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McDonald's startet Kampagne: Forderung nach Änderung von Wörterbucheintrag

Die Fastfoodkette McDonald's, Abgeordnete und einige britische Unternehmer forderten am Donnerstag den Verlag des "Oxford English Dictionary" auf, eine Änderung der Definition des Wortes "McJob" vorzunehmen.

Im Lexikon ist die Bezeichnung McJob als schlechter, langweiliger Gastgewerbsjob ohne berufliche Aussichten angeführt. Unterstützung erhält die Kette von Clive Betts von der Labour-Partei, der meinte, diese Bezeichnung werte die Arbeit von Menschen ab.

In allen britischen McDonald's-Restaurants und im Internet ist die Kampagne angelaufen. Der stellvertretende Chefredakteur des Lexikons bleibt ungerührt und glaubt nicht, dass mit einer Änderung des Begriffes die Bevölkerung McJob anders interpretiert.


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WebReporter: breakthenews
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Forderung, Wort, Kampagne, Änderung, Wörterbuch
Quelle: www.oe24.at

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2007 17:26 Uhr von breakthenews
 
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Bei McDonalds´s zu arbeiten ist sicher eine anstrengende Arbeit die nicht all zu gut bezahlt wird - aber ist auch sicher nicht minderwertiger als jede andere Arbeit. Aufstiegschancen bestehen bei der Kette bei gutem Einsatz jedenfalls.
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26.05.2007 18:37 Uhr von artefaktum
 
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Warum reagiert McDonald´s da eigentlich so empfindlich? Weil vielleicht was dran ist?

Zum Thema kann ich folgenden Bericht empfehlen:

http://www.zdf.de/...

Das ganze gibt´s auch als Video:

http://www.zdf.de/...

Zitate:

"Sie fühlen sich ausgenutzt und unter Druck gesetzt - Mitarbeiter von McDonald´s berichten von willkürlichen Kündigungen und schikanierten Betriebsräten. Hygieneauflagen würden häufig missachtet."
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26.05.2007 19:33 Uhr von ticarcillin
 
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konsequenterweise: sollte McD dann die Arbeitsbedingungen der Angestellten unaufgefordert VERBESSERN. Erst dann ist der Wunsch nach Streichung des Begriffs "McJob" berechtigt.
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26.05.2007 19:34 Uhr von Götterspötter
 
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MC-Papp :): Seit wann gibt es ein Recht auf die "Vorsilbe" MC ?????
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26.05.2007 20:01 Uhr von mr. mojo risin
 
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Kenn den Laden: nur flüchtig, da mich das Essen nur ab einem bestimmten Alkoholpegel reizt, aber ein Bekannter hat Anfang der 90er nach der Schule bei McDoof gearbeitet. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann durften die Hosen der Angestellten keine Taschen haben, weder vorne noch hinten...warum eigentlich?

Ist vielleicht halb so wild, einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt diese Unternehmenspolitik schon, und das nicht nur bei den Angestellten.
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26.05.2007 20:07 Uhr von artefaktum
 
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Das ganze ist eh totaler Quatsch und zudem auch ziemlich dreist:

Der Ausdruck McJob ist (gerade im Englischen) sehr geläufig geworden, ist somit zum festen Bestandteil der Umgangssprache geworden.

Aufgabe des "Oxford English Dictionary" ist es, die Sprache und Sprachentwicklung ständig aufzuzeichnen und festzuhalten (so wie bei uns im Deutschen der Duden). Somit ist es auch gar nicht entscheidend, inwieweit ein Zusammenhang zwischen Begriff und Bedeutung vorliegt. Festgehalten wird lediglich, was Menschen unter diesem Begriff verstehen, mag der Zusammenhang auch noch so zutreffend sein oder auch nicht.

Es wäre ja wohl noch schöner, könnten Konzerne in Zukunft einfach Begriffe nach Belieben umformen, nur weil sie ihnen nicht genehm sind.

Orwell´s Neusprech läßt grüssen. Gedankenkontrolle durch Sprachmanipulation.

Weshalb da aber auch noch ein englischer Politiker mitzieht, ist mir schleiherhaft. Das scheint drüben auf der Insel an Filz zwischen Politik und Unternehmen ja noch schlimmer zu sein als bei uns.
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26.05.2007 21:57 Uhr von dirkka
 
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Ich finde es gibt weitaus schlimmere Jobs wobei noch weniger als bei McD bezahlt wird.

