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Expertenprognose: Software kann Computer künftig nicht mehr auslasten

An der Purdue-Universität drehte sich dieser Tage im Rahmen eines Symposiumes alles um Hochgeschwindigkeitscomputer. Zu den Erkenntnissen zählte die Prognose, dass Software künftig nicht mehr in der Lage sein könnte, Computer auszulasten.

Die technischen Fortschritte auf dem Gebiet der Prozessorentwicklung wurden von den Programmierern nicht nachvollzogen. Zur Verdeutlichung diente der aktuelle Trend zu Mehrkernprozessoren in privaten Desktop-PCs und Laptops.

Binnen der nächsten 60 Monate sollen Laptops die Leistung vorweisen können, die heute noch sogenannten Supercomputern vorbehalten ist. Die Parallelisierung von Anwendungsprogrammen aller Art sei daher als Konsequenz erforderlich.


WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Computer, Software, Experte
Quelle: www.wissenschaft.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2007 19:16 Uhr von Vampy32
 
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Das OS von M$ schaffts garantiert das die CPUs zu 100% mit sich selber beschäftigt sind.
Da braucht sich keiner Gedanken machen - das ist so sicher wie das Amen in der Kirche
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27.05.2007 19:53 Uhr von Deathclaw
 
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Naja Film umschreiben wird den CPU immer 100% abverlangen nur die zeit wird dann niedriger werden...

und ansich kann man sich ja freuen das man immer auf der höchsten stufe zokken kann ohne das ein ruckler auftaucht! gefällt mir gut der gedanke^^


naja ansonsten hat Vampy32 warscheinlich recht^^
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27.05.2007 20:07 Uhr von JaPPe
 
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@Deathclaw: Nur dass fürs Zocken nicht nur die CPU, sondern auch eine leistungsfähige GPU benötigt wird.

Aber ansonsten - recht habt ihr!
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27.05.2007 20:24 Uhr von artefaktum
 
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Das gilt sicherlich für Anwendungen die ja schon heute gar nicht mehr den Rechner auslasten. Z.B Office-Produkte. Was sollte eine Textverarbeitung in Zukunft schon an neuen (und vor allem sinnvollen) Funktionen haben und schneller können als heute.

Es gibt aber Anwendungen, wo ich keine Grenze sehe: Z.B. Spiele. Auflösung, Spezialeffekte, Detailreichtum, Größe des Spielfelds da läßt sich noch sehr lange aufrüsten. Und wenn ich da erst an an Raytracing denke, da wird man immer anspruchsoller werden.

Und was ist mit anspruchsvollen wissenschaftlichen Anwendungen (Klimaberechnungen usw.) oder auch Decodierung von Verschlüsslungsalgorithmen?
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27.05.2007 20:59 Uhr von C^Chris
 
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Ich zocke aufm meinem Laptop: Auch moderne spiele laufen auf meinem laptop in eht annehmbarer grafik und ich habe den im september 2006 für 1000 euro gekauft es geht echt vorran :D
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27.05.2007 21:13 Uhr von Beatberater
 
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Hmmm: Warten wir es mal ab.Da haben die die Rechnung ohne Microsoft gemacht.Denn was man immer so hört was Vista bremst.Und mit Sicherheit das nächste Betriebssystem kommt bestimmt ;-)
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27.05.2007 22:06 Uhr von Ollie1982
 
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Aha: "Niemand wird je mehr als 640KB RAM benötigen!" -- Bill Gates, 1981
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27.05.2007 22:48 Uhr von ifl
 
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parallelisieren heißt doch das Zauberwort. Ein Programm auf modernen MultiCore Prozessoren muss in der Lage sein, den Programmablauf zu parallelisieren. D.h. es muss Aufgaben gleichzeitig an mehrere Kerne vergeben werden. Auch wenn Microsoft es schafft einen Kern für sich zu beanspruchen ;-) müssen es Encoder und ähnliche Programme schaffen die Aufgaben auf mehrere Kerne zu verteilen. Genau das soll doch die Aussage dieser News sein.
Leider kann ich aber dem Kern der Meldung nicht ganz folgen, denn bisher fand ich es in den meisten Fällen sehr postiv, wenn ein Programm nicht die komplette Leistung ziehen kann.
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27.05.2007 23:01 Uhr von Johnny Cache
 
