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Bafög-Satz soll laut Bildungsministerin Schavan um zehn Prozent angehoben werden

Bundesbildungsministerin Anette Schavan möchte gemeinsam mit Bundesfinanzminister Peer Steinbrück darüber beraten, ob eine Bafög-Erhöhung um zehn Prozent umgesetzt werden kann. Dies sagte Schavan gegenüber dem Südwestfunk.

Außerdem soll die Einkommensgrenze der Eltern von Empfängern um acht Prozent steigen. Schavan folgt somit einer Empfehlung des wissenschaftlichen Beirates. Die Erhöhung des Bafög wird unter anderem durch die gute wirtschaftliche Entwicklung möglich.

Die Anhebung des Bafög-Satzes soll in zwei Schritten im nächsten und übernächsten Jahr stattfinden. Zuletzt wurde der Bafög-Satz 2001 angehoben. Danach folgten Nullrunden, so dass der Höchstsatz zurzeit bei 585 Euro liegt.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Bildung, BAföG
Quelle: de.news.yahoo.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2007 11:08 Uhr von borgir
 
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Die Quelle gibt noch mehr her. War aber leider nicht in die News unter zu bringen, also Quelle lesen wen das interessiert. Wurde Zeit dass die Bafög-Sätze angehoben werden. Bei den Lebenshaltungskosten waren die 585 (im höchsten Fall) nicht ausreichend. Mal sehen wie sich die Politik da einigen wird.
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28.05.2007 12:41 Uhr von Bilbo Skywalker
 
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Sehr gut! Als Student, der aufs Bafög angewiesen ist, höre ich das natürlich sehr gerne.
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28.05.2007 14:10 Uhr von shef
 
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politik pur: ja genau, erst studiengebühren einführen, dann aber bafög erhöhen. ähhhhm ja, wer profitiert davon? die wenigsten, aber die hauptsache alles wird mehr bürokratisiert, die buchhaltung platzt und die finanzen der einzellnen werden immer transparenter... dank kredit und ec karten ist es möglich zu sagen wer wann wo welche unterhose gekauft. payback karten lassen die unternehmen genau das kaufverhalten von den einzellnen ausrechnen und über die art von google etc, wie sie die richtige werbung für den user einblenden brauch man garnicht mehr reden. vielleicht bisschen weit hergeholt, aber wenn man immer mehr abgaben bezahlt, dafür woanders wieder was bekommt frag ich mich zu welchem zweck...
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28.05.2007 14:30 Uhr von a_i_r_o_w
 
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du redest ziemlich wirres Zeug shef...
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28.05.2007 14:41 Uhr von Gurkon
 
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uih: das würde ja heissen, dass ich statt der ursprünglichen 8 € Bafög 8.08€ bekommen würde... ich versuch mich jetzt mal zu freuen
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28.05.2007 14:45 Uhr von reziprok
 
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Das wird auch höchste Zeit, wenn man bedenkt, wie stark die Bierpreise seit Euroeinführung gestiegen sind!
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28.05.2007 15:36 Uhr von myfurde2
 
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tropfen auf den heissen Stein diese 10% sind seid Jahren überfällig und nach der Einführung der Studiengebühren bleibt den meisten Studenten auch weiterhin nichts übrig als sich zu verschulden oder nebenbei Arbeiten zu gehen (wodurch das Studium leidet)

Toll ist noch, dass erst ein Bericht kam, dass die Unis FHs teilweise das Geld zweckentfremdet einsetzen und es dem Studium direkt gar nicht zu gute kommt.

ABZOCKE OHNE ENDE ...

Aber egal ... es wandern eh immer mehr Akademiker ins Ausland ab.
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28.05.2007 15:40 Uhr von l4rry
 
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Egal ist mein letztes Semester in Deutschland und wegen den 10% komme ich auch bestimmt nicht wieder!

Ha det!
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28.05.2007 15:54 Uhr von Gregsen
 
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blablabla: gott ich bin jedesmal überrascht wie es alle bei ssn schaffen in selbst die positivste news in was negatives umzuwandeln. Ernsthaft, nur die hälfte der zeit die ihr mit meckern bei ssn verbringt in arbeit investiert und keiner von euch müsste sich je gedanken über stuiengebühren oder sonstwas machen.

Aber zum thema: Ich bin für studiengebühren, solange sie der uni zukommen. Andere länder mit deutlich besserer akademikerquote, z.B. GB schaffen es schleißlich trotz studiengebühren mehr studenten und bessere unis zu haben.

Ich freu mich jedenfalls auf mehr bafög und das sollten die die hier studieren auch tun, statt ihre zeit mit meckern hier zu verbringen. Freut euch dass es überhaupt mehr geld gibt und fertig.

Ihr wollt tatsächlich was gegen studiengebühren unternehmen? Dann geht auf die strasse, und zwar nicht einmal am rosenmontag, sondern jeden tag für ne dauer von 2-3 monaten, wie es die franzosen vorgemacht haben... nur leider sind dann 99,9% der SSN user dafür wiederum zu faul, schließlich ist es einfacher vom sofa aus nen zynischen kommentar abzugeben.
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28.05.2007 16:19 Uhr von opppa
 
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Gurkon: Gib das ganze Geld nicht auf einmal aus und kauf nicht so viel von einer Sorte!
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28.05.2007 17:40 Uhr von SandraM
 
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Ist längst überfällig! Das wurde endlich mal Zeit. Die Andeutungen sind noch viel zu vage. Wie soll jemand vernünftig studieren, der drei Viertel der Zeit zusehen muss, wie er seinen Lebensunterhalt bestreitet?
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28.05.2007 19:11 Uhr von myfurde2
 
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@Gregsen: Nicht jeder ist mit reichen Eltern oder einem einfachen Studiengang gesegnet der es erlaubt 2 Nebenjobs zu haben.

