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Giftmüll soll von Australien nach Deutschland verschifft werden

Die australische Regierung hat am Samstag beschlossen, dass ca. 60.000 Fässer mit Giftmüll zur Entsorgung nach Deutschland geschickt werden sollen. Die Debatte um die Entsorgung entstand bereits vor 20 Jahren.

In Deutschland muss man erst noch über das Vorhaben entscheiden. Die Frage stellt sich, da es laut des deutschen Umweltministeriums Verträge von deutschen Firmen gibt, die die Entsorgung von Giftmüll vorsehen.

Umweltschützer in Deutschland sowie in Australien und auch Politiker sträuben sich gegen dieses Vorhaben. Die Möglichkeiten zur Verhinderung der Verschiffung lässt NRW-Umweltminister Uhlenberg (CDU) gerade prüfen.


WebReporter: Ziegenpeter667
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Australien, Giftmüll
Quelle: www.sueddeutsche.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2007 02:27 Uhr von Ziegenpeter667
 
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Oh man, das wird ja immer schöner. Bald sind wir das Endlager der ganzen Welt. Erst der Atommüll aus Frankreich und jetzt Giftmüll aus Australien. Es wird echt immer schöner hier.
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27.05.2007 11:08 Uhr von freddy111
 
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wie wärs: wenn man den ganzen Dreck dann in den Bundestag lagert.
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27.05.2007 11:40 Uhr von m-h
 
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@freddy111 du bekommst 100 Punkte. Da will uns jemand mit Dreck zumauern. Obwohl, werden wir das nicht schon lange?
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27.05.2007 11:54 Uhr von bpd_oliver
 
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Wie: lange es wohl dauert, bis Anwohner in ihren Gärten merkwürdige Fässer finden? ;)
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27.05.2007 12:02 Uhr von m-h
 
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@bpd_oliver der war gut :-)
Obwohl, *grübel* hier stinkt es so eigenartig?! Ich muß mal kurz was im Garten nachsehen....
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27.05.2007 12:07 Uhr von dirkdertolle
 
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müllentsorgug: wer den müll produziert hat , solls auch entsorgen.....
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27.05.2007 12:57 Uhr von lsdangel
 
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@ziegenpeter: Selten so einen unualifizierten Kommentar gelesen. Der Atommüll aus Frankreich kommt per retour zu uns zurück, es handelt sich um abgebrannte Brennelemente aus deutschen Atommeilern, die in La Hague aufbereitet werden.
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27.05.2007 13:19 Uhr von Pinok
 
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gut: hoffentlich kriegen wir genug geld dafür
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27.05.2007 14:52 Uhr von e-woman
 
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Jahre dauert der Streit in Australien schon an.
Und seitdem hat dort keiner was getan, eigene Entsorgungsmöglichkeiten zu schaffen.
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27.05.2007 15:11 Uhr von Gregsen
 
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typisch SSN: hauptsache man hat (mit angeblich guter absicht) was zu meckern.

Denn fakt ist, deutschland ist absolut führend auf dem Bereich der umwelt und entsorgungstechnik und hat die nötigen anlagen um die meisten giftstoffe absolut frei von resten abzubauen. Andere länder wie eben auch australien fehlt eine solche technik und deswegen sind sie bereit horrende summen dafür zu zahlen, dass wir es entsorgen. Das hat auch absolut nichts mit "Endlager" zu tun, de wir lager das zeuch nicht, wir entsorgen es.

Ich hoffe daher dass ihr euch an eure kommentare hier erinnernt, sobald ihr euch das nächste mal über die umwelt und fehlende arbeitsplätze beschwert.
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27.05.2007 15:12 Uhr von Superkloeschen
 
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Die drehn doch alle am Rad!!!! Nicht das wir selber genug Müll fabrizieren, jetzt holen wir uns noch den Müll anderer Länder dazu.
Warum schütten die nicht gleich ihren kompletten Müll auf Deutschland, dann ist endlich ruhe.
Das ist unmöglich das wieder nur der Rubel das ausschlagebene Argument ist und nicht unsere Umwelt und unsere Gesundheit.
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27.05.2007 15:17 Uhr von razor300
 
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na und? Europäischer Giftmüll wird seit Jahrzehnten in Deutschland fachgerecht entsorgt. Aktuell wird beispielsweise eine alte Müllhalde in Italien saniert, der verseuchte Erdboden großflächig ausgehoben und in Containern per Bahn nach Sachsen verfrachtet, um dort in einer Bodenreinigungsanlage gereinigt zu werden. Die Anlage wurde damals nach der Wende gebaut, um DDR-Boden zu reinigen. Gäbe es den Italien-Müll nicht, gäbe es die Anlage auch schon lange nicht mehr. Da hängen immerhin Arbeitsplätze dran.
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27.05.2007 15:33 Uhr von EvilDevil33
 
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@razor300: schön, dass das jemand mal erwähnt. Außerdem ist es natürlich sinnvoll den Müll dort zu entsorgen wo man die Möglichkeiten und Anlagen für diesen bestimmten Müll hat.
Jedoch ist es fraglich, ob es sich in diesem Fall dafür lohnt, die Umwelt noch mehr zu verschmutzen, indem man den Müll über die halbe Welt transportiert..
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27.05.2007 16:30 Uhr von Kampfpudel
 
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Kann man die Technologie für diese Verbrennungsanlagen nicht an Australien verkaufen?
Das Standort- und Arbeitsplatzargument zieht hier nicht, sonst müßte Umweltschutz generell etwas destruktives und kontraproduktives sein, denn weniger Müll würde dann ja weniger Arbeitsplätze bedeuten. Einfach etwas langfristiger denken...
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27.05.2007 16:34 Uhr von razor300
 
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sicher kann man nur will Australien das kaufen? Wenn die Interesse hätten, hätten die da ja sicherlich längst erworben.
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27.05.2007 16:40 Uhr von opppa
 
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Das liegt wohl am Platzmangel! In Australien hat man offensichtlich nicht genug Platz für diesen Giftmüll, während Deutschland ja bekannterweise unendlich viel Platz in unbesiedelten Gebieten hat.