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Was viele nicht wissen Man hört immer wieder das Programme immer weiter parallelisiert werden sollen, aber die Folgen ist vielen überhaupt nicht bewußt.
In den Anfängen (bei mir ab ´99) liefen die SMP-Kisten deutlich stabiler, gerade weil sie nicht dafür ausgelegt waren. Selbst wenn ein Programm mal wieder meinte durchdrehen zu müssen hat es immer nur eine CPU dicht gemacht, während das ganze System problemlos weiter lief. Heute schafft es jede zweite App die Kiste lahmzulegen... das ist alles andere als eine tolle Entwicklung.
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27.05.2007 23:59 Uhr von unomagan
 
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klar kann man einen pc immer auslasten ;)

x=0;

while ( x!=0)
x=x+1;

ende ^^

und das 100K mal, das nennt man dann windows oO
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28.05.2007 00:21 Uhr von SaxenPaule
 
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@unomagan: Problem ist nur, er würde in die Schleife erst gar nicht reingehen ;-). Schau mal genau hin*g*
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28.05.2007 00:25 Uhr von sv3nni
 
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@unomagan: selbst wenn die schleife ok waer wuerds nur einen core auslasten ;-)
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28.05.2007 02:23 Uhr von Mr Boese
 
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unomagan: <klugscheißerei>
um alle cores auszulasten musst du für jeden core einen thread aufmachen und dann folgendes zu jedem einzelnen zuweisen:
while(true)
{
do something
}

</klugscheißerei>

;)
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28.05.2007 10:35 Uhr von WITS
 
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@unomagan: *LOOOOOOOOOOOOL*
YMMD!!

Wenn bei MS solche Programmierer wie du beschäftigt sind, wundert mich gar nix!!!
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28.05.2007 13:09 Uhr von Beta-Tester
 
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@unomagan: So funktioniert es richtig (hier Code für Delphi):
var x: Integer;

x := 1;
while x <> 0 do
begin
inc(x);
end;
(kein Gewähr für Richtigkeit)
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28.05.2007 13:40 Uhr von Manns_genug
 
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Die Message: Das ganze ist doch recht einfach zu verstehen: Es geht doch darum, dass es künftig soviele Ressourcen gibt, dass ein ´normal programmiertes´ Programm es nicht mehr schafft, den Computer lahm zu legen. Was z.B. bereits die Ressource Festplatte betrifft oder in gewissen Maße auch den Arbeitsspeicher, wird dann in einigen Jahren auch den/die Prozessor(en) betreffen. D.h.: Heutzutage ist es ohne weiteres möglich, mehrere Terrabyte Speicherplatz in seinen Rechner zu knallen oder auch mittlerweile über 8GB RAM, die wohl von Programmen oder Spielen nicht voll ausgenutzt werden können. Und selbst hier geht die Entwicklung ständig weiter. Und so ähnlich wird das mit den Prozessoren CPUs und GPUs) sein. Natürlich wird es vielleicht die ein oder andere Ausnahme geben, z.b. spezielle Programme wie für die Wettervorhersage o.ä..

Meiner Meinung nach ist die Aussage der News eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Obwohl die Programme auch immer komplexer werden, schreitet in naher Zukunft die Forschung, die Computer zu beschleunigen, schneller voran als die Komplexität der Programme.
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28.05.2007 14:39 Uhr von =xel=
 
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@Manns_genug // @all: @Mannsgenug:
"8GB RAM, die wohl von Programmen oder Spielen nicht voll ausgenutzt werden können"

So einen schwachsinn von sich zu geben gehört bestraft! Manch eine Anwednung, die ich laufen lasse belastet - aufgrund mangelnden Arbeitsspeichers - meine Swap-Platte (25GB Hochgeschwindigkeitsfestplatte) locker mal mit 10 GB... und die Kiste hat 8 GB RAM.... macht zusammen schon mal 18 GB... und 8 GB können nicht voll ausgenutzt werden - ja?

Einen Prozessor aus voll-last zu bekommen ist nicht schwierig, wenn sich die aufgaben auf mehrere threads verteilen lassen ists auch nicht schwierig mehrere Kerne auszulasten - z.B. lässt sich auch ein MacPro der auf Unix aufsetzt und mit 2 3GHz-Quad-Core Intel Xeons betrieben wird und 16GB RAM hat sehr schnell auf Voll-Last bringen, wenn man sauber geschriebene Anwendungen hat, die entsprechende Mengen an Daten zu bewältigen haben...

