberichten größten Drogenlabors, das jemals im Land entdeckt wurde, neun Beschuldigte zum Tode. Dabei handelt es sich um fünf Chinesen, einen Holländer, einen Franzosen und zwei Einheimische.

In der 60 Kilometer westlich von Jakarta gelegenen Fabrik konnten wöchentlich eine Million Ecstasy-Pillen im Wert von elf Millionen Dollar hergestellt werden. Schon Ende 2005 stürmten Polizeieinheiten das Gelände und sicherten Beweismaterial.

In einem vorangegangenen Prozess wurden nur die indonesischen Drahtzieher zum Tode verurteilt, doch der Richter sah es als erwiesen an, dass die Männer dem "internationalen organisierten Verbrechen" angehörten und weitete deshalb die Todesstrafe aus.


WebReporter: banani
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Droge, Mitglied, Bande
Quelle: english.aljazeera.net
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
30.05.2007 11:20 Uhr von Kachido
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was ist an Drogen denn "Gerechtigkeit"? Wer mit dem Feuer spielt...
Kommentar ansehen
30.05.2007 12:14 Uhr von HEINZMEMBER
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Kachido: Wörter wie Verhältnismäßigkeit sind dir fremd oder?
Kommentar ansehen
30.05.2007 12:44 Uhr von Spider.Jerusalem
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
dagegen: obwohl ich absolut gegen die todesstrafe bin, will ich mir nicht vorstellen, wieviele drogenopfer diese millionen pillen gefordert hätten. die drahtzieher haben dies aus geldgier in kauf genommen.
Kommentar ansehen
30.05.2007 14:12 Uhr von TripleX87
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@spider.Jerusalem: "Todesfälle im Zusammenhang mit Ecstasy sind in den meisten EU-Ländern relativ selten. Noch seltener sind Todesfälle, die direkt auf diese Droge zurückzuführen sind. Im Jahr 2002 berichtete Deutschland von acht Todesfällen, die direkt auf Ecstasy zurückzuführen waren. "
Kommentar ansehen
30.05.2007 14:21 Uhr von Soultrader
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nachfrage-Herstellung-Konsum: Und die sind alle gestorben, weil sie dehydriert waren oder mischkonsum hatten. Ich find die Todesstrafe reichlich übertrieben, diese Leute würden ja nicht das Material herstellen, wenn nicht die halbe Welt danach schreien würde.Wenn es die Nachfrage nicht gäbe, würden solche Leute sowas nicht machen.
Kommentar ansehen
30.05.2007 15:05 Uhr von Garviel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kein Mitleid angebracht. Die Typen mussten wissen, was ihnen in Indonesien blüht - Risiko eingegangen, Pech gehabt und schwupps, ab in den Sarg.

Hätten ja auch nach Afghanistan gehen und dort beim Opiumanbau mitmischen können. Das wär immerhin von internationalen Hilfsgeldern subventioniert worden...
Kommentar ansehen
10.06.2007 09:19 Uhr von severnaya
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wie ist das eigentlich? Den Engländer, den Holländer sowie die Chinesen dürfen die ja nicht exekutieren oder? Ich meine die stehen ja eigentlich unter dem Schutz des Gesetzes deren Heimatlandes oder? Interessant wäre noch zu wissen wieviele Wochen dieser Eine-Million-Pillen-Wert am Laufen war und wieviele solcher Fabriken es gibt.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schwacher Quotenstart fürs Dschungelcamp 2018
Juso-Chef Kühnert wirbt für "NoGroKo"
Meppen: Mann wird von mehreren Unbekannten krankenhausreif geprügelt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?