Ich finde die Klage ok, schliesslich gibts ja auch keine McScheisshausputze(r), McAldiverkäufer(in), McLidlsklave etc......., diese Mitarbeiter müssen auch schaffen wie die Brunnenputzer, unbezahlte Überstunden leisten etc. etc.
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26.05.2007 23:16 Uhr von Gangstahs_Paradise
 
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selbst wennses verbessern man kann die bedeutung des worts nich ausn köpfn der leute löschn
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26.05.2007 23:18 Uhr von Muta
 
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artefaktum: Stimme dir zu :), aber eine kleine Anmerkung:
"Das scheint drüben auf der Insel an Filz zwischen Politik und Unternehmen ja noch schlimmer zu sein als bei uns."
Ich denke schon, dass auch bei uns einige Politiker sich dafür hergeben würden. Da fällt mir eher eine Parallele zu uns auf. Zusätzlich zu den eh unterstützenden Neoliberalen hat der Konzern in erster Reihe einen Sozialdemokraten ins Boot geholt. Der erfüllt die Funktion McDonalds zu unterstützen, das aber mit pseudolinker Begründung um glaubwürdiger zu sein.
Grade bei Clive Betts ist das typisch, der unterstützt eigentlich immer eher "rechte" Politik (von Irakkrieg über Privatisierung bis Überwachungsstaat) und versucht dann krampfhaft und offensichtlich inszeniert das ganze noch als besonders sozial zu verkaufen.

So heißt es dann natürlich nicht "McDonalds ist ein gutes Unternehmen!", sondern "diese Bezeichnung werte die Arbeit von Menschen ab".
So als wenn der McJob nicht bittere Realität wäre und dumpfe Euphemismen die Menschen nicht noch mehr verhöhnen würden.
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27.05.2007 02:00 Uhr von vanson
 
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@mr. mojo risin: Das mit keine Taschen an den Hosen hat, vermute ich, was damit zu tun, dass du a) keine Wertsachen bei dir tragen sollst und b) weil wert darauf gelegt wird, dass du nich rumstehst, immer was zu tun hast, folglich nicht (mit den Händen in der Tasche) rumstehst.
Bei den neuen Modellen wurde das allerdings geändert.

Den Frontal21-Bericht fand ich etwas überspitzt, wofür das Magazin aber bekannt ist. Ich kann aber auch aus Erfahrung sagen, dass gewisse Dinge durchaus ihre wahren Hintergründe haben.
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27.05.2007 12:12 Uhr von razorfx
 
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@Gangstahs_Paradise: wenn man nichts dagegen tut, dann wird man den begriff auch nie vergessen können!
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27.05.2007 19:48 Uhr von kirschholz
 
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Europa will keine schlechten amerikanischen Manier: en.

Junkfood und Zuckerüberdosis ist bekannt. Die Situation der McSklaven wohl weniger. Allein das schreckliche Wort ´McJob´ ist aus Europäischer Sicht bereits verachtenswert.

Wörterbücher sollten sich einfach nur an die Wahrheit halten und Foodketten aus Umweltkillerländern ignorieren
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28.05.2007 00:55 Uhr von fissy
 
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alt? die news is doch schon alt oder? habe das schon vor längerer zeit gelesen
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28.05.2007 03:50 Uhr von peach_melba
 
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@ fissy: ja die news kam schonmal, aber mit leicht anderem inhalt, so kommt es mir vor:

http://www.shortnews.de/...
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28.05.2007 13:43 Uhr von Bretonas
 
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Kein Hosentaschen hat auch etwas mit Diebstahl zu tun. Mal schnell was eingegeben (wenn jemand z.B. nur nen Cheeseburger will), Burger in die Hand gedrückt und den 1€ in die Tasche statt die Kasse wandern lassen.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das kein toller Job ist dort zu arbeiten. Ich hab das zwar nur vor Jahren als Schüler auf 630 DM Basis (glaube ich) gemacht, aber es hat sich eingeprägt. Wir hatten zwar auch gute Tage (mit dem richtigen Schichtleiter) aber die meiste Zeit war es Hektik pur. Und in der Küche zu arbeiten war auch geil, wenn vorne 3 Leute kassiert haben und man ständig gefragt wurde, warum das so lange dauert. Naja, Schichtleiter angeschnauzt, dann hat er murrend auch geholfen.

Wie einige schon gesagt haben, selbst wenn die das ändern lassen, es ändert ja nichts an der Tatsache. Und irgendwo ist diese Beschreibung ja mal entstanden, das hat sich ja keine einzelne Person ausgedacht. Einzig könnte man streiten, dass der Job bei BurgerKing oder ähnlichen Einrichtungen auch nicht besser ist, mit dieser Beschreibung aber grade McDoof angeschwärzt wird.
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29.05.2007 13:59 Uhr von MWDEU
 
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Auf zu Burger King Gehen wir also zu Burger King. Erstens schmeckt der Kaffee besser, und scheinbar ist es dort nicht ganz so Mc, sonst würde es ja BurgerJob heißen...

Ansonsten ist mir die Lust auf Mc nach Indien, Malaysia und etc. ohnehin vergangen. BK macht etwas mehr her, Leute....

P.S. Vielleicht sollte man aus Mc geschlossen McCafe machen, dann hat man zumindest das Pack da, was wohl dorthin gehört.....

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