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Milchpreise ziehen an - Chinas Nachfrage wächst enorm

Die Preise für Milchprodukte ziehen auf dem Weltmarkt an. Das bringt besonders ärmere Länder in Schwierigkeiten. Deutsche Bauern dürfen sich dagegen auf höhere Einnahmen von im Schnitt acht Cent pro Liter freuen.

Auch in Deutschland gehen die Preise für Milchprodukte nach oben. Milchpulverpreise stiegen gar um 60 Prozent. Australien fällt wegen der Dürreperiode als Anbieter aus, die "Butterberge" und "Milchseen" in Europa und den USA sind aufgelöst.

Vor allem in China und Indien wächst jetzt die Nachfrage nach Milch. Die Pekinger Regierung wirbt sogar für mehr Milchkonsum. Indien ist dank der als heilig verehrten Kühe noch unabhängig in der Milchwirtschaft.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Milch, Nachfrage
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2007 11:01 Uhr von no_trespassing
 
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Schon interessant, wie sich das Blatt wendet. Vor ein paar Jahren zahlte die EU massiv Fördergelder, damit Bauern sich von den Kühen trennen, zahlen Abschlachtprämien, usw. und jetzt merkt man, daß auf dem Weltmarkt einiges in Bewegung kommt.

Überhaupt dürfte für Bauern die Zukunft besser ausschauen. Denn landwirtschaftliche Nutzfläche wird auch dank Sprit aus Biomasse einen Boom erleben.
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26.05.2007 13:17 Uhr von Gurkon
 
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ich dachte immer, und habs auch nachgelsen, das Asiaten doch eigendlich keine Milch vertragen, zwecks fehlender Enzyme... Lactoseabbau im Körper ect.
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26.05.2007 13:56 Uhr von MasterDogg
 
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@gurkon: Das meine ich auch zu wissen
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26.05.2007 14:04 Uhr von cyrus2k1
 
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Vertragen die auch nicht: So gut wie alle Asiaten bekommen davon Akne und Ausschlag. Aber viele wissen es auch selbst nicht das es an der Milch liegt.
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26.05.2007 14:11 Uhr von Slippy01
 
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Steht auch im Spiegel-Artikel, zum Thema Laktose: "In den Millionen-Metropolen Chinas hat sich der Milchverbrauch verdreifacht, und auch die Laktose-Intoleranz vieler Asiaten scheint die Entwicklung nicht zu bremsen. "Wir verkaufen in China ganz normale Kuhmilch und haben dabei keine Probleme", meint etwa Francois-Xavier Perroud, Sprecher des schweizerischen Nahrungsmittelkonzerns Nestlé."
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26.05.2007 16:35 Uhr von Pelican
 
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wurde auchmal Zeit: ich bezahle gern ein paar cent mehr;
wenn man bedenkt das der Preis für europäische milch so niedrig ist das es in entwicklungsländern billiger ist welche zu importieren als die eigene zu verwerten, und dadurch die einheimichen bauern künstlich arm gehalten werden find ich gut das sich was ändert, bevor irgendwer über essenspreise meckert mal den Film schauen: http://www.we-feed-the-world.at/
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26.05.2007 17:14 Uhr von EddyBlitz
 
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Endlich, dann können sich die armen Bauern goldene Trecker kaufen. Wenn ich sehe was die heute für Maschinen fahren, kommen mir die Tränen.
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26.05.2007 18:38 Uhr von Montauk
 
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8 cent: im artikel steht: "Deutsche Bauern dürfen sich dagegen auf höhere Einnahmen von im Schnitt acht Cent pro Liter freuen."

die einnahmen pro liter milch entsprechen zur zeit in bayern (wohl auch im übrigen brd-gebiet) ca. 30 cent.

obwohl der preis pro liter in den supermärkten kräftig gestiegen ist, hatten die landwirte nichts davon, die 30 cent einnahme ist seit mindestens 6 jahren unverändert.

bezeichnend dürfte der umstand sein, dass die brd lebensmittel im wert von 9 milliarden euro importiert, jedoch nur 2 milliarden exportiert.

im endeffekt bedeutet das, dass sich deutschland nicht selber ernähren kann, sprich keine autarke versorgung aufzuweisen hat und sich dieser umstand immer mehr verstärkt weil jeden tag landwirte ihren betrieb stillegen müssen, insbesondere kleinere landwirtschaftliche betriebe, die unter den auflagen der eu und deren auswuchernden bürokratie aufgeben müssen, weil es sich nicht mehr rechnet....

bevor sinnlos ackerflächen für sprit zweckentfremdet werden sollte lieber unsere lebensmitteltechnische versorgung unabhängig gesichert werden.

grüsse
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27.05.2007 10:29 Uhr von metzner
 
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Lactoseintoleranz betrifft vor allem Erwachsene Asiaten, das ist richtig.
Jedoch vertragen chinesische Kinder durchaus Milch und Yoghurt.
Da den Chinesen ihr - einziges! - Kind lieb und teuer ist, kaufen die Eltern, Grosseltern,... den Kleinen alles was "gut fuer die Gesundheit und den Koerper" ist.
Resultat: immer mehr uebergewichtige Kinder (sowas gab´s vor 15 Jahren in China praktisch gar nicht!), und vor allem werden die viel groesser als ihre Vorfahren...
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27.05.2007 17:27 Uhr von stefvoll
 
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Die Milch machts: Das ist doch wirklich a riesen schmarrn. Die Asiaten vertragen fast alle keine Lacrose. Es wird höchste Zeit das die Landwirte mehr für die Milch bekommen, denn die niedrigen Preise für Milchprodukte sind ja zuallererst nur auf die hemmungslose Preispolitik der Milchindustrie und Supermarktketten zurückzuführen. Das da letzten Endes auch die Qualität leiden wird, war ja klar. Und sehen wir es doch mal realistisch: Immer mehr landwirte geben auf weil sich das nicht mehr lohnt. Es wird daher, insbesondere auch durch Biokraftwerke, zu immer mehr Preissteigerungen komme. Wir befinden uns mitten drinn in einem gesellschaftlichen Wertewandel und in 15 Jahren haben wir wieder die Steinezit - sprich der Göttergatte saust mit der Keule in der Hnd hinter die Wildsau her, damit was zufuttern auf dem Tisch kommt. Die Arbeitsplätze sind bis dahin nämlihc alle nach China und Indien verlagert. Für die isses bloß dof, dass es für die produkte keinen Abnehmer mehr in Europa geben wird. Glooobalisierung sei Dank. Amen.

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