"Freut euch dass es überhaupt mehr geld gibt und fertig."

Wenn mir erst 500€ im Semester genommen werden und dann 20€ gegeben werden kann ich mich ehrlich gesagt nich so sehr freuen ;-)

"Ihr wollt tatsächlich was gegen studiengebühren unternehmen? Dann geht auf die strasse"

Und was soll das bringen? Glaubst du das würde auch nur einen Ministerpräsidenten interessieren was Studenten ohne Einfluss und Geld fordern?

Langsam muss man sich mal fragen für was wir immer mehr Steuern bezahlen wenn die Leistungen immer geringer werden und man im Endeffekt immer mehr selbst zahlen muss. Ob das bei Medikamenten anfängt übers Benzin oder die MwSt geht.
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29.05.2007 10:25 Uhr von Jorka
 
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Wer glaubt: das Studiengebühren nur für die Uni verwendet werden glaubt wohl auch noch an den Weihnachtsmann....
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29.05.2007 12:06 Uhr von myfurde2
 
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@Jorka: Die Studiengebühren kommen den Unis & FHs zugute ... meine Hochschule hat erst kürzlich einen neuen IT Pool mit 19" TFTs und Computern angeschafft.

Aber da jetzt auch noch das Kindergeld wegfallen soll ab 18 wirds für Studenten bald sehr eng. Da darf man sich dann fleißig verschulden oder nebenbei am Bau arbeiten.
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29.05.2007 14:25 Uhr von MWDEU
 
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Recht so Recht so...
Gerade in Niedersachsen mußte man sich ja noch mit Studiengebühren "schmücken", von daher ist das Bafög derzeit immer noch in der Nähe der Sozialhilfe. Wir haben ja nicht alle die Eltern, die Herr Gabriel görne hätte.....
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29.05.2007 20:32 Uhr von Gregsen
 
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@myfraude: 1) Auch in anderen ländern gibt es familien die es sich nicht leisten können alle spößlinge durchzufüttern. Und trotzdem schaffen sie mit hilfe von ausbildungskrediten deutlich höhere akademikerquoten als wir und dabei auch noch bessere unis.

2) Nochmal, es ist schade dass in den deutschen köpfen die idee vorherrscht, ein studium könnte kostenlos und qualitativ hochwertig sein. Das ist ein gedanke von dem man sich bei allem realismus einfach verabschieden muss, unis brauchen genauso geld wie alle anderen institutionen. Also entscheide selber, schlechte ausbildung für umsonst, oder gute ausbildung für gradmal 80€ im monat.

übrigens, wenn dein bafög satz bei knapp 400€ liegt, dann sind 10% 40€... und das im monat. Mal 6 gibt es ne erhögung um immerhin 240€ was schon die hälfte der studiengebühren ausmacht.

3) Ja, an frakreich hat man gesehen, dass es die Politik durchaus interessiert wenn "arme studenten" Monatelang demonstrieren. In deutschland dagegen kann sich die politik sicher sein, dass 1-2 tage demonstriert wird, und es die leute dann doch wieder auf ihre bequemen sofas zieht. Die deutsche mentalität ist es zwar über alles zu meckern, aber leider auch sich nach kurzer zeit des meckerns mit dem status quo abzufinden.
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30.05.2007 19:40 Uhr von myfurde2
 
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@Gregsen: "1) Auch in anderen ländern gibt es familien die es sich nicht leisten können alle spößlinge durchzufüttern."

Und in Uganda verhungern täglich viele Kinder. Wir sind aber hier in Deutschland. Und Akademiker zahlen hier auf mehr Steuern als in jedem anderen Land!
Wenn die Steuern viel niedriger wären, dann würde ich dir absolut zustimmen. Das Problem ist nur, dass der Staat immer mehr Steuern erhebt aber immer weniger Leistungen bringt.

"Nochmal, es ist schade dass in den deutschen köpfen die idee vorherrscht, ein studium könnte kostenlos und qualitativ hochwertig sein."

Das ist aber seid Jarhzehnten so. Und unsere Ingenieure genießen international seid Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf ... also scheint diese Idee so falsch nicht zu sein.

Und wenn ich mit dem Studium fertig bin und dann nicht einen Steuersatz von annähernd 50% zahlen müsste, dazu noch bald 1,50€ für den Liter Sprit und die erhöhte Mehrwertsteuer auf jeden Artikel, und die Zuzahlungen fürs Gesundheitssystem, und die Beiträge für eine Rente die ich nie erhalten werde... und und und ...

Dann wäre ich auch bereit mehr für mein Studium zu bezahlen. So muss ich wohl oder übel bezahlen und werde danach hoffentlich einen Job im Ausland finden.
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16.01.2010 00:43 Uhr von Falap6
 
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@gurkon: ich hatte mal einen komilitonen, der hatte damals 50 euro bekommen, ist zu einem bafög anwalt bekommen, der hat einspruch für ihn eingelegt. Gesagt, getan, schwupps warens 250. Nur mal so als Tipp, das Honorar war weniger als 500.

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