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Rechtspopulisten verklagen Schriftsteller Ralph Giordano

Der Schriftsteller Ralph Giordano ist von der rechtspopulistischen Partei "pro Köln" verklagt worden. Die Strafanzeige bekam Giordano, nachdem er "pro Köln" als die "lokale Variante zeitgenössischen Nationalsozialismus" bezeichnete.

Weiterhin sagte Giordano, es handele sich um "Leute, die, wenn sie könnten wie sie wollten, mich in eine Gaskammer stecken würden". Ein Anwalt der Rechtspartei kündigte gerichtliche Schritte an.

Einem Gerichtsverfahren aber sieht der jüdische Autor "mit freudiger Erregung" entgegen, denn immerhin hat er die "Gestapo am eigenen Leibe erfahren, diese Leute hier können mich nicht ängstigen."


WebReporter: venomous writer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Recht, Schriftsteller, Schrift, Rechtspopulist
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2007 20:15 Uhr von Afkpu
 
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habe: einige seine bücher gelesen. will nicht behaupten das ich jeder seiner thesen zustimmen kann aber für mich ist der mann ein absolut bewundernswertes genie.
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26.05.2007 21:05 Uhr von e-woman
 
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ich finde: die Aussage "lokale Variante zeitgenössischen Nationalsozialismus" interessant.
Gleich mal nach Ralph Giordano googeln.
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27.05.2007 00:10 Uhr von otto bullerich
 
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Kann nicht schaden, Ralph Giordano zu kennen, der eine sehr bewegte Geschichte hat, Kommunist war, sich später vom Kommunismus abgewandt hat. Intessanter, kluger Mensch.
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27.05.2007 07:57 Uhr von ChristianWagner
 
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Erbärmlich Ralph, erbärmlich Nach deiner bösen bösen Kritik am Moscheebau, vorsichtshalber mal irgendjemanden rechts von der Mitte beleidigen.... kann ja nicht schaden.

[edit; eckspeck: keine Links zu Seiten mit fragwürdigem politischen Inhalt]
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27.05.2007 10:10 Uhr von christi244
 
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Na ja: Wer oder was ist "pro Köln"? Bis Düdo scheinen die noch nicht gedrungen zu sein.

Oder braucht Giordano etwas Medienpräsenz?
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27.05.2007 15:21 Uhr von Legionaer
 
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Giordano sollte sich lieber Gedanken zu den realen Gefahren die er ausgesetzt ist machen, als dem unrealistischen Gedankenspiel, Mitglieder von ´pro Köln´ würden wenn sie könnten. Mal abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass dies jemand dieser Organisation überhaupt rein gedanklich in Erwägung ziehen würde. Schon etwas an den Haaren herbeigezogen und wenn man bedenkt, dass laut Quelle:

"Die SPD-Islambeauftragte und Bundestagsabgeordnete Lale Akgün hatte den Schriftsteller nach seinen Äußerungen gegen eine Zentralmoschee zu einer Diskussion über den geplanten Bau und die Integration von Muslimen eingeladen. "Die öffentliche Diskussion könnten wir in einem Kölner Café abhalten, ruhig in einem türkisch geprägten Viertel der Stadt", schrieb sie. Giordano lehnte dies jedoch am Samstag mit Hinweis auf die Morddrohungen ab: "Ich gestehe, dass mir ein wenig unheimlich wurde, als ich Ihren Vorschlag zur Kenntnis nahm", antwortete er in einem Schreiben. "So leicht möchte ich es meinen potenziellen Killern nun doch nicht machen.""

...könnte man auch zu dem Gedanken kommen, Giordano macht langsam einen Rückzieher und einen Kniefall vor den Islamisten, die ihn mit dem Tod bedrohen, indem er ´pro Köln´ angreift, um so wieder Boden gutzumachen. Denn wer tötet schon den Feind eines Feindes?
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27.05.2007 16:39 Uhr von christi244
 
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Legionär: Ui ... danke für die Info in punkto Giordano!

Jepp ... das sind wirklich "Leitbilder" vor dem Herrn! ;-) - Ehrlich gesagt, es wäre schön, wenn - wer immer "pro Köln" sein soll, die jetzt auch noch Recht bekämen vor Gericht.
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27.05.2007 21:31 Uhr von rubbledi.cats
 
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wer die Wahrheit sagt, lebt gefährlich!

Ich bin für die Einführung Texanischer Verhältnisse. Jedem seine Schusswaffe...

Wer das Interview b.z.w. die Diskussion mit diesem BIslamischen Vertreter gelesen hat, kann sich wirklich nur wundern.
Giordano hatte auf der ganzen Linie recht.

So, jetzt les ich nochmal die satanischen Verse von Salman Rushdie. Leute ich hab den Schinken vor 25 Jahren gelesen und nicht richtig verstanden, jetzt versteh ich ihn immer besser...

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