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Studie: Bücher immer weniger interessant - Frauen lesen mehr als Männer

Nach einer von der Buchhandlung Hugendubel in Auftrag gegebenen Umfrage lesen Männer wesentlich weniger Bücher als das weibliche Geschlecht und outen sich damit als Lesemuffel.

Während gut zwei Drittel aller befragten Frauen zumindest hin und wieder in einem Buch schmökern, ist dies bei Männern gerade noch bei ca. 50 % der Befragten der Fall.

Bei der Auswahl des Lesestoffes verlassen sich die Teilnehmer hauptsächlich auf die Ratschläge aus dem befreundeten sozialen Umfeld (76 %) und lediglich 43 % verlassen sich in dem Zusammenhang auf hilfreiche Buchrezensionen.


WebReporter: Gucky
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Mann, Frau, Studie, Buch
Quelle: de.news.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2007 14:20 Uhr von Gucky
 
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Tja, ich könnte mir vorstellen, dass das Internet damit zu tun hat dass der Buchkonsum rückläufig ist.
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26.05.2007 15:37 Uhr von Schwertträger
 
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Das befreundete, soziale Umfeld ist natürlich eine Falle, wenn man in einem nicht lesenden, oder nur Schund lesenden Milieu lebt.

Es gibt so viele interessante Bücher, auf die man stösst, wenn man einfach mal quer durch die Buchhandlung bummelt. Da geht einem der Stoff kaum aus.

Das Internet ist nur teilweise ein Ersatz dafür.
Entweder verschwendet man dort seine Zeit damit, Kommentare in Foren zu hinterlassen, die sowieso keiner liest, oder hetzt von Link zu Link, ohne wirklich auf Neues zu stossen, weil es auch im www einfach ist, sich in ausgetretenen Pfaden zu bewegen.


Ein in meinen Augen wichtiger Faktor ist aber heutzutage auch, dass viele Menschen (und anscheinend speziell Männer) nicht mehr die Ruhe (nicht verwechseln mit Zeit) haben, ein Buch zu lesen. Das wird natürlich mit Fortschreiten der Selbstverständlichkeit von MTV-Schnittgeschwindigkeit immer stärker.
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26.05.2007 15:54 Uhr von Enny
 
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unter 1005 Befragten: Man darf hierbei nicht übersehen das sich diese Befragung nur auf die 1005 "Befragten" bezieht.
Das kann man nicht verallgemeinern.
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26.05.2007 16:03 Uhr von e-woman
 
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laut Quelle: handelt es sich um eine repräsentative forsa-Umfrage.
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26.05.2007 16:29 Uhr von Schwertträger
 
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50% halte ich übrigens schon für recht hoch. Wenn ich mich so an meinem Wohnort umsehe (und in den entsprechenden Wohn- oder Arbeitszimmern - eine Bibliothek haben ja die wenigsten), dann liegt die Zahl der wahren Leser (also mehr als zwei Bücher pro Jahr) wesentlich niedriger.
Von meinen Eltern liest bspw, nur einer "einigermassen".
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26.05.2007 16:49 Uhr von Doug90
 
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Habe erst irgendwo gelesen oder gehört, dass Bücher sich nicht wirklich stark rückläufig verkaufen, sondern es eher auf dem bisherigen Niveau bleibt. Das ist denke ich normal, wenn ein neues und so "riesiges" und mächtiges Medium wie das Internet(oder auch Games) erfunden wird, und aushaltbar. Ich habe erst letzte Woche mal wieder ein Buch gelesen(ist schon etwas länger her, als ich eins freiwillig gelesen habe, war früher ein "starker" Leser) und will weitermachen, weil es mir einfach sehr gut gefallen hat.
Mal wieder eine Umfrage, die nicht wirklich Sinn macht, wenn nur knapp 1000 Leute befragt wurden.
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26.05.2007 20:26 Uhr von thomas.g
 
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@Enny: "Man darf hierbei nicht übersehen das sich diese Befragung nur auf die 1005 "Befragten" bezieht.
Das kann man nicht verallgemeinern."

Doch das kann man.
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26.05.2007 21:04 Uhr von breakthenews
 
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mitgrund: für den eingeschränkten wortschatz und die verrohlichung der sprache unserer jugend ist die tatsache dass die wenigsten jugendlichen - sei es bub oder mädchen selten bis nie bücher lesen.
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26.05.2007 22:26 Uhr von Aurinko
 
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@thomas.g: Vergiß es, für Enny hat der Begriff "repräsentative Studie" keinerlei Bedeutung. Das hier ist schon der 4te oder 5te Kommentar dieser Art den ich von ihm/ihr lese....

Und @ Enny: Ich versuch´s auch gerne nochmal: SO werden Studien gemacht. Nicht anders.
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26.05.2007 23:03 Uhr von Schwertträger
 
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Versuchen wir´s nochmal ;-): Enny, würdest Du uns zustimmen, dass, wenn Du in 10 grossen Städten an jeweils 5 Kiosken in der Innenstadt und 5 in den Wohnzonen jeweils zur vollen Stunde (von 6:00 bis 15:00 Uhr) die ersten 10 auftauchenden BILD-Käufer nach ihrem Kaufgrund fragst, Du einen ganz guten Querschnitt durch alle Bildkäufer der Republik bekämst?
Und Du würdest feststellen, dass statt der ersten 10 auch nur der erste allein (also 1.000 Befragte statt 10.000) gereicht hätte, bei gleichem Ergebnis.

So verhält es sich auch mit anderen Umfragen.
Natürlich wird´s um so genauer, je mehr Leute befragt werden, aber an der prozentualen Verteilung ändern sich nur noch Nuancen.

Sicher kann man durch die Art, wie, wann und wo man die Umfrage durchführt, eine Menge am Ergebnis verändern, aber seriös und solide gemacht, sind sie schon repräsentativ.



Und im vorliegenden Fall deckt sich das Ergebnis auch noch mit dem subjektiv empfundenen Bestand. :-)
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26.05.2007 23:27 Uhr von Enny
 
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@thomas.g: "Doch das kann man."

Kann man, sollte man aber nicht.
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27.05.2007 01:29 Uhr von Jimyp
 
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Ich lese auch kaum Bücher, da keine Zeit und ausserdem zu teuer! Alles, was ich so brauche, finde ich auch kostenlos im Netz!
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27.05.2007 19:05 Uhr von Kampfpudel
 
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@Jimyp: Ich rate Dir zur Bibliothek, kostenlos und eine unglaubliche, nach Themen sortierte Auswahl.
Und Zeit zum Lesen muß man sich suchen, geschenkt bekommt man die nicht. ;-)

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