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Deutscher Gewerkschaftsbund will Strafen gegen Unternehmen, die nicht ausbilden

Betrieben, die nicht selbst ausbilden, soll laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund eine Frist gesetzt werden, in der sie ihre Ausbildungsplätze anheben sollen. Ansonsten müssten Bund und Länder für eine Anhebung der Plätze sorgen, so Ingrid Sehrbrock.

Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, sagte dies dem Kurier am Samstag in Bremen. Sollten Betriebe dennoch keine Ausbildung anbieten, müssten diese Geldstrafen entrichten.

Vor allen Dingen gilt dieser Aufruf den großen DAX-notierten Unternehmen. Diese würden ihrer Verantwortung Auszubilden nicht nachkommen.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Strafe, Unternehmen, Gewerkschaft
Quelle: de.news.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2007 11:12 Uhr von Dr.Schniedelwutz
 
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So ein Unsinn! Der DGB macht sich mal wieder lächerlich und stellt unerfüllbare Forderungen. Ausbildungsplätze gibt es genug ... nur nicht genügend Ausbildungsfähige. Dasi st allgemein bekannt. Aber der DGB will wieder mal seinen Klassenkampf, weil ihm die Mitglieder weglaufen :-))
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28.05.2007 11:14 Uhr von abcde85
 
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Bei den großen Firmen und Betrieben kann ich das ja noch nachvollziehen Diese machen oftmals von Jahr zu Jahr immer mehr Gewinn und gleichzeitig schließen sie aber die Ausbildungsabteilungen oder bilden weniger aus.
Solche "Strafen" sollten jedoch nur für größere gelten da kleine Betriebe sagen wir von 1-10 mann sich es nicht unbedingt leisten können jemand auszubilden wenn keine arbeit da ist.
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28.05.2007 11:54 Uhr von mad_justice
 
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Warum sollten sie auch: Die Firmen werden doch zur Zeit mit Billig-Löhnern von der
Arbeits-Agentur bombadiert.Dieses Frühjahr gab es eine
Steigerung von über 175 % an Maßnahmen,ohne 1€ Jobs.
Deswegen natürlich auch die niedrigen Arbeitslosenzahlen.
Als Gewerkschaftsführer,mit 100 000 € im Monat muß man
ja was sagen und wenns nur Müll ist.
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28.05.2007 11:58 Uhr von christi244
 
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Der DGB: möge sich bitteschön erstmal dafür stark machen, dass Firmenabwanderungen nicht mehr steuerlich absetzbar sind in D. Dann wären wir schon ein ganzes Stück weiter.
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28.05.2007 12:28 Uhr von Heison
 
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Das Problem liegt seit vielen Jahren woanders: Lediglich 6% Prozent der Betriebe mit Inhabern ausländischer Herkunft bilden aus:

http://www.diht.de/...

Ebenfalls herrscht seit Jahren ein eklatantes Ungleichgewicht bei der Schaffung von Arbeitsplätzen:

http://img1.myimg.de/...
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28.05.2007 14:14 Uhr von exekutive
 
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@Dr.Schniedelwutz: "Ausbildungsplätze gibt es genug ... nur nicht genügend Ausbildungsfähige"

omg.. sorry aber das sind mal wieder die typischen naiven phrasen von wegen sind ja alle selber schuld bzw ihres glückes schmied

die "relität" sieht aber seit einiger zeit ganz anders aus
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28.05.2007 14:24 Uhr von mad_justice
 
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Terrorstorm: Du hast größten Teils recht,aber das Problem wurde schon vor ALG 2 durch die Regierung manipuliert.Wenn man als Mittdreiziger eine Umschulung machen wollte hieß es vom Arbeitsamt immer :zu alt,die wollen alle Jüngere.Das lag wie immer nur daran,weil die Betriebe die ausbilden,für das erste Ausbildungsjahr 100% Zuschuß,das zweite 80% und für das dritte Lehrjahr immer noch 50% erhielten.Davor wurde es so mit Langzeitarbeislosen gehandhabt,die von einer Firma festeingestellt wurden.
Dadurch wollte natürlich keiner "die Alten".Und jetzt,wo die Alten,das mit Erfahrung,durch die Arbeits- Agentur in Arbeit mit 7-800 € brutto gezwängt werden, was widerum bezuschußt wird,will keiner mehr Ausbilden.
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28.05.2007 15:05 Uhr von arclite01
 