Gutes Beispiel sind zum Beispiel 3D Raytracer - je besser der Tracer gebaut wird, desto besser kann er mit Ressourcen umgehen - das ändert aber nichts daran, dass er die dann auch nutzt. Aber auch andere Progs die viele Daten verarbeiten müssen können einen Rechner trotz oder sogar wegen ordentlicher Programmierung stark belasten.
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28.05.2007 15:47 Uhr von Beta-Tester
 
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Multicore ist Schrott: Es bringt nichts, eine CPU mit 80 Cores herzustellen.
Lieber ein Core mir 80-fachem Takt und 80-facher Kernspannung. Gleicher Stromverbrauch = Gleiche Abwärme, Gleiche Leistung aber auf einen Core gebündelt, 80-mal kleiner. Ich hätte gerne eine 160 GHz CPU. Wasserkühlung braucht man so oder so; alternativ flüssiger Stickstoff oder eine extrem laute Luftkühlung, in deren Nähe man einen Ohrenschutz braucht.

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.
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28.05.2007 16:20 Uhr von BuvHunter
 
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@Beta-Tester: Du vergisst den Aspekt, dass ein System mit einem Verbund aus 80 CPUs durchaus so gebaut werden kann, dass Luftkühlung ausreicht. Man muss nur die Kerne weit genug voneinander entfernen. Das spart Kosten für die Kühlung, die man dann in ein paar kluge Köpfe zur Multi-Threading-Optimierung des Programmcodes investieren kann.

Dass der durchschnittliche PC nicht ausgelastet wird, ist seit Jahren nichts neues. In Büros sind 500MHz-Kisten unausgelastet, der durchschnittliche Gelegenheitssurfer nutzt seinen PC auch nicht aus.
Nur Gamer und Wissenschaftler tun das ;)
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28.05.2007 16:28 Uhr von TheJack86
 
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news ist müll: wenn ich mein tool nutze was nur ne zahl nach oben rechnet und so schnell wie möglich ,,,, wird mein CPU immer zu 100% belasstet
und da können di auch nix mit superPCs machen die kann man auch zu 100% belasten
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28.05.2007 18:23 Uhr von vincentgdg
 
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verteiltes Rechnen / BOINC: Solange es noch zu analysierende Daten im Wert von Jahrhunderten bei BOINC und co: gibt, muss man sich wohl keine Sorgen machen, dass der PC daheim sich langweilt.

Einfach bei einem Projekt anmelden und der PC hat durchgehend zu tun. Und gut für die Menschheit isses auch noch.

Grüße
Thomas
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28.05.2007 22:09 Uhr von READiculous
 
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PCs schon seit Jahren nicht ausgelastet: Zu Zeiten des guten alten "Brotkastens" konnte man noch wirklich von Prozessorauslastung sprechen.
Commodore leiferte dazu damals ein Blockgrafik-Fußballspiel und behauptete, damit seien die Resourcen absolut erschöpft.
Die Community belehrte Commodore eines besseren.
Die Demos die es später zu sehen gab lassen noch heute so manchen PC-Hobbyprogger alt aussehen...

Seit sich die breite Masse auf den PC gestürtzt hat werden aber technische Ansprüche immer weniger durch raffinierte Programmierung erfüllt sondern es wird stattdessen mit Hardwarekanonen auf Softwareproblemspatzen geschossen.

Zur Ehrenrettung der Programmierer sei allerdings gesagt, dass es für den 64er nicht so wie für den PC eine breite Auswahl an Grafikkarten etc. gab.
Man musste sich nur auf eine immer gleich bleibende Hardware einstellen und hatte wesentlich weniger (bzw. gar nicht) auf Kompatibilität zu achten.

Wenn uns die Physik bei der Aufrüstung der PCs eines Tages Grenzen setzt wird man wie beim C64 sehen, dass die dann aktuelle Hardware in den Händen der richtigen Progger in der Lage ist, ein Vielfaches dessen zu Leisten wofür sie ursprünglich konzipiert war...
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29.05.2007 00:21 Uhr von der8auer
 
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quanten PC: wer die aktuelle PC Games Hardware gelesen hat oder ließt wir auf den artikel über den quanten pc stoßen. Dieser pc soll mittels quantenbits ca. 200 mal schneller sein als es mit normalen pc`s technisch möglich wäre. angenommen man würde sich bei den transistoren bereits auf atom ebene befinden würde
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29.05.2007 00:24 Uhr von der8auer
 
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das letzte "würde" bei meinem kommentar muss weg :D
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29.05.2007 11:24 Uhr von SilenZ
 
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was die zukunft bringt: es werden so leistungsstarke computer kommen, das können wir uns noch gar nicht vorstellen!

die zukunft wird klasse, vor allem für gamer wie ich :-P

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