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Doping-Affäre: Masseur gesteht, Jan Ullrich EPO gespritzt zu haben

Der ehemalige Masseur vom Team Telekom hat in einem Interview mit der "Bild am Sonntag" gestanden, Jan Ullrich EPO in den Arm gespritzt zu haben.

Jef D´Hont tat dies seinen Angaben zufolge jedoch nur einmal. Der Vorfall habe sich während der Tour de France ereignet.

Man müsse sich das so vorstellen, als wenn man einem Diabetiker Insulin verabreiche, so der frühere Mitarbeiter weiter.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Affäre, Doping, Masse, Jan Ullrich, EPO
Quelle: www.20min.ch

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2007 09:58 Uhr von Magier47058
 
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So nun steht Mister Ullrich gehörig unter Zugzwang. Nun kommt das raus, was viele vermutet haben. Nur letztendlich kann man es auch so sehen. Um eine Chance im Rad-Sport zu haben, muss man mit gleichen Mitteln arbeiten, da wohl ca. 90 % der Profis gedopt waren bzw sind werden es viele als legitim ansehen.
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27.05.2007 10:35 Uhr von metzner
 
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@Autor: Wie Recht du hast!
Aber ist 90% nicht noch zu tief gegriffen?
Und in vielen anderen Sportarten ist es aehnlich.
Habe vor ueber 30 Jahren gerudert, jedoch nie auf einer Deutschen Meisterschaft...
Die von unserem Club, die dort starten durften und bei Olympischen Spielen Medaillen errangen, nahmen alle was (Steroide). Und die Konkurrenten genauso.
Ich glaube nicht, dass sich viel geaendert hat.
Das ganze geht um viel Geld, sehr viel Geld. Und das heiligt bekanntlich die Mittel...
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27.05.2007 11:12 Uhr von SandraM
 
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War doch klar, dass Ullrich auch gedopt war. Wie hätte er sonst die Leistung schaffen können? Das Unangenehme bei der News ist, dass sich nun irgendein Masseur wichtig machen will.

Ich schließe mich einigen Kommentatoren zu den anderen Doping-News an, die das Problem als gesellschaftliches sehen. Wer, der bei uns Spitzenleistungen erbringen will, schafft das ohne "Doping" (Aufputschmittel, Einschlafmittel, Alkohol usw.)
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27.05.2007 11:47 Uhr von Dibs54
 
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Immer wieder Ull. . . . . . . Also, gestern schrieb ich noch etwas über the Ull. Abends sah ich dann einen kleinen Bericht im ZDF das the Ull reden wollte.

Was er sagen wollte war, dass er nichts sagen wollte.
Der kleine dumme verlogener D. . . . .sack.

Einfach nur armselig. . . . . .
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27.05.2007 12:27 Uhr von ernibert
 
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naja: einmal war ulle denn ja ehrlich "ich habe nir jemand betrogen" (ausser die fans,aber die wollen ja sieger sehen...^^)

aber noch besser finde ich das hier...

Die nächste Doping-Beichte: Der langjährige deutsche Olympia-Arzt Georg Huber hat gestanden, zwischen 1980 bis 1990 jungen Straßenradfahrern das leistungssteigernde Hormon Testosteron verabreicht zu haben. Das bestätigt das Uni-Klinikum Freiburg.


Der 64 Jahre alte Medizinzer war seit 1980 für die Ausstattung der deutschen Olympia-Apotheken zuständig. Seit 1972 betreute Huber Straßenfahrer des BDR. ...............................................

Seit 1986 engagierte er sich aktiv als Anti-Doping-Beauftragter des Behindertensportverbandes und seit vier Jahren in der Nationalen Anti-Dopingagentur (NADA).

ja ohne worte
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27.05.2007 12:31 Uhr von ciaoextra
 
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So´ne Petze: Selber Dreck am Stecken haben, aber dann über andere petzen. Soll er Ullrich doch selber entscheiden lassen, ob er sich stellt oder nicht. D´Hont hätte beichten können, dass er Leute Doping verpasst hat - Namen zu veröffentlichen steht ihn dabei jedoch nicht zu - Petze.
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27.05.2007 12:47 Uhr von djsupreme
 
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ich hoffe das ihm das der radsport nicht verzeiht.
christoph daum ist auch wieder voll im fussballgeschäft,obwohl man davon ausgehen muss das er organisierte kriminalität mit seinem drogenkomsum unterstützt hat.
im grunde interessiert das in 3 jahren vermutlich keinen mehr.
ist nur die frage was die nachwuchsradfahrer daraus lernen sollen...
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27.05.2007 12:50 Uhr von metzner
 
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@ciao oh! Da liegst Du falsch.
Verheimlichung von Straftaten (und Doping ist nichts anderes, auch wenn´s fast jeder tut oder tat im Radsport) ist ebenfalls ein Delikt.
Nur haetter er mit seinem Wissen zur Polizei gehen sollen und nicht an die Presse zwecks Auflagensteigerung seines Buches...
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27.05.2007 13:44 Uhr von drgary
 
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Jetzt ist Ullrich endgültig der Looser der Nation: Wie blöd kann man sein?
Dieser Mensch ist wirklich derart naiv...
Ein billiger Betrüger, der in seiner Scheinwelt lebt...

