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Unmenschliche Bedingungen bei der Herstellung von Billigware - Aldi reagiert

Eine Studie in Fabriken in China und Indonesien, wo auch Aldi schneidern lässt, belegt wieder Unmenschlichkeit und Menschenrechtsverletzungen. Aldi reagierte auf Kritik und will auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen achten und diese kontrollieren.

Urheber der Fallstudie ist das Südwind-Institut in Siegburg, unter anderem von evangelischen und katholischen Gemeinden getragen. Die Namen der Fabriken und befragten Frauen werden von den Forschern nicht veröffentlicht, um diese zu schützen.

14-Stunden-Tage sind normal. Wer zu spät kommt oder während der Arbeit isst, zahlt eine Geldstrafe. Meist gibt es nur zwei freie Tage im Monat. Häufig reicht der Lohn nicht für das Lebensnotwendige. So nur einige Ergebnisse der Umfrage.


WebReporter: SandraM
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Aldi, Herstellung, Bedingung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2007 19:41 Uhr von schattenlos
 
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Das kennen wir doch alles schon ALDI reagiert "natürlich" jetzt und "will" auf die Einhaltung von "Standards" achten ... und in zwei, drei Monaten ist alles wieder beim alten.

PS.: Die Anführungszeichen sind mit Absicht so gesetzt!
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27.05.2007 19:50 Uhr von SandraM
 
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Ja, kennen wir schon war auch meine Meinung, als ich das las. Trotzdem muss man es eben immer wieder sagen. Und auch als Verbraucher die Konsequenzen ziehen.
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27.05.2007 20:48 Uhr von nasa01
 
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Die Namen der Firmen, werden nicht veröffentlicht, um sie zu schützen.
Toll.
Wer schützt die Kinder, die in solchen Firmen arbeiten?
Und: ALDI läßt auch weiterhin bei diesen Firmen produzieren um die Preise halten zu können.
Alles wie gehabt. Dass in den asiatischen Länder Teppiche und Kleider für eine Hand voll Reis genäht werden ist seit Jahren bekannt. Soll ALDI mal nicht so überrascht tun.
Nicht umsonst zählen die ALDI Brüder zu den reichsten Personen Europas.
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27.05.2007 22:49 Uhr von otto bullerich
 
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Frauen sollen geschützt werden! @ nasa01
Es sollen nicht die Fabriken geschützt werden, sondern die Frauen, die in ihnen arbeiten. Das ist doch eindeutig. Wenn bekannt wird, in welchen Firmen das stattgefunden hat, bekommen alle Frauen dort noch mehr Druck.
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28.05.2007 00:04 Uhr von Jimyp
 
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Tzzz Aldi sollte mal lieber hier in Deutschland oder Europa produzieren lassen.
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28.05.2007 01:01 Uhr von supermeier
 
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Ist: wirklich jemand ob dieser Enthüllung überrascht?
So lange Geiz als geil gilt, wird sich wohl kaum was ändern.
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28.05.2007 08:22 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Muss so sein: Und kann ich voll verstehen. Denn die Produkte sind für die meisten zu teuer, deshalb müssen die günstiger hergestellt werden.

Wie ich schon mal schrieb

"Ich hab mich auch mal damit beschäftigt raus zu finden was so die Kosten eines paar Sportschuhe sind.

Also da sind die Arbeiterkosten von 0,4%, für Material 8,0%. 8,5% für Werbung und Sponsoring, die wichtigen 11% für Forschung und Entwicklung, die 50% für Handelsmarge und Mehrwertsteuer und natürlich die 5,0% für Fracht und Steuern nicht vergessen. (der Gewinn liegt nur bei 2,0% für die Herstellerfirma und bei 13,5 % für die Auftragsfirma)

Also da kann ich das mittlerweile verstehen und akzeptiere jetzt auch u.a. Kinderarbeit. Denn wollen wir denn alle Barfuss rumlaufen, weil wir uns die Schuhe nicht mehr leisten können. Nein, Also.

Wer hier irgendwo Ironie findet darf se behalten oder weitergeben.
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28.05.2007 11:17 Uhr von stabi
 
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Warum so weit fahren?? Solche Arbeitsbedingungen gibt es auch in Deutschland. Sogar unter Aufsicht der Bundespolizei und Deckung des Bundesministeriums des Innern:

http://www.wdr.de/...

China und Indonesien sind weit näher als man denkt......
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28.05.2007 12:28 Uhr von xXShegoXx
 
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Immer diese Diskriminierung: männer und frauen sollen gleich behandelt werden in china und net das die frauen die ganze arbeit machen und die männer füße hochlegen und zu schauen wie so ein paar deppen
ALDI sollte da mal was machen ansonsten wird da bald keiner mehr einkaufen
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28.05.2007 12:34 Uhr von galgo espagnol
 
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meint ihr etwa, euere teueren adidas oder nike: schuhe oder auch etwa ipods werden unter anderen arbeitsbedingungen produziert???
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29.05.2007 07:29 Uhr von chrisblond009
 
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Nicht Aldi an den Pranger stellen. Nahezu alle Kleidungsstücke, die hier verkauft werden, werden in Asien hergestellt. Dort sind die Arbeitsbedingungen nirgends besser. Ich hab es selbst mal in China in einer Seidenfabrik gesehen.
Aldi verkauft die billig produzierten Waren wenigstens zu einem noch akzeptablen Preis. Aber wenn ich da die Markenkleidung sehe, bei der ein Sportartikelherrsteller das 10 fache vom reellen Wert des Produktes abkassieren will, dann geh ich doch lieber zu Aldi oder kaufe mir gleich etwas mit anständiger Qualität, was auch hier in Deutschland oder zumindest in Europa produziert wurde.
Also Leute kauft Deutsche Produkte. Nur so lernen die Hersteller, dass wir nicht auf den billig Dreck aus China stehen.
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29.05.2007 07:42 Uhr von Ba-Seele
 
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Alle schreien rum: und stehen doch täglich bei Aldi in der in der Schlange! Welche Alternativen gibt es auch? Sieht das bei Markenware etwa anders aus? Nein!
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29.05.2007 07:52 Uhr von SandraM
 
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Nicht nur Aldi, die Unternehmen hier sind alle aufgefordert, daran mitzuwirken, dass sich die Arbeitsbedingungen bei ihren Lieferanten verbessern. Aldi soll sogar einige Verträge gekündigt haben, so steht es in der Quelle. Ich finde es auch positiv, dass Aldi überhaupt reagiert hat. Andere hätten sich vielleicht gar nicht geäußert. Deshalb habe ich das auch in die Überschrift genommen.
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29.05.2007 10:37 Uhr von EddyBlitz
 
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Wes glaubt: wird selig, denn nicht nur Aldi kauft in China, sonder alle Europäischen Länder kaufen die Billigware aus China, egal wie belastet und von wem genäht.
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30.05.2007 16:03 Uhr von realnircser
 
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alle schreien rum - keiner dreht sich um: @Ba-Seele:
Eigenartig, die Frage zu stellen, welche Einkaufsmöglichkeiten es gibt.

Nachdem hier seit längerem schon allein aus dem Gefühl heraus denken, egal wie viel man auch verdient, immer weniger Geld zu haben, sehen sich manche auch "gezwungen" Produkte für weniger Geld einzukaufen. Die Alternative, nur noch in Deutschland hergestellte Produkte zu kaufen, wäre für viele bestimmt kein akzeptabler Kompromiss^^.

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