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finde ich ne gute: idee! schließlich wurde vor jahren gemeckert, ja wir können nicht ausbilden da zu teuer, und heute?
ja wir können nicht expandieren, da fachkräfte fehlen! und wieso fehlen fachleute?
tja weil damals nicht ausgebildet wurde!! aber jetzt einfach gastarbeiter einfordern!! ne, ne leute, da habt ihr einfach pech gehabt! oder schlicht gesagt EIGENTOR! dann sollt ihr die leute entweder ausbilden, oder geld abdrücken, damit jemand anderes das tun kann! und noch was! es ist teils eine unverschämdheit, was unternehmen für dinge einfordern!! von wegen die jugend ist nicht qualifiziert!! denkt mal daran wie ihr angefangen habt!! keiner kommt mit 1ser abi und zich qualifikationen auf die welt. diese berufserfahrung will gelehrt und gelernt werden!
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28.05.2007 15:30 Uhr von El_Chris
 
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@ arclite: Wir haben in meiner Firma selber zwei Azubis für das nächste Lehrjahr gesucht. Was da teilweise zum Vorstellungsgespräch in das Büro kam, war so unter aller Kanone, dass bei einigen nicht mal mehr ein Gespräch notwendig gewesen wäre, um diese Bewerber abzulehnen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich stell doch niemanden ein (auch als Azubi), wenn der sich noch nicht einmal gescheit artikulieren kann....
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28.05.2007 16:20 Uhr von BitteBrigitte
 
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Wir sind ein kleines Familienunternehmen: Wir arbeiten hochspezialisiert. Wir machen den Kundendienst für einen großen Heizgerätehersteller (Gas, Solar, Wärmepumpen, Pelletkessel, Regeltechnik, Elektowarmwasserbereiter)

aber eben nicht branchentypisch. Wir sind Installateure, Mechatroniker, Elektriker, Kühl- Klima- und Kältetechniker, alles zusammen, aber nicht so, dass wir jemandem zum GWS-Installateur ausbilden können, weil, wenn wir kommen, ist schon alles gebaut. Aber wir müssen wissen, wie es funktioniert um Fehler in der Installation auszuschließen.

Weil wir nicht ausbilden, zahlen wir aber schon seit langer Zeit einen Beitrag für die Überbetriebliche Ausbildung der Handwerkskammer (Einfach ÜLU bei google eingeben)
Das zahlen wir gerne, weil wir selbst auch Lehrlinge ausbilden würden.
Als Strafe empfinden wir es nicht.

Danke Anke
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28.05.2007 16:32 Uhr von sv3nni
 
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ausbildung outsourcen: Wahrscheinlich kommen die Unternehmen wieder drumherum wenn sie irgendwelche Chinese ausbilden weil das nur ein zehntel kostet - bringt dann effektiv wieder nix
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28.05.2007 22:00 Uhr von Dr.Schniedelwutz
 
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@exekutive: Informier dich doch erstmal, bevor du DGB-Propaganda nachplapperst
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29.05.2007 08:51 Uhr von charma
 
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@Dr. Schniedelwutz: aus erfahrung stimm ich aber eher exekutive zu als dir.

ich mein ich bin einer derer, die das glück hatten vor drei jahren - nur 5 bewerbungen schreiben zu müssen, 5 einstellungstest machen zu müssen und am ende die wahl zwischen 3 verträgen zu haben - ABER - ein schulkollege von der höheren handelsschule versucht seither nen ausbildungsplatz zu finden. das problem der betriebe mit den freien stellen ist einfach, dass die eben denken "der große wurf" kommt noch und daher teilweise auch die "qualifizierten" bewerber aussortieren. ist die stelle dann drei monate später immernoch frei, weil die betriebe sich verkalkuliert haben, trauen sich nur die wenigsten sich nochmal dort zu bewerben, weil sie ja bereits einmal abgelehnt wurden. speziell in seinem fall weiß ich zb was er it-mäßig drauf hat und trotzdem bekommt er nichts. mittlerweile hat er nen lehre als einzelhandelskaufmann angefangen, was ihm absolut keinen spaß macht, aber um wenigstens was zu haben.

kurz um: die "unerfüllbaren forderungen" gehen also meiner ansicht nach von den falschen ansichten der betriebe aus. das theoretische niveau hat eben nachgelassen - aber im praktischen bereich gibts umso mehr, die im betrieb dennoch was leisten könnten!

naja, war mehr "geschichte" als beitrag aber egal.

dass der dgb lächerlich ist - zumindest zeitweise in seinen äußerungen - stimmt ohne zweifel.

naja in diesem sinne - noch einen geruhsamen tag ;)

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