;-)))
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27.05.2007 16:46 Uhr von midhgard
 
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ach du Schande! Na klasse. Immer her mit dem Dreck der Welt. Wir können das ja leicht wegstecken. Das ist der blanke Hohn, da protestieren wir hier gegen Castor und dann kommt durch die Hintertür der Dreck rein. *lol Klasse, das ist eine Meisterleistung!
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27.05.2007 16:50 Uhr von derSchmu
 
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bevor losgeblasen wird ersma nachdenken der meiste Giftmuell soll net endgelagert werden, sondern in Verbrennungsanlagen umweltfreundlichst vernichtet werden.
Nur ein kleiner Teil wird endgelagert. Dafuer gibt es die Salzbergwerke, die so gut wie nix durchsickern lassen und von deutschen Unternehmen ueberwacht werden.
Das ist mir lieber, als wenn irgendwelche Noobs mit dem Zeug rumhantieren.

Das einzige Problem an dem ganzen besteht eigentlich nur in dem Transport. Was alles auf dem Weg nach hier passieren kann, darueber mag man garnicht erst nachdenken.

Daher waere es mir lieber, wenn man den Aussies da ma n paar deutsche Ingenieure hinschickt, die denen die Verbrennungsanlagen und Endlagerungsstaetten hochziehen, damit die sich vor Ort drum kuemmern koennen...
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27.05.2007 18:08 Uhr von borgir
 
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sind die nicht in der lage: ihren müll selbst zu entsorgen?? ist das so schwer?? wenn ich solchen müll produziere, muss ich ihn auch selbst entsorgen und ihn nicht einfach woanders hin schicken.
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27.05.2007 18:58 Uhr von freddy111
 
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@Gregsen: hört sich ja gut an Deine Entsorgungstheorien.
Mit diesen sog. modernen Techniken wird Giftmüll getrennt, in Hochgiftige Stoffe und mindergiftige Stoffe.Die Hochgiftigen Stoffe werden in die sog. Endlager gebracht in ausgediente Salzbergwerke.
Die Sicherheit dieser "Entsorgung" ist sehr zweifelhaft.
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27.05.2007 19:26 Uhr von meyerh
 
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Lieber: Mir ist lieber der Dreck wird bei uns fachgerecht entsorgt und/oder aufbereitet, als wenn die Aussies sagen och kippen wir ihn doch einfach irgendwo ins Meer oder verbuddeln wir ihn in der Wüste was schärt uns die Umwelt in der Zukunft. Wir bringen ja auch unsere alten Brennstäbe zur Wiederaufbereitung ins Ausland zu unseren Nachbarn.
Mir ist nur mulmig, wenn ich an den langen uns nicht ungefährlichen Transportweg denke.
Australien muß sich aber trotzdem vorhalten lassen warum sich in den letzten 20 Jahren dieses Streits noch nichts im eigenen Land getan hat um sich um solchen Müll kümmen zu können.
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27.05.2007 21:11 Uhr von 240878
 
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@Gregsen: damit musst hier leben.
hier wird erst gemeckert und dabei zielsicher an der realität vorbeigeschaut.
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28.05.2007 01:03 Uhr von Mr.Gato
 
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@borgir: Offenbar sind sie net in der Lage dafür. Also nehem die jemanden, der in der Lage ist.

Wenn sie gut bezahlen seh ich da kein Prob.

Und wenn irgendein giftiges Zeug oder Atommüll sicher gelagert wird, ist das alles andere, als Umweltverschutzung.
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28.05.2007 07:23 Uhr von opppa
 
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Vorschlag! Man könnte vielleicht die Giftmüll im Bundestag lagern, weil da sch so viel Giftmüll (CDU/CSU + SPD) lagert!
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28.05.2007 15:58 Uhr von Gregsen
 
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@freddy: das stimmt so einfach nicht. Natürlich gibt es bei manchen abfallsorten, reste die nicht abgebaut werden können, aber gerade hier kommen wir deutschen ja ins spiel: Die deutschen entsorgungsanlagen sind deutlich besser als die ausländischen, um es an einem beispiel zu demonstrieren: Wenn von einer Tonne Giftmüll in Australien 50 kg restmüll übrig bleiben würde, der in die endlagerung geht, so sind es bei den deutschen anlagen vieleicht 1kg. Die zahlen sind natürlich nur sehr grob aber im kern zutreffend. Daher wenn es dir wirklich um die unwelt geht, was ist dir lieber, 50kg irgendwo auf der welt, oder 1kg in deutschland? Da die gesamte welt nunmal ein geschlossenes system ist, ist mir ersteres deutlich lieber... und da sind noch nichtmal die zigtausend arbeitsplätze drin, die dadurch in deutschland entstehen.

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