Das tragische ist ja nur, dass den Fahrern rechtlich überhaupt nichts passieren wird!!!
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27.05.2007 14:20 Uhr von opppa
 
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Was braucht ein Radrennfahrer? Nach meiner Überzeugung sehr starke Beine und eine Pferdelunge!

Von Hirn war da nicht die Rede!
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27.05.2007 14:22 Uhr von opppa
 
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Nachtrag: Üllrich sollte für eine der beiden Parteien der großen Koalition in den Bundestag! Die werden auch nichts zugeben, was sie gemacht haben. (Z.B. Wahllügen)
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27.05.2007 15:05 Uhr von Legionaer
 
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An Ullrich seiner Stelle würde ich diesem kollektiven Drang der Telekomikerfahrer und dem Druck der Medien sich als "Doper" zu outen standhalten.

Bisher sind ja anscheinend nur Deutsche und der Däne Riis dem Wahn sich selbst zu demontieren erlegen oder gibt es ähnliche Outings von ausländischen Fahrern anderer Rennställe? Also ich habe davon nichts gehört und schon seit Jahrzehnten wissen doch alle Beteiligten - und da schließe ich die Funktionäre ein - dass 100 % gedopt sind.

Und wenn man dies mal genau betrachtet, wie hätte die Rangfolge denn ohne das Doping ausgesehen? Nicht viel anders würde ich behaupten - mancher Platz wäre wohl vertauscht gewesen, aber die Top-Leute wären auch dann auch die gleichen gewesen.

Doping mag den letzten Kick geben, aber es ersetzt nicht die Vorarbeit um gute Leistungen abrufen zu können.

@ciaoextra
Habe prinzipiell die gleiche Meinung in der Sache wie Du - aber es ist doch logisch das Herr D´Hont Namen nennt, wie sonst hätte er seine 15 Minuten Berühmtheit erhalten und das Ganze noch vergoldet bekommen?

Mal abgesehen davon, ist es nicht ein Rechtsgrundsatz in allen Staaten die sich der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet sehen, dass ein Beschuldigter das Recht hat zu seinen Taten zu schweigen?

Warum sollte also Jan Ullrich von diesem Recht nicht Gebrauch machen? Keiner ist verpflichtet sich selbst zu beschuldigen und Ullrich tut gut daran, wenn er dies nicht macht.

Seine Karriere ist eh zu Ende - jeder weiss er hat gedopt, wie alle anderen auch. Vielleicht hat er auch einen weiteren guten Grund erstmal zu schweigen, denn u. U. gibt es Tatbestände die noch nicht in allen Ländern die ihn belangen könnten verjährt sind.

Warum reden Zabel, Aldag und Konsorten komischerweise nur über Sachen die Jahre zurückliegen? Oder glaubt Ihr wirklich, die hätten nur einmal oder zweimal gedopt, alles Jahre her und dann nie wieder, obwohl sie noch aktiv waren? Ich glaube das nicht.
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27.05.2007 18:21 Uhr von stefvoll
 
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Gib mir mein Epoooooo: Jaja der Jan, der hat sich nichts vorzuwerfen. Jeder tut grad so als wäre Dping was neues im Radsport - dabei weiß jeder auch das dem nicht so ist. Da wurde seit Jahrzehnten beschissen und die gedopten Höööchstleistungssportler als Helden gefeiert. Kann mich noch genau an die Bilder in Bild erinnern, Jan Ullrich der Held, das grooooße Talent - sogar die Länge seiner Unterschenkel hat man exaktemang vermessen und als das eigentliche Geheimnis seines großen Erfolgs gepriesen. In Wirklichkeit war das Geheimnis etwas weiter oben angeordnet - nämlich als aufgepapptes Testosteronpflaster am Sack.
Jeder der selbst aktiv etwas Sport betreibt weiß aus eigener Erfahrung: Solche Leistungen sind ohne Doping vollkommen unmöglich. Aber das trifft für alle Sportarten zu - da nehm ich auch den Rennsport nicht aus. Hat jemals einer den Schumacher in den Becher pinkeln lassen? nehmen wir den gesamten Sport als das was er ist. Eine möglichkeit gnadenlos aus den Fans Kohle rauszukitzeln - und durch die Dummheit, Naivität und Borniertheit der Fans haben die Profis hier ein sehr leichtes Spiel.
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28.05.2007 00:05 Uhr von Kampfpudel
 
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@opppa: Der Unterschied ist aber der, daß unsere Politiker offensichtlich keine leistungssteigernden Substanzen zu sich nehmen, zumindest läßt es ihre abgelieferte Arbeit nicht erahnen. ;-)
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28.05.2007 01:52 Uhr von borgir
 
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alle: waren oder sind gedopt...sorry, aber anders kann man die strapazen einer tour de france nicht schaffen.
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28.05.2007 07:45 Uhr von opppa
 
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Kampfpudel: Aber im Lügen sind sie genauso (un)glaubwürdig!

;-)))

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